Forum: Politik
Panne bei Waffendenkmal: Kalaschnikow-Statue mit Nazi-Gewehr
AFP

Das tat der russischen Patriotenseele weh: Ein Denkmal für AK47-Erfinder Michail Kalaschnikow in Moskau zeigte ausgerechnet ein altes Nazi-Gewehr. Also mussten Handwerker mit der Flex anrücken.

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keule³² 23.09.2017, 12:44
10. naja...

wenn jemand schreibt, Kalaschinkow hätte das in einem ZDF-Interview selbst zugegeben, wäre eine verlässliche Quelle schon nützlich. Kenne es bisher nur so, dass Kalaschinkow das StG 44 als Inspiration sah und es in wenigen Punkten veränderte, das AK47 also keine Erfindung im klassischen Sinne ist

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frenchie3 23.09.2017, 12:52
11. @1 Als ob es eines weiteren Beweises

von Einsteins Theorie über die Unendlichkeit gebraucht hätte. Wie wahr

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zitzewitz 23.09.2017, 12:53
12.

Zitat von flieger7
Des russischen Offiziers, welcher uns durch Besonnenheit vor einem Atomkrieg rettete (spon berichtete), wird dem Erfinder eines Mordwerkzeuges ein Denkmal gesetzt. Wir Menschen sind doch ziemlich dämlich!
Dass Oberst a.D. Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow einsam und fast vergessen starb ist in der Tat eine Schande. Dem Mann, der die Welt rettete, sollte eigentlich in jeder Hauptstadt der Welt ein Denkmal gewidmet sein. Stattdessen gibt es nun ein Denkmal für den Sensenmann.

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RalphNRing 23.09.2017, 13:23
13. AK 47 gleich Stg 44?

Oh ha. Da hat der Bildhauer, aus versehen die Verbindung von AK 47 und dem deutschen Stg 44, auf dem Denkmal verewigt. Das darf natürlich nicht sein und so sorgt eine Flex, für die Erhaltung des lange gepflegten Mythos, die AK 47 sei eine russische Konstruktion. Was sie definitiv nicht ist.
Die AK 47 basiert überwiegend auf erbeuteten Konstruktionsplänen und erbeuteten Waffen (Stg 44), mit dem Prinzip des Gasdruckladers (das entscheidend ist!!! und nicht der Verschluss, wie einige hier anmerken) und der Mittelpatrone. Außerdem wurde Hugo Schmeisser (und andere deutsche Ingenieure) dazu verdonnert (unter Aufsicht Kalaschnikows) die AK 47 zu konstruieren.
Das sind nun mal die Fakten.
Die AK 47 wie das Stg 44 bleiben zweifelhafte Konstruktionen, auf die Niemand Stolz sein sollte. Das möchte ich anmerken.

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Augustusrex 23.09.2017, 13:41
14. Völlig ahnungslos

Zitat von RalphNRing
Die AK 47 basiert überwiegend auf erbeuteten Konstruktionsplänen und erbeuteten Waffen (Stg 44), mit dem Prinzip des Gasdruckladers (das entscheidend ist!!! und nicht der Verschluss, wie einige hier anmerken) und der Mittelpatrone. Außerdem wurde Hugo Schmeisser (und andere deutsche Ingenieure) dazu verdonnert (unter Aufsicht Kalaschnikows) die AK 47 zu konstruieren.
Das Prinzip des Gasdruckladers wurde um 1890 entwickelt. Diverse Waffen arbeiteten vor dem Stg 44 nach diesem Prinzip, z.B. das Garand Gewehr, das Fallschirmjägergewehr 42 und diverse Maschinengewehre. Aber Leute wie Sie wollen es eben nicht wahr haben, dass die beiden Waffen grundsätzlich verschiedene Konstruktionen sind. In welchem Umfang Hugo Schmeisser eventuell an der Entwicklung der AK 47 beteiligt gewesen sein könnte, ist nicht bekannt.

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Oihme 23.09.2017, 13:49
15. Fraglich!

Zitat von RalphNRing
Die AK 47 basiert überwiegend auf erbeuteten Konstruktionsplänen und erbeuteten Waffen (Stg 44), mit dem Prinzip des Gasdruckladers (das entscheidend ist!!! und nicht der Verschluss, wie einige hier anmerken) und der Mittelpatrone.
Naja, das Gasdrucklader-System war den Sowjets durch die bereits vor dem Russland-Feldzug in die Rote Armee eingeführten Simonov und Tokarev-Schnellfeuergewehre bestens bekannt, und es ist nachweisbar, dass es vielmehr die Deutschen waren, die diese russischen Systeme insbesondere beim Mauser G 43 kopierten bzw. sich davon inspirieren ließen.
Richtig ist aber, dass die russische 7,62 mm Kurz-.Patrone der Kalaschnikov eine 1:1 Kopie einer von der Firma "Geco" für die Wehrmacht entwickelten Patrone ist.

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