Forum: Politik
Parteien nach der Europawahl: Deutsche Teilung
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Es grünt so grün: Die Ökopartei löst die SPD als Hauptkonkurrent der Union ab. Doch die beiden sind sich ähnlicher, als es dem politischen Wettstreit guttut.

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spon1899 27.05.2019, 08:21
50.

Nirgendwo anders als im Osten ist die AfD so braun. Und das werden die Leute mitbekommen haben. Und trotzdem wählen die Leute sowas. Insofern kann man die alte Leier von der Protestwahl mittlerweile bei Seite legen. Die Wahrheit ist: Sachsen ist braun so wie kein anderes Bundesland und Brandenburg auch.

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im_ernst_56 27.05.2019, 08:21
51. Die GroKo ist an allem schuld

Das ist die Sichtweise der SPD. Das erklärt allerdings nicht, dass die CDU/CSU in Europa verliert, aber in Bremen dazu gewinnt und stärkste Partei wird. Das zeigt, dass die Wähler durchaus differenzieren. Vielleicht sollte sich die SPD gelegentlich an die eigene Nase fassen und nicht die vermeintlich babylonische Gefangenschaft in der GroKo für schlechte Wahlergebnisse verantwortlich machen.

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jjcamera 27.05.2019, 08:21
52. Andere Themen.

Was für einen Sinn macht es, eine Europawahl nur aus deutscher Sicht zu betrachten und zu analysieren? Ehrlich gesagt keinen.
Europa hat gewählt. Und die Wähler haben sich anders verhalten, als wenn eine Bundestagswahl wäre. Die Themen waren andere. Das ist die Erkenntnis.

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bodensalex 27.05.2019, 08:23
53. Nun,

Zitat von bronck
Das Foto über dem Artikel ist mE wenig gelungen. Ein unbedarfter Betrachter könnte den Eindruck erhalten Herr Habeck nähere sich Frau KK auf unangemessen agressive Weise, was diese mit verschränkten Armen und einer Rückwärtsbewegung zu umgehen sucht.
das könnte doch ein erstes Wirkungsfeld eines/einer zukünftigen Grünen-Bundeskanzler/kanzlerin/* (das Sternchen steht für Bundeskanzler-Menschen, die sich keinem Geschlecht eindeutig zugehörig fühlen) sein: Ein "Gesetz zur Verhinderung klima- und genderschädlicher sowie sexistischer und rassistischer Berichterstattung": Vor der Veröffentlichung werden Fotos der Presse von einem unabhängigen Gremium darauf hin überprüft, ob Dritte - so wie Sie - negative Assoziationen in BEzug auf Klimaschutz, Frauenrechte bzw. das Selbstbestimmungsrecht der Frau, das Miteinander der Kulturen etc. haben könnten. Falls ja, wird die Verwendung des Fotos "zum Schutz des gesellschaftlichen Zusammenhalts" untersagt....

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ruhuviko 27.05.2019, 08:24
54. Im Artikel steht

"Es gibt eine ganz simple Grundregel, die die SPD in all den Regierungsjahren seit 1998 viel zu oft wortwörtlich hat links liegen lassen: Jeder in dieser Gesellschaft muss seinen fairen Anteil am Gemeinwohl leisten. Jene, die mehr haben, müssen auch mehr beitragen." - Dies beschreibt das Problem mit der SPD nur in Ansätzen: Die SPD hat ein riesiges Problem damit, das Geld "richtig" auszugeben, nämlich nachhaltig. Das ist nicht damit getan, beispielsweise mal eben hier ein paar Rentner (die mit 35 Jahren Arbeit; die darunter fallen durchs Rost) zu beglücken. Oder Projekte mit klingenden Namen zu vergeben wie "Gute Kita" und Verbesserungen zu versprechen, nur um den Elternbeitrag danach zu senken statt zusätzliches Personal zu fördern. Wenn die SPD plausibler beschreiben würde, wie sie die Zukunft Deutschlands sieht, kann sie auch plausibler beschreiben, wie das Geld dafür eingenommen und ausgegeben werden kann. Zur Zeit hängt ihr das Image an, dass sie nur das Geld anderer Leute für kurzfristige Wohltaten Einzelner ausgeben wird.

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haig 27.05.2019, 08:24
55.

Irrtum, die afd ist die einzige Partei die unsere Demokratie abschaffen will, Sie NICHT konservativ sondern steuert, wie einst die Nazies die Alleinherrschaft an. Sie wird auch wie die Nazies vom Grosskapital gefördert. Wer die noch wählt gehört zum braunen Bodensatz!

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burlei 27.05.2019, 08:24
56. Mal etwas oT zum Begriff "Volkspartei"

Der Begriff "Volkspartei" wird m.E. heute regelrecht inflationär gebraucht. Die"Bundeszentrale für politische Bildung" definiert den begriff wie folgt:

"Als „Volkspartei“ bezeichnet man eine Partei, die Anhänger/innen, Mitglieder und Wähler/innen in allen Gruppen und Schichten der Bevölkerung hat. Um das zu erreichen, müssen Volksparteien in ihren Programmen möglichst viele gesellschaftliche Interessen und Weltanschauungen ansprechen. Deshalb müssen sie oft Kompromisse finden und wirken oft weniger kämpferisch als Parteien, die die Interessen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe verfolgen."

Demnach gibt es eigentlich gar keine Volksparteien mehr. "Mitglieder und Wähler/innen in allen Gruppen und Schichten der Bevölkerung ..." Das ist bei CDU und SPD spätestens seit der Wiedervereinigung vorbei. Wer jung ist, eine Zukunft vor sich hat wählt bestimmt nicht die CDU, die Partei des Stillstandes und der Vergangenheit, sondern die Grünen. Wer sich heute zur Elite gehörig fühlt, deine Ellenbogen mit Stahl verstärken lässt und seinen Egoismus als Fahne vor sich her trägt wählt bestimmt nicht SPD sondern FDP. "Volkspartei" könnte sich heute höchstens die AfD nennen, wird sie doch von "ihrem Volk" gewählt. Man muss sich einfach nur der Realität verweigern. Also, alle "Gruppen und Schichten der Bevölkerung " wählen nicht mehr CDU oder SPD, sie wählen thematisch. Wer in der Vergangenheit feststeckt, wählt CDU, wer sich um seine Zukunft sorgt, die Grünen, wer nur bis zur nächsten Bilanz denkt wählt FDP, wer überhaupt nicht denkt AfD und wer links ist, wählt Die Linke. Da ist für die SPD kein Platz mehr, wenn sie nicht darauf reagiert. Sie ist die Partei der "kleinen Leute", derjenigen, die nicht studiert haben, die die Werte mit ihrer Hände Arbeit erschaffen, die die FDP-Wähler an sich reißen. Darauf sollte sie sich konzentrieren, nicht darauf, als "CDU light" die CDU wie einen Klotz mit sich zu schleppen.

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Hexavalentes Chrom 27.05.2019, 08:26
57. Identitätsprobleme

Es ist gut, wie es gekommen ist. Der Generationengraben zwischen CDU und Grün wird zugeschüttet werden. Das verlangt Bewegung von der CDU, da sie sonst abstirbt. Das wird die FDP marginalisieren. Der Rest, also die gesellschaftlichen Verlierer, haben nur Trümmer oder die Braunen. Das ist die Demarkationslinie, die entstehen wird, weil alles Soziale nicht Gegenstand der Gewinner ist. Die Gewinner brauchen nur Links auf Rechts hetzen und schon können sie entspannt und ungeniert, also verdient, auch weiter das bessere Leben pflegen. In voller Verantwortung. Es ist gut, wie es gekommen ist, weil es so nicht bleiben wird. Es verschärft sich die Lage. Auch weil die Grünen in ihrer Verdunkelung Identitätsprobleme verarbeiten müssen.

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egoneiermann 27.05.2019, 08:26
58.

Zitat von hwmueller
Bestätigung der merkelschen Flüchtlingspolitik, die eben im Osten überhaupt nicht abgesagt ist. Aber der Mehrheit der Deutschen stehen hinter "no border no nation". Habeck übernehmen Sie!
Wobei man sagen muss, dass auch im Osten die Grünen stärker werden. Vor zehn Jahren haben die teilweise dort unter 5% gelegen.

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haig 27.05.2019, 08:37
59.

Zitat von mori1982
Wenn ich hier lese, das in diesem Artikel wieder von im schlimmsten Fall 10Prozent der Wähler als Bodensatz bezeichnet werden, braucht sich keiner Wunder dass Parteien wie AFD Zulauf haben. Gerade aus einer Mentalität des jetzt erst Recht heraus. Ich wähle keine AFD aber bei so einer Herabwürdigung habe ich vollstes Verständnis
Ich habe kein Verständnis wenn man aus einer Denkzettellaune heraus den nächsten Führer waehlt. Dann muss man sich zum einfältigen Bodensatz zählen lassen der hoffentlich bald wieder bei den "normalen" 5% liegt. Ich wünsche mir von Herzen dass die Demokraten etwas lauter werden. Dazu gehört die Nazies Nazies zu nennen.

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