Forum: Politik
Parteitag der Linken: 1393 Gründe sich zu zanken

Die kriselnde Linkspartei will endlich ein Grundsatzprogramm verabschieden - doch mehr als 1300 Änderungsanträge zeigen: Die Genossen sind in vielen Fragen völlig zerstritten. Auf dem Parteitag in dieser Woche*droht die Zerreißprobe.

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Pepito_Sbazzagutti 19.10.2011, 10:19
50. Wissen

Zitat von Rudolf_56
Und weil es Leute wie Sie gibt, ist die Politik wie sie heute im Bundestag gelebt wird, so ärmlich geworden. Lassen Sie sich weiter am Nasenring durch die Manege ziehen. Der Dank der CDUSPDGRÜNEFDP ist Ihnen gewiss.
Was wissen Sie von mir? Woher wissen Sie, was ich wähle?
Geben Sie es zu: Sie sind der Staatstrojaner.

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jens45 19.10.2011, 10:23
51. Unsinn

Zitat von Brand-Redner
Letzteres stimmt, wie nicht nur die Attacken von Th. Sarrazin (SPD) gegen Arbeitslose, Arme und Ausländer bewiesen, sondern auch jüngst die ordinären Ausfälle des Herrn Pofalla (CDU) innerhalb der eigenen Partei! Gemessen daran geht es bei den Linken so artig zu wie im klassischen Mädchenpensionat!
ausser Ihrer mithin bekannten Platte fällt Ihnen wie immer nichts ein. Die Ihrigen werden im Orcus der Geschichte landen, wie die FDP auch und das ist auch gut so.

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Arbeiterkind 19.10.2011, 10:27
52. Es gab nie einen kommunistischen Staat.

Zitat von kaktebenestydno
Was soll dieser Schwachsinn überhaupt? Man stelle sich vor, innerhalb der SPD gäbe es eine "Nationalistische Plattform" und jeder fänds ok, bzw würds einfach ignorieren, bzw. vielen würde so ein "angenehmer Schauer" über den Rücken laufen bzw. viele würdens heimlich gut finden, bzw. einer aus dieser Plattform wollte gerne SPD-Vorsitzender werden... Kommunismus war und ist Folter, Terror, Mord, Unterdrückung, Unfreiheit, Imperialismus. Nichts aber auch garnichts sonst. Wer was anderes behauptet, möge bitte über was anderes reden, nicht über "Kommunismus". Einfach nur widerwärtig, zu wissen, dass es Millionen Opfer des "Kommunismus" gab (und weiter gibt), und sich dann als Plattform so zu benennen.
Ich möchte einige Aussagen korrigieren.
1. Kann man Nationalismus nicht mit Kommunismus gleichsetzen. Nationalismus spaltet die Menschen in unterschiedlich (wertvolle) Völker. Kommunismus macht die Menschen zu gleichwertigen Individuen.
2. Hat es Kommunismus auf staatlicher Ebene nie gegeben.
Warum nicht? Weil es per Definition gar keinen Kommunistischen Staat geben kann. In der Entwicklung zum Kommunismus hin würden sich, nach Marx, die Staaten auflösen. Es ist also Quatsch von Kommunistischen Staaten zu reden. Alle diese Staaten, bei denen zu Recht angeprangert wird, dass sie diktatorisch und teilweise menschenfeindlich agiert haben sind Pervertierungen des Sozialismus-Gedankens. So wie der Manchesterkapitalismus eine Ausgeburt des Liberlismus darstellt und das Naziregime die Umsetzung erzkonservativer Ideen widerspiegelt. (Oswald Spengler, Carl Schmitt.)
3. Hinzu kommt der Fakt, dass ein Staat, eine Partei, eine Organisation nur weil er/sie sich sozialistisch/demokratisch/ was auch immer nennt, dies nicht sein muss!
Die "Nationaldemokratische Partei Deutschlands" (NPD) ist genauso wenig demokratisch wie die "Volksrepublik Nordkorea" eine Republik des Volkes ist!
4. Wieviele Menschen sterben täglich in der kapitalistischen Welt am Hungertod? Recherchieren Sie mal, sie werden überrascht sein! Auf unserer Erde sterben alle paar Jahre mehr Menschen an den Folgen der Kapitalistischen Ausbeute- und Wegschaupolitik als in Jahrzenten der Sozialismus-Pervertierungen.
5. Begriffe wie "Kommunismus", "Sozialismus", "Demokratischer Sozialismus" sind Begriffe, die bei Menschen unterschiedliche Assoziationen wecken. Wenn sie also schlechtes darunter vermuten, und ich gutes, heißt das nicht, dass ich die Vorstellungen, die sie ablehnen, gut finde. Ich habe warscheinlich ganz andere Vorstellungen von dem Begriff als Sie.

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Onkel Uwe 19.10.2011, 10:51
53. Hier könnte IHR Titel stehen!

Zitat von Arbeiterkind
Ich möchte einige Aussagen korrigieren.
Danke, da sind Sie mir zuvor gekommen. Ich frage mich immer wieder, warum Leute ohne Sachkenntnis ihre Kritik in die Welt schreien, wenigstens ein paar grundlegende Details sollte man sich doch vorher mal aneignen...

Zum Thema: Es ist doch so wie immer. In der Partei ist es nur eine Wahl, wenn nur einer antritt (friss oder stirb). Sobald es zwei Kandidaten gibt, kommts zur Kampfkandidatur. Tolles Demokratieverständnis.
Mir ist es allemal lieber, wenn über jeden Punkt diskuttiert wird, als dass anstandslos Mist übernommen wird. Aber sowas soll ja nicht beim Wähler ankommen, er könnte sich ja mal selbst ne Meinung bilden, statt nach Tradition zu entscheiden...

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kaktebenestydno 19.10.2011, 11:17
54. Hauptsache, die Hände in Unschuld waschen

Zitat von Arbeiterkind
Ich möchte einige Aussagen korrigieren.
Ich auch.

Zitat von Arbeiterkind
Kann man Nationalismus nicht mit Kommunismus gleichsetzen. Nationalismus spaltet die Menschen in unterschiedlich (wertvolle) Völker. Kommunismus macht die Menschen zu gleichwertigen Individuen.
Nein tut er nicht. In seinem Namen wird und wurde gemordet, gefoltert, terrorisiert, unterdrückt.
Oder wollen Sie das verneinen? Dann geben Sie ein praktisches Beispiel.

Zitat von Arbeiterkind
2. Hat es Kommunismus auf staatlicher Ebene nie gegeben. Warum nicht? Weil es per Definition gar keinen Kommunistischen Staat geben kann. In der Entwicklung zum Kommunismus hin würden sich, nach Marx, die Staaten auflösen. Es ist also Quatsch von Kommunistischen Staaten zu reden. Alle diese Staaten, bei denen zu Recht angeprangert wird, dass sie diktatorisch und teilweise menschenfeindlich agiert haben sind ...
Wen juckt's? Dieses ewige um-den-heißen-Brei-herumsalbadern ist unerträglich. Bauen Sie sich Ihre Wolkenkuckucksheime woanders. Ob auf dem Weg oder bereits erreicht: An den Tatsachen ändert das nichts. Tasend mal versucht und tausend mal pervertiert? Wer soll das denn glauben? Träumerei und Spinnerei, die nichts anderes sagt, als "Beim nächsten Mal machen WIR es aber richtig." Nein danke!

Zitat von Arbeiterkind
Hinzu kommt der Fakt, dass ein Staat, eine Partei, eine Organisation nur weil er/sie sich sozialistisch/demokratisch/ was auch immer nennt, dies nicht sein muss! Die ...(NPD) ist genauso wenig demokratisch wie die "Volksrepublik Nordkorea" eine Republik des Volkes ist!
Aber sie ist angetreten, es zu sein, sie ist aufgebaut und gegründet worden mit dem Vorsatz, einen Kommunismus zu erreichen, zu verwirklichen.
Und was dann kommt ist: "Die äußeren Umstände waren schuld, die armen Politiker konnten ja nicht anders, der böse Kapitalismus hat sie bedroht...und ähnlicher Quatsch, der darauf hinausläuft, brutale Schlächter, Massenmörder und Selbstinszenierer zu rechtfertigen.

Jemand wie Sie sollte doch mal genau analysieren, warum es überall schiefgelaufen ist. die einzige Antwort, die man bekommt, ist: "Die Umstände waren nicht die richtigen"

Zitat von Arbeiterkind
4. Wieviele Menschen sterben täglich in der kapitalistischen Welt am Hungertod? Recherchieren Sie mal, sie werden überrascht sein! Auf unserer Erde sterben alle paar Jahre mehr Menschen an den Folgen der Kapitalistischen Ausbeute- und Wegschaupolitik als in Jahrzenten der Sozialismus-Pervertierungen.
Und wieder glotzen Sie auf die Anderen...Warum macht niemand von den ach so tollen Kommunisten seine Hausaufgaben anstatt die Opfer der eigenen Ideologie damit zu entschuldigen, dass die Anderen auch nicht besser sind. Spießig und kleinkariert ist das.

Zitat von Arbeiterkind
Begriffe wie "Kommunismus", "Sozialismus", "Demokratischer Sozialismus" sind Begriffe, die bei Menschen unterschiedliche Assoziationen wecken. Wenn sie also schlechtes darunter vermuten, und ich gutes, heißt das nicht, dass ich die Vorstellungen, die sie ablehnen, gut finde. Ich habe warscheinlich ganz andere Vorstellungen von dem Begriff als Sie.
Sagenm Sie mal, gehts Ihnen eigentlich noch gut? Haben Sie auch andere Vorstellungen vom Begriff Antisemitismus oder Holocaust oder Euthanasie..

Wir reden hier vom Kommunismus und von mir aus dem verdammten Weg dahin und von sonst nix.

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Claudio Soriano 19.10.2011, 12:00
55. Hoffnung?

Zitat von Pepito_Sbazzagutti
"Die Genossen sind in vielen Fragen völlig zerstritten." Hört sich doch gut an. Vielleicht ist diese "Partei" schneller Geschichte, als wir alle denken. (Oder schneller, als ich hoffen kann :-))
Stirbt zuletzt. Wenn meinen Sie mit WIR!? Den Abnickverein von Schwarzgeld, Schwarz- Gelb? Das Gelbe gehört schon der Vergangenheit an, und das Schwarze hat 2011 mächtig Prügel bezogen! SPD-Grüne sind genauso eine Chaostruppe und unterscheiden sich immer weniger von der Schwarzgeldtruppe. Eine jämmerliche derzeitige Situation, hört sich nicht gut an,aber hoffen Sie weiter,denn die Hoffnung stirbt zuletzt!

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Matze38 19.10.2011, 12:19
56. .

Zitat von cedarjet
Zunächst ist ja mal nichts Schlimmes daran, wenn die Basis nicht einfach alles abnickt, was die Führung ihr vorlegt. Sollten sich andere Parteien mal ein Beispiel dran nehmen. Das Problem mit dieser "linken" Partei ist, dass sie die Gelegenheit nicht genutzt hat, mit erwachsenem Verhalten, einem ......
seit 20 jahren wird behauptet die pds/linke verschwindet bald, seit 20 jahren wird gehetzt, hergezogen über diei linke, werden sie manipuliert und sabotiert, von medien in den dreck gezogen, alles wurde versucht, um sie rauszujagen aus dem bundestag, trotz alledem sind sie noch da.
und sie werden auch 2013 noch im bundestag sein, weil wir auch ne partei brauchen, die sich unterscheidet von den anderen, das sie im westen kein bein auf die erde bekommen, hat mehrere ursachen, viel sagen die linke hat recht, aber sagen dann ja aber sie sind doch kommunisten, dort gibt es immens große vorurteile, die natürlich auch geschürt werden von den anderen parteien und medien.

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garfield 19.10.2011, 13:10
57. Immer noch kein Titel

Zitat von kaktebenestydno
Der Definition des eigenen Standpunktes läuft bei den LINKEN immer nur über das (angebliche) Fehlverhalten der Anderen. Und ist letztendlich nur eine billige rhetorische Wendung um von tatsächlichen eigenen Schwachsinnsäußerungen abzulenken. Wenn man vergleicht...da muss man sich mal anschauen... die Anderen machen doch noch viel schlimmere Sachen...uswuswusw Ärmer als Ihr Hinweis auf den seltsamen Herrn Pofalla geht es doch überhaupt nicht mehr.
Nicht wahr, da jault der getroffene Hund.
Übrigens: Im reziproken Vorhalten von Verfehlungen hält sich Ihre Seite ja auch nicht gerade zurück.
Wieso ist der Vergleich mit Pofalla "arm"?
Wieso sind Vergleiche nicht zulässig?
Haben Sie schon einmal einen Mandatsträger der LINKEn auch nur in halb so unflätiger Manier gegen andere schießen gehört?
Stellen Sie sich doch einfach mal vor, es wäre nicht Pofalla gewesen, sondern Lafontaine, der so gegen Ramelow gegiftet hätte. Wie wäre Ihre Reaktion gewesen?
Nicht wahr, JETZT haben Sie es begriffen.

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Pepito_Sbazzagutti 19.10.2011, 13:14
58. Alles

Zitat von Claudio Soriano
Den Abnickverein von Schwarzgeld, Schwarz- Gelb? Das Gelbe gehört schon der Vergangenheit an, und das Schwarze hat 2011 mächtig Prügel bezogen! SPD-Grüne sind genauso eine Chaostruppe und unterscheiden sich immer weniger von der Schwarzgeldtruppe. Eine jämmerliche derzeitige Situation, hört sich nicht gut an,aber hoffen Sie weiter,denn die Hoffnung stirbt zuletzt!
Alles, was Sie da schreiben, werter Kollege, habe ich niemals bestritten. Nicht einmal angezweifelt :-)

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garfield 19.10.2011, 13:24
59. Immer noch kein Titel

Zitat von kaktebenestydno
Nein tut er nicht. In seinem Namen wird und wurde gemordet, gefoltert, terrorisiert, unterdrückt. Oder wollen Sie das verneinen? Dann geben Sie ein praktisches Beispiel.
Irgendwie haben Sie den Foristen nicht verstanden. Lesen Sie doch noch mal gaaanz langsam, was er zu Kommunismus schreibt, und dann widerlegen Sie das bitte.
Zitat von kaktebenestydno
Tasend mal versucht und tausend mal pervertiert? Wer soll das denn glauben? Träumerei und Spinnerei, die nichts anderes sagt, als "Beim nächsten Mal machen WIR es aber richtig." Nein danke!
Komisch, mit so einer Haltung dürfte keine der Etablierten Parteien so oft wiedergewählt worden sein, wie es der Fall war. Sie scheinen sehr selektiv mit unerfüllten Versprechen umzugehen.
Zitat von kaktebenestydno
Aber sie ist angetreten, es zu sein, sie ist aufgebaut und gegründet worden mit dem Vorsatz, einen Kommunismus zu erreichen, zu verwirklichen. Und was dann kommt ist: "Die äußeren Umstände waren schuld, die armen Politiker konnten ja nicht anders, der böse Kapitalismus hat sie bedroht...und ähnlicher Quatsch, der darauf hinausläuft, brutale Schlächter, Massenmörder und Selbstinszenierer zu rechtfertigen.
Quatsch, niemand der Foristen hier schiebt die Schuld für die Ostblockdiktaturen auf "äußere Umstände". Es wird nur gesagt, dass diese nichts weniger als kommunistische Staaten waren. Ist eigentlich auch sehr einfach zu begreifen, wenn Sie nicht Ihre eigene, sondern die anerkannte Definition von Kommunismus mit den genannten Gebilden vergleichen.
Zitat von kaktebenestydno
Und wieder glotzen Sie auf die Anderen...Warum macht niemand von den ach so tollen Kommunisten seine Hausaufgaben anstatt die Opfer der eigenen Ideologie damit zu entschuldigen, dass die Anderen auch nicht besser sind. Spießig und kleinkariert ist das.
Ach wissen Sie, so oft, wie aus Ihrer Ecke Deutschland inzwischen mit Dritte Welt Ländern verglichen wird (und nicht mehr mit denen, in deren Liga man früher spielte) und man sich dabei auch noch stolz auf die Schultern klopft, das geht auf keine Kuhhaut.
Wie war das also mit der "Definition über andere"? Was wollten Sie gerade sagen?
Zitat von kaktebenestydno
Wir reden hier vom Kommunismus und von mir aus dem verdammten Weg dahin und von sonst nix.
Der angesprochene Forist tut das in bezug auf Kommunismus, Sie hingegen haben von diesem Gesellschaftskonzept nicht die leiseste Ahnung.
Aber trösten Sie sich, es gibt hier mehr divergierende Ansichten über Kommunismus als Foristen. Sie sind da in "guter" Gesellschaft.

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