Forum: Politik
Parteitag in Erfurt: Linke will Kokain und Heroin langfristig legalisieren

Eine rationale und humane Drogenpolitik - für die Linkspartei ist dies nur mit Legalisierung harter Drogen machbar. Auf dem Parteitag in Erfurt beschlossen die Delegierten, langfristig den Konsum von Heroin und Kokain zuzulassen.

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derkrieger 22.10.2011, 11:36
40. Aha...

damit sollte jedem klar sein, in welchem Gesellschaftsmodell man sich mit solchen Linken widerfindet:

Es herrscht die Parteielite, deren IQ im Schnitt tiefer liegt als ein Tornado fliegen kann (Siehe Klaus Ernst, Sarah Wagenknecht etc.), jeder hat einen Job, jeder bekommt das gleiche Gehalt, das ganze rechnet sich natürlich nicht und man ist auf Hilfe des kapitalistischen Auslands angewiesen (siehe früher DDR, heute Nordkorea), die Bürger bekommen als Spassausgleich und gleichzeitigem Betäuben der dumpfen Realität dafür legalisierte harte Drogen. Gleichzeitig schimpft man auf den bösen Kapitalismus, der ja nur durch reinen Zufall bisher das einzige System war, der dauerhaft zu Wohlstand geführt hat.

Hoffentlich wachen endlich mal die ganzen Sozialismusromantiker auf schalten mal Ihren Hirnkasten ein.

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kanadasirup 22.10.2011, 11:37
41. Monopol

Der Staat sollte ein Monopol auf den Handel mit harten Drogen übernehmen. Heroin als verschreibungspflichtiges Medikament nur an bereits Abhängige abgeben. Ohne wenn und aber, dann würde den unangenehmen Folgen des Heroinkonsums zumindest eine Barriere gesetzt.

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teufelsküche 22.10.2011, 11:37
42. Wie bitte?

Falls das ein Scherz sein soll, fehlt mir wohl der Humor dafür

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metzelkater 22.10.2011, 11:37
43. Ein sehr vernünftiger Ansatz

Zitat von sysop
Eine rationale und humane Drogenpolitik - für die Linkspartei ist dies nur mit Legalisierung harter Drogen machbar. Auf dem Parteitag in Erfurt beschlossen die Delegierten, langfristig den Konsum von Heroin und Kokain zuzulassen.
Eine sehr vernünftige Entscheidung. Das Verbot dieser Substanzen hat es nicht verhindern können, das weiterhin konsumiert wird. Es verhindert aber, das der Staat und die Pharmaindustrie diesen Markt kontrollieren und überlässt ihn Kriminellen Elementen.

Die Folgen: Drogen sind oft minderwertig, in ihrer Dosierung schwer einzuschätzen und dadurch Lebensgefährlich.

Stammt der Stoff wieder aus der Pahrmaindustrie, ist für gleichbleibende Qualität gesorgt. Darüber hinaus ist davon auszugehen, das die Preise massiv sinken werden, wodurch die Beschaffungskriminalität sinken wird.

Ich würde es befürworten, das solche Stoffe wieder in Apotheken zu haben sind, wo die Konsumenten statt auf einen Dealer auf medizinisch geschultes Personal treffen.

Der Handel ausserhalb der staatlich sanktionierten Vertriebswege sollte weiterhin illegal bleiben. So lohnt sich das geschäft für die Kriminellen nicht mehr.

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Walther Kempinski 22.10.2011, 11:37
44. Konzerne und Kartelle

Zitat von xtraa
Um den Drogenkartellen das Geld zu entziehen (weltweiter Jahresumsatz 1984: 1.000 Mrd. Dollar) die einzig sinnvolle Lösung. Um die suchtkranken Menschen vor gepanschten Verunreinigungen zu schützen, ebenso.
Und wer kriegt dann das Geld aus den staatlichen Drogenverkäufen? Die Pharmakonzerne? Ich dachte die stehen laut linkem Weltbild der Mafia in nichts nach? Oder werden die Gewinne direkt auf das Konto der Linken überwiesen? Damit sich die alten DDR-Milliarden nicht so alleine fühlen?

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friedrich_eckard 22.10.2011, 11:38
45.

Wenn im Strasenverkauf von Heroin und Kokain im Preis enthaltene 10% "echte Kosten" für Rohstoffe, Herstellung und Transport angenommen werden, ist das wahrscheinlich schon zu hoch gegriffen. Der Rest ist "Risikoprämie" für Hersteller, Zwischenhändler und Endverkäufer, die sie eben nur wegen der Illegalität dieser Drogen kassieren können. Wäre der "Stoff" um vielleicht 1/10 des Strassenverkaufspreises in "sauberer" Qualität - also nicht gestreckt mit Stoffen, die noch zusätzliche Gesundheitsgefahren bergen - in der Apotheke zu haben: das würde in kürzester Zeit den illegalen Handel mit diesen Stoffen zusammenbrechen lassen, weil sich das Geschäft schlicht nicht mehr lohnen würde. Die Zahl derer, die aus der Neugier sich diese Drogen legal beschafften und probierten, dürfte sehr überschaubar sein, da ja der "Reiz des Verbotenen" wegfiele, und bereits Schwerabhängige würden jedenfalls von "Beschaffungsdruck" befreit.

Die Erfahrungen mit der Alkoholprohibition in den USA zeigen ja, dass wer "Stoff" will, ihn auch bekommt, nur zu höherem Preisen und mit höherem Gesundheitsrisiko. Mindestens die Kriminalisierung von Haschisch ist ja auch schon rechtslogisch in einem Staat nicht zu begründen, in dem Verkauf und Genuss von Alkohol legal sind und in dem der Staat an diesem Produkt noch kräftig mitverdient. Ohne in den Chor derer einstimmen zu wollen, die dieses Rauschmittel für "harmlos" erklären: dass höhere Gefahren als von Alkohol davon ausgehen, müsste wohl erst noch nachgewiesen werden.

Ergebnis und Siegererehrung: die LINKE hat Recht!

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sir_humphrey 22.10.2011, 11:39
46. Endlich mal ein vernünftiger Vorschlag,

wird ja auch von Experten seit Jahrzehnten gefordert. Die seit Anfang der siebziger vorgenommene willkürliche Einteilung in legale und illegale Drogen ist eine Farce. Harte Drogen wie Alkohol sind nicht nur legal, sondern werden unter anderem auch bei Jugendlichen massiv beworben. Relativ harmlose Drogen wie etwa Hanfprodukte hingegen werden als Teufelszeug gebrandmarkt. Zudem entstehen die größten Probleme mit Drogen nicht durch sie selbst, sondern durch ihre Illegalität; die Mafia zum Beispiel reibt sich die Hände, weil sie mit eigentlich wertlosem Zeuchs Milliarden verdient.

Höchste Zeit, dass das ein Ende hat. Guter Vorschlag von der Linken.

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kollerspeter 22.10.2011, 11:40
47. Darum geht es nicht

Zitat von Mutbrecht
Das bedeutet Crackpfeifen im Automaten neben Zigaretten, Gummibärchen und Einmalspritzen mit Heroin. Habe ich das tatsächlich richtig verstanden? Verantwortungsloser, ja gleichgültiger, kann eine Politik kaum sein. Ogottogott ...
Prima! Da hat der geifernde deutsche Stammtisch mal wieder sein Thema gefunden. "Die Kommunisten machen unsere Kinder süchtig...." Ich freu mich schon auf die Schlagzeilen bei Bild und Co.
Liebe Sponredaktion, bitte liefert nicht nur populistische Schlagzeilen, sondern auch mal Hintergründe.

Um Legalisierung allein geht es nicht. Es geht darum, wie mit Suchtkranken umgegangen werden soll. Soll Drogensucht weiterhin kriminalisiert werden, mit dem Erfolg, dass die Drogen nur für völlig unrealistische, überhöhte Preise auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind, über die sich letztlich nur die internationale Drogenmafia freut, oder sollen Rauschmittel an Süchtige unter ärztlicher Aufsicht zum Selbstkostenpreis (wenige Cent!!) abgegeben werden.
Von den meisten Experten wird eine solche Politik als möglicher Weg gesehen, 1. die Mafia zu bekämpfen, 2. die innere Sicherheit durch den Wegfall der Beschaffungskriminalität zu verbessern.

Aber soweit denkt der deutsche Spießbürger natürlich nicht, Hautsache das Feindbild (DIE KOMMUNISTEN!!!) stimmt, und schon brennen die Sicherungen im Gehirn durch.

Gruß

Peter

PS: ich bin weder Mitglied noch Wähler der Linken

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Pandora0611 22.10.2011, 11:40
48. Zeitenwende

Zitat von sysop
Eine rationale und humane Drogenpolitik - für die Linkspartei ist dies nur mit Legalisierung harter Drogen machbar. Auf dem Parteitag in Erfurt beschlossen die Delegierten, langfristig den Konsum von Heroin und Kokain zuzulassen.
Jetzt will also die umbenannte SED die "Religion" legalisieren.
Bisher war sie ja verboten!
Religion als „das Opium des Volkes“ ist eine Aussage von Karl Marx. Das Zitat stammt aus der um die Jahreswende 1843/44 verfassten Einleitung zu seiner Schrift "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie".
So ändern sich die Zeiten. Bald dürfen die Menschen auch noch Geld besitzen.
Der Kommunismus schafft sich ab!

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antagon 22.10.2011, 11:41
49.

Wen hat denn die Kriminalisierung davon abgehalten Drogen zu nehmen, welchem Süchtigen hat sie geholfen von der Sucht loszukommen ?
Welche Posititiven Auswirkungen hatte die Alkoholprohibition und welche ihre Abschaffung ?
Könnte man die Ressourcen, die im Kampf gegen Drogen eingesetzt werden nicht besser in Prävention, d.h. ernsthafter Aufklärung statt dümmlicher Greuelpropaganda, und der Behandlung von Süchtigen investieren ?
Wie viel des Elends Drogenabhängiger geht auf den Konsum der tatsächlichen Droge zurück und wieviel lassen sich direkt oder indirekt auf die Kriminalisierung zurückführen ?
Wie entmachtet man Drogenkartelle besser als durch eine Legalisierung und die kontrollierte Abgabe von Drogen ?

Ich stehe den Linken wie allen anderen Parteien sehr kritisch gegenüber, denke aber das man sich durchaus Gedanken machen sollte über die Drogenpolitik der vergangenen Jahrzehnte und ihrer möglicherweise kontraproduktiven gesellschaftlichen Wirkung.

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