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Parteitag der Linken: Offener Streit nach Wagenknechts Rede
DPA

Der Zwist in der Führungsspitze der Linken ist auf dem Parteitag in Leipzig offen zutage getreten. Delegierte quittierten die Rede von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht mit Buh-Rufen.

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hei-nun 10.06.2018, 21:05
100. Sinnlose Idee, ...

Zitat von Matze38
Frau Kipping schiebt der AFD mit ihrem Kurs aber weiter Wähler zu, während Frau wagenknecht in der Lage wäre, die AFD so zu reduzieren, das sie gar nicht mehr auffallen. Denn viele afd wähler sind nicht rechts, sondern nur enttäuscht. Deswegen freuen sich AFD Politiker auch so, das Kipping wiedergewählt wurde, sie wissen mit ihr bleiben sie stärker als die linke.
...wenn Sie meinen dass Wagenknecht durch Imitation des AfD-Kurses bei den Linken auch AfD-Wähler zur Linken gewinnen würde - das ist für AfD-ler absolut undenkbar.

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hei-nun 10.06.2018, 21:08
101. absolut theoretisch, ...

Zitat von quark2@mailinator.com
Ähm, die AfD vertritt aber eine stark marktwirtschaftliche, gewissermaßen anti-soziale Politik. Wenn ich mich nicht sehr irre, wurde selbst Hartz4 noch als zu großzügig angesehen usw. D.h. die Vorstellungen der AfD zur Innenpolitik sind für Menschen mit linker Überzeugung absolut unannehmbar. Da unterscheidet man sich doch sehr grundlegend von Wagenknechts Position.
denn AfD-ler denken nur in Flüchtlings-Kategorien. Innenpolitik mit marktwirtschaftlichen Aspekten versteht in der AfD niemand !

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instant feedback 10.06.2018, 21:28
102.

Zitat von hei-nun
...wenn Sie meinen dass Wagenknecht durch Imitation des AfD-Kurses bei den Linken auch AfD-Wähler zur Linken gewinnen würde - das ist für AfD-ler absolut undenkbar.
Die LINKE hat bei der BTW 2017 400 000 Wähler an die AfD verloren, eben wegen der Flüchtlingspolitik (die SPD 470 000). Zumindest diese könnte sie wieder zurückgewinnen, besonders wenn die AfD Hartz-IV verschärft (Geld nur gegen gemeinnützigen Dienst) oder weiterhin solche spießigen Forderungen stellt wie Berliner Clubs wegen zu freizügiger Parties zu schließen (es gibt ja auch jüngere AfD-Wähler).
https://www.shz.de/deutschland-welt/bundestagswahl/waehlerwanderung-wie-sich-die-parteien-gegenseitig-die-stimmen-abluchsten-id17921181.html

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mostly_harmless 11.06.2018, 09:47
103.

Zitat von mailconnect
...mit Sahra Wagenknecht als Bundesvorsitzende. Warum eigentlich nicht? Und was ist an Populismus schlecht? Warum nicht einfach mal das tun, was Wähler wollen? Sie sollte es versuchen! Mal schauen, was dann noch von Den Linken übrigbleibt bei den Wahlen.
Scheinbar haben sie da was nicht mitbekommen. Nicht "die Wähler" haben rechtsextremistisch gewählt, sondern nur jeder 8. Das ist schlimm genug, aber ganz gewiss beiweitem nicht ausreichend, darüber zu schwadronieren, dass "die Wähler" in Gänze dasselbe wollen wie die Rechtsextremisten von NPD oder AfD.

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