Forum: Politik
Parlamentswahl: Ziege Zottel scheucht die Schweizer auf

Die Rechtspopulisten von Milliardär Blocher warnen vor einem Geheimplan, der*den Schweizern EU-Recht beschert. Doch die meisten*Eidgenossen sorgten sich im Wahlkampf viel mehr*um ihre Jobs, den harten Franken - und um den entführten Ziegenbock Zottel.

Seite 4 von 4
caledonian2010 22.10.2011, 20:52
30. .

Zitat von wegavision
Man könnte es auch als Schmarotzertum bezeichnen...
Dass sowas durchgeht hier im Spiegel...
Tze tze tze

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mitbestimmender wähler 22.10.2011, 23:50
31. Auf die EU zurück begrenzen wäre ein Verlust. Der Bürger verliert auf ganzer Linie

Zitat von wortmannin
basiert vor allem auch auf einem Geschäftsmodell ihrer Banken, das darin besteht Schwarzgeld aus dem Ausland anzunehmen, das sie dann nie mehr wieder hergeben. Wer sollte auch dagegen klagen? Die Schweizer haben's faustdick hinter den Ohren. Die brauchen keine EU.
Nun ihre Naivität scheint sehr ausgeprägt:

1. In der Schweiz kommt nur 10% der Wertschöpfung aus der Finanzbranche. Es gibt einige EU Staaten oder Inseln die um Faktoren mehr von der Finanzbranche leben und mehr Schwarzgeld verwalten. Immehin gehört 47% des verwalteten Vermögen einem Schweizer.
Klar ist der Schweizer vermögend und als Finanzplatz eine zu grosse Konkurrenz zu EUs Finanplätzen...... deshalb ein müdes Lächeln für die vorgeschobenen EU Steuerprobleme.

2. 90% der Wertschöpfung stammen aus der Industrie, Gewerbe und Diensleistungsgewerbe. NESTLE, ROCHE, NOVARTIS, ADECCO, HOLCIM, SWATCH, ABB, Logitech....... etc. die weltweit vernetzte Industrie der Schweiz hat eine Marktkapitalisierung die 10mal grösser ist als die Österreichs. Der grösste Österreichische Konzern ist nur 8Mrd klein, die Schweiz hat alleine 5 Industrie/Handels Konzerne die je über 100Mrd gross sind (100Mrd das wären BASF und VW zusammen) und 11 andere Industrie Konzerne sind deutlich über dem grössten Österreich.Konzern.
Ja global Wirtschaftlich man kann von einem Schwergewicht in Europa reden.

3. Der Wirtschaft der Schweiz waren die vielen Freihandelsabkommen der Schweiz weltweit wichtiger als ein EU Beitritt das sah man an den Wahlpropagandas. Und die Arbeitnehmer in der Schweiz sind sich bewusst das sie nur verlieren bei einem Beitritt, tagtäglich lesen sie wegen der Personenfreizügigkeit mit der EU das da auf hiesigen Baustellen Ungarn für 400Euro statt 4500Euro /mtl. arbeiten, Slowaken für 4.-Euro/std statt 29Euro/std. illegal tief von ihren Ausländischen Chefs ausbezahlt werden und in Kellern hausen. Nö das leuchtet nun aber jedem Schweizer ein das die Personenfreizügigkeit wegen diesen Zustände mit der EU gekündigt werden muss und wegen dem extrem gestiegenem Kriminal-Tourismus und zu teurem unnützen Schengen-Beitritt ebenfalls ein Austritt bevorsteht.
Mit Neid schaut die EU auf die Schweizer Freihandelsabkommen mit der Welt und den Vorteilen daraus.

Soll die EU mit ihrer Sch... selber fertig werden. Wir sind Weltbürger und haben eine globale Industrie und lassen uns nicht auf die EU zurück begrenzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
f_alias 23.10.2011, 12:01
32.

Zitat von Steverino99
So ein Quatsch: Die SVP soll eher von den anderen Parteien in die rechte, braune Ecke gedrückt werden, nur weil sie sich nicht für kriminelle Ausländer einsetzen will. Und was die Minarette angeht: Ja, die Mehrheit der Schweizer will keinen islamistischen Gottesstaat. Minarette sind nun mal dessen Symbole. Moscheen hingegen (inkl. hetzende Imame) werden nach wie vor toleriert. Und was die Mindestlöhne betrifft: die SP Schweiz will für alle Einwohner des Landes ein Grundeinkommen einführen, egal ob jemand arbeiten will oder nicht. Wenn das nicht populistisch ist, was dann? Wer soll denn einen solchen Sozialstaat finanzieren? Ah, ja Milliardär Blocher...
Der gesellschaftliche Konsens eines Landes basiert auf den in einem demokratischen Prozess definierten Verfassungs- und Gesetzesregeln. Lassen Sie sich also die Lektüre der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft empfehlen:

Art. 8 Rechtsgleichheit
1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit
1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.


Auch Art 261bis Strafgesetzbuch ist erwägenswert:

Art. 261bis 199
Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,
wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,
wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt,
wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser
Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,
wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion verweigert,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Ich finde, die von Ihnen in Ihren Ausführungen verteidigte Partei steht mit ihren Kampagnen im Widerspruch zu Verfassung und Gesetz und hält sich somit nicht an den demokratisch legitimierten, gesellschaftlichen Konsens.
Niemand darf wegen seines Glaubens diskriminiert werden und jeder hat das Recht, sich zu seinem Glauben zu bekennen - dazu gehören auch Minarette. Das Verbot der Minarette verletzt die Glaubensfreiheit und den Gleichheitsgrundsatz. Oder sollen wir alle Kirchtürme abreissen?
Die SVP hetzt sehr wohl und transportiert eine implizit diskriminierenden Grundhaltung gegenüber "Ausländern".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rainer Helmbrecht 23.10.2011, 12:42
33. .

Zitat von mitbestimmender wähler
Genau. Und nicht vergessen die nur 7,5-11,5% Steuern auf dem Netto-Gehalt. Ja beim Normalverdiener, weniger Verdienenden zahlen deutlich weniger und besser Verdienende ein Faires mehr. Ja mit diesen bescheidenen Einnahmen haushaltet der Schweizer Staat gut in der teuren Schweiz. Aber Deutschland das nach Einnahmen und als Wirtschaftsmacht im Geld schwimmen sollte, bringt Nichts mehr auf die Reihe, geschweige bietet ihren Bürgern ein gutes Auskommen. Beschämend zu was Deutschland verkommen ist.
Wenn die Schweizer nicht so feige wären, könnten sie doch auch etwas Geld in einem sinnlosen Krieg versenken, mal ein paar U-Boote verschenken und Waffenlieferungen verschenken.

Wenn sie immer nur an sich und das Wohlleben ihres Volkes denken, werden sie nie so bekloppte Politiker bekommen, wie Deutschland und Frankreich;o).

MfG. Rainer

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miss Ann Trophy 23.10.2011, 15:10
34. ...

Zitat von Steverino99
Wieso wird die schweiz. SVP eigentlich immer als rechtspopulistisch diffamiert, nur weil sie in Ausländerfragen eine andere Haltung hat? Von Hetze kann übrigens keine Rede sein, das Schäfchenplakat richtete sich lediglich gegen kriminelle Ausländer. Eigentlich müsste man eher auf der linken, weltfremden Seite von populistisch sprechen, wenn die SP z. B. Mindestlöhne für alle fordert oder die Überwindung des Kapitalismus. Ich wünsche mir deshalb von SPON etwas mehr Sachlichkeit bei der politischen Berichterstattung.

Genau, sehe ich auch so. Darum: Hopp SVP! Hopp Schwyz!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berner_bär 23.10.2011, 15:26
35. Vielleicht sollter er sich eintragen lassen ...

... ihr guter Freund!

Zitat von fuzzi-vom-dienst
Rein sachliche Frage: Wieso können Sie eine Doppel-Staatsbürgerschaft haben? Einem guten Freund von mir - gebürtiger Deutscher, seit Jahrzehnten Schweizer - wurde dies verweigert. Aufklärung ausdrücklich erbeten! Danke!
Rund 70% der 612'562 Auslandschweizer sind Doppelbürger, 90'000 Auslandschweizer sind in den Stimm- und Wahlregistern eingetragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berner_bär 23.10.2011, 15:38
36. Die SVP ist etwa soweit rechts ...

... wie die SP links ist. "Popu-larsieren" tun übrigens beide Parteien.

Natürlich gibt es an beiden Enden der Skala noch die PdA (Partei der Arbeit), die SD (Schweizer Demokraten)um nur zwei Extreme zu nenne. Mit ihren ewiggestrigen, ultralinks-, bzw. ultrarechts Ansichten machen beide keinen Staat.

Die Schweizer wählen heute Köpfe ins Parlament, können aber im Gegensatz zu Deutschland zu wichtigen Fragen immer noch mitreden! Diese Art von Demokratie stoss und stösst den linken Apartschiks sauer auf und darum wollen sie unbedingt in die EU.

Keine Angst das wird nicht passieren, weder heute noch morgen. Ich vermute die Bürger der EU haben so was die Nase voll von ihrere Brüsseler Diktatur, dass es wahrscheinlicher ist, dass die EU das direktdemokratische "Wahlmodell Schweiz" einmal übernehmen wird ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miss Ann Trophy 23.10.2011, 16:00
37. ...

Zitat von f_alias
Der gesellschaftliche Konsens eines Landes basiert auf den in einem demokratischen Prozess definierten Verfassungs- und Gesetzesregeln. Lassen Sie sich also die Lektüre der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft empfehlen: Art. 8 Rechtsgleichheit 1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. 2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung. Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit 1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet. 2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen. Auch Art 261bis Strafgesetzbuch ist erwägenswert: Art. 261bis 199 Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft, wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind, wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt, wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht, wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion verweigert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Ich finde, die von Ihnen in Ihren Ausführungen verteidigte Partei steht mit ihren Kampagnen im Widerspruch zu Verfassung und Gesetz und hält sich somit nicht an den demokratisch legitimierten, gesellschaftlichen Konsens. Niemand darf wegen seines Glaubens diskriminiert werden und jeder hat das Recht, sich zu seinem Glauben zu bekennen - dazu gehören auch Minarette. Das Verbot der Minarette verletzt die Glaubensfreiheit und den Gleichheitsgrundsatz. Oder sollen wir alle Kirchtürme abreissen? Die SVP hetzt sehr wohl und transportiert eine implizit diskriminierenden Grundhaltung gegenüber "Ausländern".
Die SVP ruft aber weder zu "Hass" noch zur "Diskriminierung" von Gruppen auf, sondern sagt nur die traurige Wahrheit...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miss Ann Trophy 23.10.2011, 16:02
38. ...

Zitat von Rainer Helmbrecht
Wenn die Schweizer nicht so feige wären, könnten sie doch auch etwas Geld in einem sinnlosen Krieg versenken, mal ein paar U-Boote verschenken und Waffenlieferungen verschenken. Wenn sie immer nur an sich und das Wohlleben ihres Volkes denken, werden sie nie so bekloppte Politiker bekommen, wie Deutschland und Frankreich;o). MfG. Rainer
Das liegt aber auch an der direkten Demokratie, das Knallchargen wie bei uns dort kein Bein auf den Boden bekommen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolf_68 23.10.2011, 16:55
39. Titel:

Zitat von Miss Ann Trophy
Das liegt aber auch an der direkten Demokratie, das Knallchargen wie bei uns dort kein Bein auf den Boden bekommen...
Irgendwie müssen die Abgänger in den Fächern VVL, BWL, Soziologie und alles, was mit Sozial.....beginnt, untergebracht werden.
Ganz zu schweigen von den Abbrechern oder die gar keinen Abschluss haben - die können nur in Deutschland Aussenminister werden :D
Stellen Sie sich einmal vor, die Leute würden mit einem mal ohne Job auf der Strasse sitzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4