Forum: Politik
Parteitag in Erfurt: Linke bedienen sich beim SPD-Erbe

In Erfurt will sich die Linke nach monatelangem Streit ein Grundsatzprogramm geben. Doch zum Auftakt des Parteitages bedienen sich die Genossen ausgerechnet bei der SPD. Die Dunkelroten machen ihrem Lieblingsgegner damit das Erbe streitig.

Seite 1 von 8
haemoride 21.10.2011, 18:52
1. Erbe

Zitat von sysop
In Erfurt will sich die Linke nach monatelangem Streit ein Grundsatzprogramm geben. Doch zum Auftakt des Parteitages bedienen sich die Genossen ausgerechnet bei der SPD. Die Dunkelroten machen ihrem Lieblingsgegner damit das Erbe streitig.
Wehner würde es begrüssen - und Willy "Weinbrandt" würde sich auf die Schenkel klopfen !

Beitrag melden
Matze38 21.10.2011, 19:04
2. .

naja profitiert nicht, aber verloren haben sie auch nix mehr, die grünen verlieren ja wöchentlich 1% und auch die spd verliert an zustimmung, während linke wenigstens stabil bei 8% bleiben bei forsa.
die linke soll ihren weg weitergehen, sie hatten in vielen dingen recht, was den euro und die krise betrifft, dafür haben sie hohn und spott bekommen, aber die zukunft hat dann immer gezeigt, das sie recht hatten.
das linken bashing wird nie aufhören, das zeigt auch, das das etablsment die linken aus dem bundestag haben wollen, eine krise nach der anderen provezeit, alles schlecht redet, sie sollen sich davon nicht irritieren lassen, die bundesbürger werden schon noch aufwachen irgendwann.

Beitrag melden
Matze38 21.10.2011, 19:08
3. .

sie halten der spd den spiegel vor, seht her, was aus euch gewurden ist, ihr angeblich sozialdemokaten, schröder war keine ausnahme, steinbrück gabriel und steinmeier sind genauso, da wird sich nix ändern, sollten die 2013 regieren bekommt man eine 2. cdu.

Beitrag melden
_unwissender 21.10.2011, 19:10
4. Das passt zur Lage

Zitat von sysop
In Erfurt will sich die Linke nach monatelangem Streit ein Grundsatzprogramm geben. Doch zum Auftakt des Parteitages bedienen sich die Genossen ausgerechnet bei der SPD. Die Dunkelroten machen ihrem Lieblingsgegner damit das Erbe streitig.
Die SPD hatte wohl schon mal die Überwindung des Kapitalismus in iregendwelchen Programmen. Aber als es drauf ankam, waren sie stets treu: 1914 für den Krieg, 1918 mit Ebert als Ersatzkaiser, 1956 mit der Wiederbewaffnung, 1968 für die Notstandsgesetze und zuletzt mit Schröder für die Erweiterung der deutschen Grenzen an den Hindukusch. Also, bei denen ist von internationaler Solidarität nur die mit Bankvorständen erkennbar.

Beitrag melden
_unwissender 21.10.2011, 19:20
5. das kann ich mir nicht vorstellen

Zitat von Matze38
naja profitiert nicht, aber verloren haben sie auch nix mehr, die grünen verlieren ja wöchentlich 1% und auch die spd verliert an zustimmung, während linke wenigstens stabil bei 8% bleiben bei forsa. die linke soll ihren weg weitergehen, sie hatten in vielen dingen recht, was den euro und die krise betrifft, dafür haben sie hohn und spott bekommen, aber die zukunft hat dann immer gezeigt, das sie recht hatten. das linken bashing wird nie aufhören, das zeigt auch, das das etablsment die linken aus dem bundestag haben wollen, eine krise nach der anderen provezeit, alles schlecht redet, sie sollen sich davon nicht irritieren lassen, die bundesbürger werden schon noch aufwachen irgendwann.
Dass der Deutsche Michel doch noch aufwacht? Nein, das klappt nicht. 1990 hat Lafontaine schon vor den Kosten der Wiedervereinigung gewarnt. Da wurde er ausgebuht und Kohl wegen seiner dicken Portokasse, die die Wiederverinigung finanzieren sollte, zum Bundeskanzler gewählt.
Und seit nunmehr über 20 Jahren wird getrommelt. Ob rote Socken oder Stasi-Vergangenheit. Wenn einer brüllt, "die sind links", dann erstarrt das Volk. Lieber lässt man sich das letzte Hemd ausziehen, marschiert wieder neu in Kriege und verzichtet auf die Rente!
Oder wieso haben 14% FDP gewählt? oder Fischer oder Schröder oder gar Merkel???

Beitrag melden
Matze38 21.10.2011, 19:33
6. .

Zitat von _unwissender
Dass der Deutsche Michel doch noch aufwacht? Nein, das klappt nicht. 1990 hat Lafontaine schon vor den Kosten der Wiedervereinigung gewarnt. Da wurde er ausgebuht und Kohl wegen seiner dicken Portokasse, die die Wiederverinigung finanzieren sollte, zum Bundeskanzler gewählt. Und seit nunmehr über 20 Jahren wird getrommelt. Ob rote Socken oder Stasi-Vergangenheit. Wenn einer brüllt, "die sind links", dann erstarrt das Volk. Lieber lässt man sich das letzte Hemd ausziehen, marschiert wieder neu in Kriege und verzichtet auf die Rente! Oder wieso haben 14% FDP gewählt? oder Fischer oder Schröder oder gar Merkel???
ja weil, es immer noch die guten alten medien, wie spiegel gibt, die nix auslassen, um mal über die linke herzuziehen, der bundesbürger muß ja denken, das das geschöpfe des teufels sind, derweil sitzen die teufel ganz woanders und die bürger sind ihnen verfallen bis in den untergang hinein.
die linke muß sich irgendwie aus der umklammerung der medien befreien.
dieses sed und kommunismus gequatsche nervt einfach nur noch, fehlt es an argumenten, müssen diese herhalten, die linke zu geiseln, das geht schon 20 jahre so, aber hilft immer noch ungemein.

Beitrag melden
g.sindel 21.10.2011, 19:43
7. Noch nicht gekauft...

...hoffentlich lassen die sich nicht genauso kaufen wie das kapital und klientel hörige parteiengesochse aus CDU/CSU, GRÜNEN, FDP und SPD!

Beitrag melden
pivot567 21.10.2011, 19:59
8. Erbe

Zitat von sysop
In Erfurt will sich die Linke nach monatelangem Streit ein Grundsatzprogramm geben. Doch zum Auftakt des Parteitages bedienen sich die Genossen ausgerechnet bei der SPD. Die Dunkelroten machen ihrem Lieblingsgegner damit das Erbe streitig.
Das Problem der SPD ist kein Erbschaftsproblem.
Die paar Hanseln, die von der SPD zu den Linken übergewechselt sind, tun ihr vielleicht ein wenig, nicht übermäßig weh.
Das Hauptproblem der SPD sind die Millionen Nichtwähler, die mal SPD gewählt haben, bzw. die, die von ihren Grundüberzeugungen eigentlich SPD wählen müssten.
Um die sollte sich die SPD kümmern.
Das Erfurter Programm von 1891(!!) hilft ihr gewisslich nicht dabei!

Beitrag melden
stimmvieh_2011 21.10.2011, 20:03
9. Symbolisch

Wer sich an einem Programm von vor 120 Jahren orientiert, zeigt wie sehr er von gestern ist.

Beitrag melden
Seite 1 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!