Forum: Politik
Parteitag der Linken: 1393 Gründe sich zu zanken

Die kriselnde Linkspartei will endlich ein Grundsatzprogramm verabschieden - doch mehr als 1300 Änderungsanträge zeigen: Die Genossen sind in vielen Fragen völlig zerstritten. Auf dem Parteitag in dieser Woche*droht die Zerreißprobe.

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cedarjet 19.10.2011, 08:12
40. Chance verpasst.

Zunächst ist ja mal nichts Schlimmes daran, wenn die Basis nicht einfach alles abnickt, was die Führung ihr vorlegt. Sollten sich andere Parteien mal ein Beispiel dran nehmen. Das Problem mit dieser "linken" Partei ist, dass sie die Gelegenheit nicht genutzt hat, mit erwachsenem Verhalten, einem realistischen Programm und einer vorzeigbaren Führung den Platz einzunehmen, den im Pareienspektrum mal die SPD innehatte. Stattdessen bekunden die Ossis ihre Zuneigung zu Commandante Fidel, und die Wessis ergehen sich in einem von den K-Gruppen von vor 40 Jahren übernommenem Ansisemitismus (ach nee, "wir sind antizionistisch, nicht antisemitisch". Schon klar.). Die Linke wird irgendwann von selber verschwinden, ihre zahlreichen Feinde müssen nur abwarten. Eigentlich schade drum, ganz ohne linke Partei kommt eine politische Landschaft eigentlich nicht aus.
P.S. Sehr guter Antrag: weg mit der Sommerzeit!

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kaktebenestydno 19.10.2011, 08:14
41. Köstlich

...dieser Kontext:

"Ein Existenzrecht für einen Staat, vor allem exklusiv für einen bestimmten, ist nirgends vorgesehen", heißt es in einem Änderungsantrag des Dachauer Kreisverbandes."

Tja, einmal Experte, immer Experte.

Die Dummdreistigkeit der KPF innerhalb der Linken und der pseudointellektuellen Frau Wagenknecht ist ohnegleichen.

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Steffmann40 19.10.2011, 08:19
42. Alles normal

Zitat von amerlogk
Wir haben für das grüne Wahlprogramm in Hamburg im Februar 2011 es auf 400 Änderungsanträge gebracht. Das in der kurzen Phase von nur zwei Wochen nachdem das provisorische Wahlprogramm raus war bis zur Landesmitliederversammlung wo das endgültge Wahlprogramm beschlossen .....
jetzt lese ich dreimal hintereinander, dass die Zahl der Änderungsanträge offensichtlich normal sind. Nun gut. Wenn dem so ist, frage ich mich, ob ich mir weiterhin eine parteienbasierte repräsentative Demokratie wünsche. Ich will klare Entscheidungen. Und ich bin damit zufrieden, wenn zumindest 80% davon richtig waren. Aber dieses Rumeiern, wer bringt den am meisten in die Sitzung ein (könnte mir ja einen Sitz im Gemeinde-, oder Landrat bescheren...*Händereib*), kotzt mich wirklich nur an. Diskussionen werden nicht mehr am Sachverhalt aufgehängt. Fakten werden ignoriert. Personenkult scheint wichtig, da hängen die Gelder dran. Was hat das alles bitteschön mit dem hehren Gedanken der Demokratie zu tun ??

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mkill 19.10.2011, 08:38
43. Ist das jetzt wirklich schlecht?

Ich verstehe das Problem nicht. Es ist doch Aufgabe einer Partei, Plattform für politische Diskussion zu sein! Wenn ich mir da die Bräsigkeit einer CDU oder SPD anschaue, ist mir doch eine Partei lieber, in der Menschen noch eine politsche Meinung haben. Auch wenn die manchmal wirr daherkommt...

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danki 19.10.2011, 09:04
44. Parteitag der Linken

Ach,der Herr Hengst macht sich Sorgen um DIE LINKE.Ja wie hätte es denn gerne dieser Journalist?Einen Einheitsparteitag a la DDR mit nur einem Duzend Anträgen,die vorher schon abgesegnet sind?Vielleicht bringt es der Spiegel und dieser Journalist ja fertig,objektiv über diesen Parteitag zu berichten.Objektiv heißt aber auch,dass Vorschläge der Linken zur Bewältigung dieser jetzigen Krise schon seit Jahren auf dem Tisch liegen,wo Spezialdemokraten,die Chamäleonpartei,die Grünen,von den anderen ganz zu schweigen,nichts als heiße Luft kam,aber jetzt von den Linken abschreiben und auf den fahrenden Zug aufspringen wollen.

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kaktebenestydno 19.10.2011, 09:23
45. Kommunistische Plattform

Was soll dieser Schwachsinn überhaupt? Man stelle sich vor, innerhalb der SPD gäbe es eine "Nationalistische Plattform" und jeder fänds ok, bzw würds einfach ignorieren, bzw. vielen würde so ein "angenehmer Schauer" über den Rücken laufen bzw. viele würdens heimlich gut finden, bzw. einer aus dieser Plattform wollte gerne SPD-Vorsitzender werden...

Kommunismus war und ist Folter, Terror, Mord, Unterdrückung, Unfreiheit, Imperialismus. Nichts aber auch garnichts sonst.
Wer was anderes behauptet, möge bitte über was anderes reden, nicht über "Kommunismus".
Einfach nur widerwärtig, zu wissen, dass es Millionen Opfer des "Kommunismus" gab (und weiter gibt), und sich dann als Plattform so zu benennen.

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Pepito_Sbazzagutti 19.10.2011, 09:28
46. Pöbelnd

Zitat von Rudolf_56
Und weil es Leute wie Sie gibt, ist die Politik wie sie heute im Bundestag gelebt wird, so ärmlich geworden. Lassen Sie sich weiter am Nasenring durch die Manege ziehen. Der Dank der CDUSPDGRÜNEFDP ist Ihnen gewiss.
Ihr pöbelnder Ton mir gegenüber passt ja schon sehr gut zu den Genossen Ernst, Lötzsch, Lafontaine und Wagenknecht.
Tja, da stimmt meine These, wonach Benehmen Glücksache ist, anscheinend doch.

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Brand-Redner 19.10.2011, 09:46
47. Vorsicht, Glashaus!

Zitat von Pepito_Sbazzagutti
Ihr pöbelnder Ton mir gegenüber passt ja schon sehr gut zu den Genossen Ernst, Lötzsch, Lafontaine und Wagenknecht. Tja, da stimmt meine These, wonach , anscheinend doch.
Letzteres stimmt, wie nicht nur die Attacken von Th. Sarrazin (SPD) gegen Arbeitslose, Arme und Ausländer bewiesen, sondern auch jüngst die ordinären Ausfälle des Herrn Pofalla (CDU) innerhalb der eigenen Partei!

Gemessen daran geht es bei den Linken so artig zu wie im klassischen Mädchenpensionat!

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kaktebenestydno 19.10.2011, 10:03
48. Jaja blabla

Zitat von Brand-Redner
Letzteres stimmt, wie nicht nur die Attacken von Th. Sarrazin (SPD) gegen Arbeitslose, Arme und Ausländer bewiesen, sondern auch jüngst die ordinären Ausfälle des Herrn Pofalla (CDU) innerhalb der eigenen Partei! Gemessen daran geht es bei den Linken so artig zu wie im klassischen Mädchenpensionat!
Der Definition des eigenen Standpunktes läuft bei den LINKEN immer nur über das (angebliche) Fehlverhalten der Anderen. Und ist letztendlich nur eine billige rhetorische Wendung um von tatsächlichen eigenen Schwachsinnsäußerungen abzulenken.
Wenn man vergleicht...da muss man sich mal anschauen... die Anderen machen doch noch viel schlimmere Sachen...uswuswusw

Ärmer als Ihr Hinweis auf den seltsamen Herrn Pofalla geht es doch überhaupt nicht mehr.

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Pepito_Sbazzagutti 19.10.2011, 10:15
49. Vollkommen

Zitat von Brand-Redner
Letzteres stimmt, wie nicht nur die Attacken von Th. Sarrazin (SPD) gegen Arbeitslose, Arme und Ausländer bewiesen, sondern auch jüngst die ordinären Ausfälle des Herrn Pofalla (CDU) innerhalb der eigenen Partei!
Da muss ich Ihnen vollkommen Recht geben, an die jüngsten und peinlichen Pöbeleien der Politiker anderer Parteien hatte ich beim Schreiben aber überhaupt nicht gedacht - mir lag eher das bitte zu unterlassende Gepöbel des Users Rudolf_56 meiner Person gegenüber am Herzen.

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