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Parteitag der Linken: Offener Streit nach Wagenknechts Rede
DPA

Der Zwist in der Führungsspitze der Linken ist auf dem Parteitag in Leipzig offen zutage getreten. Delegierte quittierten die Rede von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht mit Buh-Rufen.

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mailconnect 10.06.2018, 14:51
20. LPPD - Linke populistische Partei Deutschlands

...mit Sahra Wagenknecht als Bundesvorsitzende.

Warum eigentlich nicht? Und was ist an Populismus schlecht? Warum nicht einfach mal das tun, was Wähler wollen?

Sie sollte es versuchen! Mal schauen, was dann noch von Den Linken übrigbleibt bei den Wahlen.

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friedrich_eckard 10.06.2018, 14:57
21.

War Kurt Tucholsky ein Linker? Ich denke schon, und wenn das so ist, dann wird man ja wohl den "Wagenknecht-Kritikern von links" diese Textpassage aus dem Jahre 1927 zur nachdenklichen Lektüre empfehlen dürfen: "Dieser Staat, der das Maul nur Wehrlosen gegenüber aufreißt, wagt nicht und kann es nicht wagen, auch nur einem polnischen Lohndrücker [gemeint sind hier Landarbeiter] die Grenze zu sperren. Diese armen, ausgenutzten, ausgepowerten Menschen, die es nicht besser wissen, zerstören so die Gesundheit, das Lebensglück und die Arbeitskraft ihrer deutschen Klassengenossen." - wobei einen gerade der letzte Satz vor jeglichem Missverständnis und jeglichem Beifall aus den rechten Feuchtgebieten wirksam schützen sollte.

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realist4 10.06.2018, 15:01
22. Ich verstehe es nicht

Mal abgesehen von Extrempositionen, welche sich gegen jegliche Einwanderung sperren, habe ich in meinem Umfeld das Gefühl, dass eine große Mehrzahl der Deutschen keinen Ausschluß, jedoch eine geordnete Begrenzung der Zuwanderung wünscht, wie auch immer das durchgeführt werden soll. Zu den Parteien scheint dieser Wunsch noch nicht durchgedrungen zu sein, was mir völlig unverständlich ist. Hinterher wundern sie sich, weshalb die AfD-Wähler ständig zunehmen. Inzwischen fühle ich, dass viele AfD Wähler keine rechten Extremisten sind, sondern Protestwähler welche einfach auf die aktuelle Situation reagieren: tut ihr nicht was wir wünschen, wählen wir hat jemand anderen. Viele Optionen bleiben dann nicht.

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al-rashida 10.06.2018, 15:03
23. Kluft

Wie bei der SPD gibt es auch bei den Linken eine programmatische Kluft zwischen den Wählern und Funktionären, die größer ist als bei den anderen Parteien. Darunter leiden vor allem die Wahlergebnisse.

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gosol 10.06.2018, 15:14
24. Totengräber

Katja Kipping und Bernd Riexinger sind das, was G. Schröder für die SPD war. Eine Wagenknecht-Linke würde es es spielend auf 25% schaffen und die AFD damit auf unter 5% drücken. Ich bin jedenfalls im September dabei, nachdem nacheinander die Schmidt-SPD, die Fischer-GRÜNEN und nun die Kipping-LINKE meine Positionen nicht mehr vertreten! Nebenbei, offene Grenzen laut Leitantrag für "Klimaflüchtlinge"? Also 1-2 Milliarden. Internationale Solidarität ist die nur noch die Einfuhr von Waren zu erlauben für welche zumindest die deutschen Mindestlöhne bezahlt wurden!

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chrismuc2011 10.06.2018, 15:15
25. #5

Wagenknecht sollte eine neue Partei gründen, weg von den Sozialgehirnspinsten, dem Marxismus und der SED hin zu einer realen Politik. Dann sammelt sie nicht nur Stimmen der Linken und der SPD, sondern auch von FDP und sogar CDU, die diese Koalition und diese Nichtreaktion auf den Wählerwillen nicht mehr ertragen können. Wenn Sie und Lafontein es richtig anstellen, dann wird es eine neue Volkspartei geben und SPD, Linke und FDP fallen unter die Wahrnehmungsgrenze. Wagenknecht und Ihr Mann haben wenigstens Ideen, wie man etwas ändern kann, anders als Mutti mit ihrem weiter so und wir schaffen das.

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spon-48b-9edr 10.06.2018, 15:18
26.

Ich bin selber eingefleischter Sozialdemokrat und kann mit der LINKEN nichts anfangen. Siehe ihre Geschichte . Aber heute zum ersten Mal finde ich die Meinung von Sahra Wagenknecht richtig.

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angst+money 10.06.2018, 15:19
27. @ossifriese

Hoppla, da haben Sie natürlich recht, meiner Wortergänzung war das Wort "Westliche" wohl bislang nicht geläufig.

Was den "Einfluss auf das russische Exportwesen" angeht, haben Sie auf dem Papier natürlich auch recht, aber wenn Sie mit dem Kontext vertraut sind und die Argumentation (bzw. die Inkonsistenz selbiger) der Linken bei diesem Thema kennen, kann ich Ihnen diese Naivität nicht ganz abkaufen.

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Strichnid 10.06.2018, 15:26
28.

Zitat von angst+money
Das übliche: den Leitantrag könnte man eigentlich unterschreiben wenn man nicht wüsste, dass er nur für wesentliche Waffenexporte gilt und nicht für russische.
Und woher wüsste man das? Im Leitantrag jedenfalls ist kein Wort davon, dass man an Russland exportieren dürfe.

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Strichnid 10.06.2018, 15:27
29.

Zitat von nachdenk71
Es gibt einen erheblichen Dissens zwischen den Wählern der Linken sowie deren Repräsentanten. Während die Wähler der Linken angesichts der Probleme auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie der immensen Kosten eine Massenmigration in ihrer großen Mehrheit ablehnen, halten die Funktionäre und Delegierten an ihren unhaltbaren Positionen fest.
Die Wähler der Linken wissen genau, wem sie die Probleme auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt zu verdanken haben: Und zwar ganz sicher nicht den Flüchtlingen, denn die Probleme gab es schon vorher.

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