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Panne im Regierungs-Airbus: Komplett-Ausfall des Funksystems führte zu Flugabbruch
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Der Defekt an Bord der Maschine der Kanzlerin war dramatischer als bisher bekannt: Nach SPIEGEL-Informationen fiel das komplette Kommunikationssystem mit dem Boden aus.

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schmic79 30.11.2018, 01:50
1. Linienflug, anyone?

Das wäre mal eine coole Reaktion gewesen: Gegen eine kleine Entschädigung bewegt man einen bereits gebuchten Passagier auf dem nächsten Linienflug dazu, den Platz für Frau Merkel frei zu machen. Die zeigt dann Bürgernähe und Bodenständigkeit und fliegt dort mit. Womöglich gar in der Economy mit dem obligatorischen "Chicken mit Reis" Diner. Da hätte sie sich vielleicht mal mit einigen ihrer Untertanen unterhalten können und vlt. mal von einigen ihrer Sorgen, Nöte und Ansichten erfahren. Ich bin mir sicher... ein Heiner Geißler oder ein Christian Ströbele hätten sowas gemacht. Vielleicht sogar ein Helmut Schmidt oder ein Barack Obama...

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Jan2607 30.11.2018, 02:26
2.

Ist nach dem Ausfall der Funkgeräte die niederländische oder deutsche Alarmrotte aufgestiegen, wie es beim Loss of Communication eigentlich üblich ist? Hätte ja was, wenn eine Bundeswehrmaschine von Jägern eskortiert wird ;-)

Solche Pannen passieren halt. Gibt ja nicht umsonst einen Transpondercode dafür (7600: "seven-six - radio to fix"). Ich frage mich nur, warum die Ersatzmaschine aus Berlin nicht nach Bonn fliegt, Merkel dort aufsammelt und dann nach Argentinien weiterfliegt...
Stattdessen will sie jetzt mit (vermutlich einer kleinen, nicht für Langstrecken ausgelegten) Maschine nach Madrid fliegen, und dann mit einem Linienflieger weiter? Das freut die Personenschützer vom BKA aber...
Und wie bringt man

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indepen 30.11.2018, 02:52
3. Vielleicht rechnet es...

...sich ja wirklich nicht, für so spezielle Zwecke ein gebrauchtes Flugzeug zu kaufen?
Die Maschine hat jetzt bald 20 Jahre auf dem Buckel und alleine bei der Lufthansa rund 55.000 Flugstunden absolviert. Klar, 20 Jahre sind bei einem "normalen" Passagierflugzeug kein wirklich hohes Alter, doch ich kann mir vorstellen, dass bei der Umrüstung zum Regierungsflieger da jede Menge zusätzlich eingebaut und vorhandenes Equipment verändert wurde. Da dürften tiefe Eingriffe in das Innenleben des A-340 stattgefunden haben.
Womöglich wäre das Verteidigungsministerium bzw. die Flugbereitschaft mit einem Flugzeug besser bedient, das von Anfang an auf seine Sonderfunktion hin gebaut worden wäre.
So kann das jedenfalls nicht weiter gehen. Es schadet langfristig dem Image Deutschlands als Technologiestandort und den Politikern bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

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Hajojunge 30.11.2018, 03:52
4. Es gibt auch noch die First Class im Linienflieger

Die Bundeskanzlerin hat zwar einen wichtigen Job, aber ihretwegen zwei Langstreckenflugzeuge vorzuhalten, widerspricht den Grundsätzen sparsamer Haushaltsführung. Auch wenn man das komplette Oberdeck eines gut gewarteten und im ständigen Einsatz befindlichen Jumbos einer renommierten Airline mietet, oder gleich den ganzen Vogel, z.B. der Lufthansa oder Singapore Airlines, ist das allemal billiger und auch komfortabler. Gute Kommunikationsmöglichkeiten per Sat-Telefon gibt es auch. Die Regierungsflieger stehen fast nur ungenutzt herum, technische Fehler werden erst beim Einsatz erkannt, und dann ist es zu spät. Es war bekanntlich nicht die erste Panne. Und wenn die Elektronik spinnt, kann es gefährlich werden. Siehe LION Air JT610.

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BassErstaunt 30.11.2018, 05:24
5. Mimimi...

Ein Ausfall der Kommunikation im kontrollieren Luftraum ist keine Kleinigkeit. Hier klingt es aber so, als sei mindestens eine Fläche abgebrochen und drei der zwei Triebwerke wären ausgefallen. Sogar die Verteidigungsministerin wurde informiert. Die bekommt in Jahren kein WLAN in die Kasernen, was soll die in diesem Fall da akut tun? Bei jedem Privatpiloten wäre eine der Alarmrotten aufgestiegen und hatte die Maschine geleitet. Hatte wohl keiner Lust drauf. Schließlich war dann kein Flugzeug mit VIP-Ausstattung zu bekommen und ohne kann der Beamtenadel nicht fliegen. Egal, ist gut fürs Image. Donnie freut sich in Argentinien, seine AF1 fliegt einfach. American First.

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2623 30.11.2018, 06:16
6. Schreck

ob es schlau ist, die jetzige Anreise en Details zu beschreiben? Kommen Sie gut an Frau Kanzlerin und ärgern Sie sich nicht über den vermutlichen Twitter-Unsinn des Führers der freien Welt.

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heimatminister 30.11.2018, 06:34
7. A7500

Klingt im Artikel weit dramatischer als es ist. Das Verhalten in solchen Fällen ist definiert:
1. https://de.wikipedia.org/wiki/Transpondercode
2. http://de.ivao.aero/wp-content/uploads/2018/01/ED_GEN_3_4_en_2017-11-09.pdf
und
3. https://docplayer.org/36854650-Nachrichten-fuer-luftfahrer.html

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sischwiesisch 30.11.2018, 06:45
8. Beim besten Willen...

... kann ich keine einzige weitere Panne erkennen. Das Ziel musste doch einzig und allein sein, so schnell wie möglich unter den gegebenen Bedinungen zu landen.
Das einzige, das ich erkenne, ist eine tolle, erfahrene Crew.
Zuerst wurde der naheliegende Flughafen angesteuert. Richtig entschieden.
Daß da noch viel Kerosin an Bord war ist ja wohl logisch.
Die zur Verfügung stehende kurze Landebahn ist da zweitrangig und handhabbar, wie man gesehen hat.
Ich bin mir sicher, daß die Flughafenfeuerwehr so oder so bereitgestanden hätte in solch einer Notsituation. Definitiv.
Also wo sind da jetzt die weiteren Pannen ?

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c.PAF 30.11.2018, 07:13
9.

"Allerdings sind Langstreckenjets mit einer VIP-Ausstattung in der EU Mangelware."

Tja, dann verpaßt man halt wichtige Termine, nur weil eine VIP-Ausstattung fehlt. Jeder hat seine Prioritäten...

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