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Parteitag der Linken: Wagenknecht warnt vor Rot-Rot-Grün
DPA

Linken-Fraktionschef Gysi mahnte Kompromissbereitschaft an bei künftigen Koalition mit SPD und Grünen. Davon will seine mögliche Nachfolgerin Sahra Wagenknecht nichts wissen, wie ihre Rede auf dem Parteitag zeigt.

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huddi03 06.06.2015, 16:11
1. Da wurde

abgestimmt wann Gysi sich zu erklären hat? Was wenn er trotzdem bis morgen gewartet hätte obwohl die Parteitagsmehrheit ihn verpflichtet hätte dies heute zu tun? Parteistrafe und Selbstkritik?

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wernerilse 06.06.2015, 16:11
2. recht hat sie

denn sonst würde die linke auch zur partei der mitte.

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macinfo 06.06.2015, 16:11
3. Für ihre Aussagen ...

bezüglich Gabriel sagt, hat sie meine vollste Zustimmung!

Diese Art von SPD ist es eben genau, die viele Wähler von der SPD zu den Linken treibt. Sollte es da zu einer Koalition zwischen SPD und Linken kommen, würde das nur beweisen, wie wenig sinnvoll Wahlen doch häufig sind.

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yvowald@freenet.de 06.06.2015, 16:14
4. Überwindung des Kapitalismus

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ist ein gnadenloser Opportunist.
Er und die SPD lassen sich von der Großwirtschaft "einfangen". Dies zeigt die Unterordnung unter das TTIP-Abkommen.
Schlimmer geht es schon gar nicht mehr. Da lässt sich die einst hoffnungsvolle Arbeitnehmerpartei SPD von der Großindustrie und den Mächtigen diesseits und jenseits des Atlantiks den Schneid abkaufen.
DIE LINKE sollte keinesfalls mit einer SPD koalieren, die sich von den Wirtschaftsverbänden vor sich her treiben lässt.
Dann lieber weitere fünf Jahre Opposition, bis vielleicht auch die letzten SPD-Rechten erkannt haben, dass es mit der Partei DIE LINKE nur eine arbeitnehmerfreundliche Koalition und eine Bundesregierung der sozialen Gerechtigkeit (Überwindung des Kapitalismus) geben wird.

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NeoTiger 06.06.2015, 16:15
5. In einer Demokratie muss man kompromissfähig bleiben

Gysi hat das verstanden. Wagenknecht offenbar nicht. Wenn sie tatsächlich Gysis Nachfolger wird, wird die Linkspartei die Stimmen der "bürgerlichen Linke" verlieren und eine Mecker-Partei von Hartz IV Empfängern bleiben.

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friedrich_eckard 06.06.2015, 16:15
6.

"Ja, wir wollen die Machtfrage stellen. Aber wir wollen sie wirklich stellen. Und das heißt, wir wollen sie anhand von inhaltlichen Kriterien stellen." Ja, Herrschaft... sehr geehrte Medien: könntet Ihr nicht vielleicht doch allmählich aufhören, einen Dissenz zu konstruieren, wo keiner ist? Diese Aussage Katja Kippings sollten doch von Bartsch und Liebig bis Wagenknecht und Dagdelen nun wirklich alle Mandats- und Parteiamtsträger, Mitglieder, Parteigänger und Wähler der LINKEN unterschreiben können.

Natürlich werden sich in konkreten Verhandlungen Frage stellen: wo machen wir welche Zugeständnisse? Welche Zugeständnisse machen uns unsere Verhandlungspartner dafür? Stimmen die Relationen? Aber diese Fragen lassen sich eben nur konkret und nicht abstrakt beantworten... und dass sich Wagenknecht Gabriel inzwischen nur noch mit Mühe als Koalitionspartner vorstellen kann, liegt auch nicht an ihrer mangelnden Phantasie - der Mensch macht es einem wirklich schwer.

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antelatis 06.06.2015, 16:18
7. ...

"Die Linke ist ganz sicher nicht gegründet worden, um in dieser trüben Brühe mitzuschwimmen"

Diesen Satz finde ich mal richtig gut! Hoffentlich stehen die auch wirklich dazu...

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Enguerrand de Coucy 06.06.2015, 16:19
8. Recht so, Sahra,

bloß nicht mit den Opportunisten der SPD und/oder den Traumtänzern der GrünInnen, das würde das Ende der Linken bedeuten.

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hawischer 06.06.2015, 16:19
9. Frau Wagenknecht

sollte unbedingt Vorsitzende der Linkspartei werden. Dann ist jedenfalls auf unbestimmte Zeit die Rolle der Linken in der Opposition festgeschrieben.
Für das Land wäre es nur gut.

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