Forum: Politik
Parteien vor EU-Wahl: Ist ja nur Europa...
AFP

Bei der Europawahl geht es um das Schicksal des Kontinents - sagen Politiker, Soziologen, Journalisten. Trotzdem ist der Wahlkampf lahm. Das hat drei Gründe.

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Jucken 12.05.2019, 22:49
1. Tja

Auch ich hatte nicht vor wählen zu gehen, aber nach Artikel13/17 werde ich nun doch von meinem Recht Gebrauch machen. Achso und daran denken: Es ist die letzte Wahl ohne Prozenthürde, es lohnen also dieses Mal auch die kleinen Parteien.

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Schartin Mulz 12.05.2019, 22:52
2. In der Europapolitik

ist der Konsens zwischen den etablierten Parteien noch größer als in der Bundespolitik.
Was ändert sich, je nachdem ob die Konservativen oder die Sozialdemokraten gewinnen?
Sieht man sich die Wahlplakate an oder tut sich allen Ernstes die Spots im Fernsehen an, fühlt man sich doch ver*******.
"Frieden", ja schön. Erinnert mich an die Standardantwort bei Miss-Wahlen "Ich wünsche mir den Weltfrieden".
Aber sind denn die anderen Parteien für Krieg?
Europa ist einer entscheidenden Phase, sagt man. Und dann fällt den Verantwortlichen nichts ein außer Phrasen? Wo soll es hingehen mit der EU? Welche Alternativen gibt es zur Auswahl? Oder ist wieder alles alternativlos?

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Saturn V 12.05.2019, 22:53
3. lahm...

.. ja der Wahlkampf ist lahm, aber kein Wunder. Die sogenannten "etablierten Parteien" haben doch nur Plattitueden auf Lager. Wenn man sich die Plakate anschaut, dann graut es einem, nur inhaltlose Phrasen. Das hat Europa nicht verdient………….

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tropfstein 12.05.2019, 22:55
4. Ist doch nicht so wichtig, oder?

Hat nicht das Bundesverfassungsgericht in seiner Weisheit festgestellt, dass bei den Europawahlen keine 5 % Klausel Miniparteien ausschließen darf? Also die Europawahlen zu zweitklassigen Wahlen erklärt?

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frank.huebner 12.05.2019, 22:59
5. Europa gibt keine Antworten

Ich versuche, mein UMfeld davon zu überzeugen, zur Wahl zu gehen, aber das ist schwer. Bei den Meisten herrscht eine Art EU-Müdigkeit vor. GB verlässt die EU, oder nicht? Man nimmt weitere Nehmerländer auf, trotzdem soll das EU-Budget steigen. Jeder Bürokaufmann-Azubi merkt, dass das nicht funktioneren kann. Daseweige Umziehen Brüeel Straßburg ist völliber Blödsinn, man hält aber daran fest. 200 Millionen im Jahr, egal. Agrasubventionen, die den kleine, ökologisch arbietenden Landwirten nicht helfen, unklare Sicherheitspolitik, uneinheitliche Flüchtlingspolitik etc. Ich verstehe die, die damit nichts mehr anfangen können. Aber jede Art von Reformforderungen wird ja gleich in die rechte Ecke gedrängt.

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stefan7777 12.05.2019, 23:15
6. Mich würde eher erfreuen die Jungen wählen zu sehen

Es ist deren Zukunft, deren Schicksal um das es geht. Und doch überlassen sie das Feld den alten weißen Männern und ihren konservativen Protagonisten. Denen die sich mit aller Gewalt gerade anschicken, den Karren gar ganz in den Dreck zu rammen. Zu was das auch das demografische Übergewicht der Alten und Konservativen führt, kann jeder in GB bewundern.

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fünününününü 12.05.2019, 23:22
7. Wahlbeteiligung

"Auch in der Bevölkerung lässt das Interesse an den Wahlen seit Jahrzehnten nach. Die Wahlbeteiligung an der Europawahl 2014 lag unionsweit bei 42,6 Prozent. Bei der ersten Europawahl 1979 lag sie noch bei knapp 62 Prozent."
Kein Wunder, dass in Deutschland die Europawahl immer mit einer anderen Wahl verbunden wird (Kommunalwahl, Landtag, Bürgermeister/Landrat). Sonst würde keiner mehr "hingehen" oder "briefwählen". Unsere Politiker müssten deutlicher machen, wofür das überhaupt gut ist...

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coman-gs 12.05.2019, 23:28
8. Der Wahl-O-mat war mir eine echte Hilfe

Ursprünglich hatte ich mir nicht viel davon versprochen, Fragen zur Europawahl zu beantworten und nach den Übereinstimmungen mit den von den Parteien gegebenen Antworten zu suchen. Dann war ich jedoch überrascht, dass meine Antworten viel näher an einer mir noch unbekannten Partei lagen und keineswegs bei den etablierten. Daraufhin habe ich mir die Programme mit höchsten Übereinstimmungen mal näher angeschaut und auch überlegt, was die Abweichungen für mich bedeuten und mich schließlich dazu durch gerungen meine Stimmen mehrheitlich an VOLT zu geben. Vielleicht braucht es ja wirklich neue Impulse.

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josho 12.05.2019, 23:39
9. Nicht die Wähler sind schuld....

.....sondern die Politiker, die Europa an die Wand gefahren haben. Versprochen hatte man einmal eine Besserung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in ganz Europa. Nichts davon ist eingetroffen z.B. im Süden Europas. in den entscheidenden Themen wie steuernr, Migration, Umwelt und Klimaschutz herrscht Uneinigkeit und Chaos. die Wähler in Europa haben die Geduld verloren. Populisten werden jetzt das Ruder übernehmen. Schade.

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