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Paradoxien der Geschlechterdebatte: Die Frage des Unterschieds
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Eine Umfrage legt nahe: Es gibt beim Wissen über politische Themen einen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Was sagt uns das?

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chrima 25.08.2017, 12:01
180.

Zitat von Revocation = geile Band
Aus zwei Gründen sind sie problematisch: 1. Es impliziert, dass Google nicht diskriminiert, dass es keine Probleme seitens der Firma gibt, die gelöst werden müssten. 2. Zu behaupten, dass Frauen .....
Wenn Sie gelesen hätten was der Googlemitarbeiter geschrieben hat, dann wüssten Sie, dass "Frauen [sind] aufgrund ihrer Biologie nicht für technische Berufe geeignet" nicht das war was er schrieb.

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heinzgünther 25.08.2017, 12:02
181.

Zitat von heinzgünther
Mein liebster Teil ist ja der bzgl der Rente :D " Und bei der Rente geht es dann richtig eklatant zur Sache: Frauen verfügen über 634 € monatl. Altersrente, Männer hingegen über 1056€ im Durchschnitt." Frauen die 1952 oder früher ins Arbeitsleben eintraten wurden also benachteiligt? Ja Potzblitz, ein Glück hat das mal jemand aufgedeckt! Hier ......
Da hat sich ein Fehler eingeschlichen, ich meinte 1952 oder früher geboren wurden!

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FocusTurnier 25.08.2017, 12:02
182. Worum es Google wirklich geht

Damore war nur ein Opfer der politischen Korrektheit Googles. Das wird immer deutlicher:

"In an interview, Damore says his firing was not “an independent or isolated event. What I was trying to complain about was the history of political discrimination at Google.” After he was fired August 7 for violating Google’s code of conduct by perpetuating gender stereotypes, Damore says other ex-Googlers told him they had been fired for similar reasons. “It’s a much stronger story and something that Google really has to respond to by actually changing their policies, rather than giving me hush money,” Damore says."

https://www.wired.com/story/damore-case-could-spawn-more-legal-headaches-for-google/

Da kommt noch so Einiges ans Tageslicht.....

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ruhrpottsonne 25.08.2017, 12:07
183. Kindergärtnerinnen

Zitat von sirgorath
Ohne einen genaueren Blick darauf, wieso diese Zahlen so sind, sind diese vollkommen Wertlos. Da Frauen weniger oft ein Netto-Einkommen über 1500 Euro haben ist ihre Rente im Schnitt natürlich auch niedriger als die der Männer. (Dafür gibt es dinge wie die Witwenrente) Da Frauen .....
Na ich persönlich kenne 21 Kindergärterinnen, die alle mehr als 3000Euro netto im Monat verdienen. Allerdings nicht in D sondern da, wo man die Wichtigkeit der Betreuuung der Jüngsten erkannt hat und das Personal entsprechend wertschätzt.;-)

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allessuper 25.08.2017, 12:11
184. Doch. Kann man.

Zitat von keksen
Ihre Weltsicht ist aber auf gewisse Art und Weise auch ziemlich reaktionär. Alles weitere ist Spekulation. Was-wäre-wenn-Spielchen bezüglich der Historie sind zwar spannend, haben aber keinerlei Aussagekraft. Man kann es schlichtweg nicht wissen und deswegen auch keine Schlüsse daraus ziehen.
es ist nur so peinigend, wenn Menschen uninformiert sind und egal was behaupten, anstatt sich mal zu informieren. Das kann nur jeder für sich tun! Aber es gibt in etlichen Forschungszweigen diese Erfahrung, dass wenn eine kritische Masse von 30% erreicht ist, sich vieles verschiebt. Was daran reaktionär sein soll weiß ich nicht. Außer, wenn man dem Wort auf die Wurzel fühlt, das hätte dann mit Re-Aktion zu tun, nämlich auf besagte 30%. Quod erat demonstrandum.

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Berg 25.08.2017, 12:25
185.

Zitat von brazzo
"In allen Ländern seien der Inhalt und der Stil politischer Nachrichtensendungen überwiegend an Männern orientiert. So sind die handelnden Personen .....
In meiner direkten Umgebung ist mir eine Frau, egal ob Ehefrau, Mutter oder Tochter, lieber, die sich vorzugsweise mit den menschlichen Beziehungen in Familie und Bekanntnekreis befasst, zwischen unterschiedlichen Charakteren vermitteln kann, Altersunterschiede berücksichtigt, Stimmungen spürt und berücksichtigt, Stärkem, Schwächen, Talente erkennt, Traditionen und Familiensinn hochhält - unabhängig von aktuellen politischen Trends und Tendenzen oder "Sonntagsfragen" und ohne politisch-ideologische Wertungen zu verwenden.

Etwas anders siehts im Berufsleben aus, in Sportclubs, in Ämtern und öffentlichen Einrichtungen.

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allessuper 25.08.2017, 12:29
186. Ja, das stimmt.

Zitat von fundador
Ich stimme in allem zu, aber was die SUVs angeht, liegen Sie falsch; die werden nämlich gerade gerne von Frauen gefahren, weil sie ihnen "so ein schönes Sicherheitsgefühl vermitteln und so praktisch sind".
Aber weil sie da sind und Männer sie als Kult-Objekt entworfen haben.
Da müsste man an vielen Rädchen drehen. Die Mehrheit der Frauen fährt Rad, Öff. Verkehrsmittel oder kleinere Modelle. Nur die Ehegattinen erfolgreicher Manager oder Erbinnen können mit einem SUV repräsentieren, in dem der Designer-Nachwuchs und die Golfschläger passen.

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fördeanwohner 25.08.2017, 12:35
187. -

Zitat von FocusTurnier
Damore war nur ein Opfer der politischen Korrektheit Googles. Das wird immer deutlicher: "In an interview, Damore says his firing was not “an independent or isolated event. What I was trying to complain about was the history of political .........
Na ja, wenn die offizielle Firmenpolitik lautet, dass alle gleich sind, und ein Mitarbeiter ein Pamphlet verfasst, indem er öffentlich versucht zu beweisen, dass diese Politik falsch ist, dann passt er nicht in die Firma, da er der Firma damit Schaden zufügen könnte.
Die Schrift kommt erstmal ganz harmlos daher, jedoch sind die Fakten, die gleich zu Anfang von Damore dargelegt werden, eben unterschiedlich gedeutet werden. Biologische Unterschiede, weltweit zu beobachten usw.
Google hat sich aber wohl auf die Fahnen geschrieben, dem explizit entgegen zu wirken, aus welchen Gründen auch immer.
Nicht, dass ich Google toll finde. Aber ich muss in meinem Job auch bestimmte Dinge berücksichtigen und darf mich öffentlich nicht über meinen Arbeitgeber beschweren.

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allessuper 25.08.2017, 12:36
188. Ganz einfach: Frauen fahren defensiver.

Zitat von nesmo
Auch wenn ihr Beitrag (wohl?) nicht ganz ernst gemeint war, und was heißt schon "besser" Autofahren - könnte man diskutieren -, im Ergebnis ist festzustellen, es gibt Befähigungsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Und manche sind erblich und manche sind anerzogen. Das sollte allgemein Konsens sein. Und daher sind schlicht nicht alle Defizite von Frauen anerzogen sondern einige vererbt. Warum sollen auch nur ......
und die Hirnentwicklung hat gezeigt, dass die Areale im Hirn, die für Risiko zuständig sind, bei jungen Männern erst mit 25 vollständig ausgebildet sind. Aber welcher Mann will was von Wissenschaft wissen, die ihm nicht dient?

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ds10 25.08.2017, 12:42
189.

Zitat von allessuper
Schon in der Jugend 16 bis 25 verfügen junge Männer über mehr Geld (291 versus 345 € pro Monat).
Ich erlaube mir nur einmal diese Zahlen zu betrachten und leite daraus jetzt eine klare Benachteiligung der jungen Männer her. Warum werden Sie fragen? Da die Männer in dieser Altersgruppe mehr Geld zur Verfügung haben, bedeutet das, dass sie mehr arbeiten als Frauen dieser Altersgruppe.

Eine solche Behauptung würden Sie selbstverständlich korrekter Weise als unsinnig abtun, denn ich habe einfach nur einen statischen Wert genommen und dort etwas hinein interpretiert, genauso wie das beim gender wage gap immer gemacht wird, denn der Unterschied kann ja immer nur eine Diskriminierung sein, es kann wohl einfach keine anderen Gründe geben.

Man müsste die Zahlen nämlich erst näher untersuchen, bevor man sie interpretieren kann und ganz so abwegig wäre meine Interpretation nicht, denn mehr Frauen haben höhere Bildungsabschlüsse, was im Umkehrschluss dazu führt, dass mehr Männer als Frauen früher mit der Ausbildung beginnen und in Folge dessen auch früher Geld verdienen. Wenn dann die gebildeten Frauen mit Mitte 20 auf dem Arbeitsmarkt auftauchen, haben Männer im gleichen Alter schon viele Jahre gearbeitet und Geld verdient und haben damit in der Altersgruppe von 16-25 bereits sehr viel mehr akkumuliert als die Frauen, womit der Durchschnittswert logischerweise höher ausfällt.

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