Forum: Politik
Parlamentswahlen in Spanien: Patt-Matt
Oscar del Pozo / AFP

Am Sonntag sollen die Spanier schon wieder ihr nationales Parlament wählen - zum vierten Mal in nicht einmal vier Jahren. Die Koalitions- und Kompromissunfähigkeit der Politiker frustriert die Bürger.

brooklyner 09.11.2019, 23:16
1.

Ein Land, in den die Zentralregierung es als normal ansieht, dass die Guardia Civil immer noch das faschistische Fasce Rutenbundel im Emblem trägt und sich kleidet wie die SA in blau, kann ich nicht ernst nehmen. Für ein Europa der Regionen, ein freies Katalonien Schottland, Baskenland, Bayern, Okzitanien, Rheinland, Schwaben, Dunkeldeutschland (oh gott, alles bloß das nicht) etc... nur so kann das Problem grosser 60-80 Mio Einwohner Länder gegen kleine mit 6 bis 12 Mio in Europa gelöst werden. Allianzen kann man dann immer noch nach Gusto schmieden.

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Amparo 09.11.2019, 23:43
2. Gute Lagebeschreibung, aber...

wie kann es immer wieder passieren, dass in Spiegel-Artikeln Informationen aus Wikipedia kopiert werden, die man vorher hinterfragen sollte? Der Absatz 'Parteien in Spanien' sollte nicht so kopiert und veröffentlicht werden! Was hat hier das 'Foro Asturias' mit den falschen Informationen zu suchen? Wo sind die weiteren wichtigen Parteien dieser Wahl? Wie kann es sein, dass im Artikel die Ausrichtung der Partei 'Ciudadanos' gut beschrieben wird, aber in der Auflistung als 'Ausrichtung: liberal' erscheint? Bitte SPON: Wenn Informationen, dann bitte diese vorher überprüfen und nicht einfach einen Wikipedia-Eintrag kopieren. Saludos desde España.

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Besserwisser1970 09.11.2019, 00:29
3. Wenn

die letzten Umfragen so stimmen, wird der Hauptverlierer allerdings Rivera heißen.
Woher der immer noch seinen Übermut hat, frage ich mich. Eine liberale Kraft, die mit Rechtsradikalen zusammenarbeitet gehört auch da hin, wo sie hingehört, in die Bedeutungslosigkeit.
Sanchez hätte sofort eine Koalition mit Ciudadanos gemacht. Das scheiterte aber an der Starrköpfigkeit Riveras, der in Wahrheit wohl eher ein Rechter als Liberaler ist.
Und was aus einer Koalition PSOE und Podemos geworden wäre, nach den Richtersprüchen und dem Aufflammen der Proteste sollte man sich dann schon als Journalist fragen. Das ist nämlich die Frage, die die beiden hauptsächlich spaltet, da Podemos mit einer Abspaltung leben kann, während die PSOE das nie und nimmer akzeptiert.
So kann man am Ende nur hoffen, dass Vox nicht doch das Zünglein an der Waage sein wird.
Der PP und Rivera würde man das zutrauen, wobei das wohl eher zu einer Spaltung von Ciudadanos führen wird.
Im übrigen sind die Spanier sehr wahlmüde, vom Wahlkampf hat man kaum was mitbekommen, der fand weitestgehend im TV statt.
Wer also am ehesten seine Wähler mobilisieren kann, wird einen Vorteil haben.

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pavel1100 09.11.2019, 11:39
4. Stimmt nicht

Zitat von brooklyner
Ein Land, in den die Zentralregierung es als normal ansieht, dass die Guardia Civil immer noch das faschistische Fasce Rutenbundel im Emblem trägt und sich kleidet wie die SA in blau, kann ich nicht ernst nehmen. Für ein Europa der Regionen, ein freies Katalonien Schottland, Baskenland, Bayern, Okzitanien, Rheinland, Schwaben, Dunkeldeutschland (oh gott, alles bloß das nicht) etc... nur so kann das Problem grosser 60-80 Mio Einwohner Länder gegen kleine mit 6 bis 12 Mio in Europa gelöst werden. Allianzen kann man dann immer noch nach Gusto schmieden.
Das Rutenbündel oder Fascis ist kein faschistisches Symbol sonder ein etruskisches, später römisches. Es symbolisiert die Autorität der Staatsdiener (Liktoren). Viele Staaten, die sich auf römische Traditionen berufen benutzen das Rutenbündel als Symbol. Unter Anderen auch die USA. Die SA hat sich nie in blau gekleidet sondern in braun.

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PeterCollignon 11.11.2019, 12:56
5. "Misstrauen" war die Top-Antwort mit 34 Prozent, danach "Langeweile"

(16 Prozent) sowie "Indifferenz" (13 Prozent). Erst auf Rang vier kam "Interesse" (12 Prozent), dicht gefolgt von "Irritation"
Das dürften wohl die Gründe für die Wahlbeteiligung und den Wahlausgang sein

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