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Parteitag: SPD sehnt sich nach Steinbrück-Neustart
DPA

Zwei Monate fremdelte Peer Steinbrück mit seiner Kanzlerkandidatur. Jetzt will er die Pannenserie endlich beenden und der SPD neuen Schwung verleihen. Der Parteitag in Hannover soll zur Steinbrück-Show werden - allerdings möglichst ohne zu viel Kitsch.

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GGArtikel5 07.12.2012, 18:44
70. Phrasendreschmaschine

Zitat von Kurt Köster
Steinbrück wollte nie Kanzler werden. Die Eurokrise macht ihm jetzt einen Strich durch die Rechnung. Er muß ran, weil Deutschland ihn dringend braucht. Wofür soll man ihn und die SPD wählen? - Damit Europa wieder nach vorne kommt und in Deutschland mehr soziale Gerechtigkeit herrscht. Was unterscheidet Steinbrück von der Kanzlerin? Eine Frage, drei knappe Antworten: - sozialer Kompaß - klare Kante gegen Spekulanten und Hinterzieher - Kompetenz in Sachen Europa. Steinbrück muß sich nicht als Sozialdemokrat inszenieren. Er muß ganz einfach nur der sein, der er ist. Dann passt das schon. Je natürlicher er sich auf dem mit großer Spannung erwarteten Parteitag in Hannover gibt, desto mehr werden die Abgeordneten Steinbrück tief in ihr Herz schließen. SPD Partei für jung und alt.

Vor Jahren gab es mal eine Phrasendreschmaschine. Die war ganz lustig. Man konnte die Worthülsen beliebig zusammenstellen, und heraus kam eine perfekte Rede.

Mir scheint Sie haben noch ein Exemplar davon auf dem Schreibtisch.

Vorwärts in ein geeintes Europa!
Soziale Gerechtigkeit und Buttercreme für alle!
SPD - die Partei für Alt und Jung!

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marc-anton 07.12.2012, 18:44
71. Sachlich

Einen so sachlichen und fast emotionsfreien Mann brauchen wir, so merkwürdig es auch klingt.
In Finanzfragen Deutschlands und der Welt gibt es im Augenblick wenig verständirige..
Clever ist er doch, siehe seine Vorträge, in denen er die Banker , die ihn hören wollten vorführt und ihnen die Möglichkeit gibt darauf zu antworten und bekommt er das auch noch bezahlt. Na und ....! Er legst ja offen !
Es ist ja nix von Korruption da drin. Also lasst mal einen Praktiker was mache und nicht eine ewige harmoniesüchtige Kanzlerin , die nichts bewirkt und das auch noch als beste Bundesregierung verkauft.

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wernerz 07.12.2012, 18:45
72. "An einen Bonzen"

Tucholsky brachte es bereits 1923 in seinem Gedicht trefflich zum Ausdruck:
"....du weisst nichts mehr von alten Kameraden,
wirst aber überall eingeladen -
du zuckst die Schultern beim Hennessy
und vertrittst die deutsche Sozialdemokratie -
du hast mit der Welt deinen Frieden gemacht -
hörst du nicht manchmal, in dunkler Nacht,
eine leise Stimme, die mahnend spricht:
Genosse, schämst du dich nicht?"

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marc-anton 07.12.2012, 18:48
73. Sachlich

Einen so sachlichen und fast emotionsfreien Mann brauchen wir, so merkwürdig es auch klingt.
In Finanzfragen Deutschlands und der Welt gibt es im Augenblick wenig verständirige..
Clever ist er doch, siehe seine Vorträge, in denen er die Banker , die ihn hören wollten vorführt und ihnen die Möglichkeit gibt darauf zu antworten und bekommt er das auch noch bezahlt. Na und ....! Er legst ja offen !
Es ist ja nix von Korruption da drin. Also lasst mal einen Praktiker was mache und nicht eine ewige harmoniesüchtige Kanzlerin , die nichts bewirkt und das auch noch als beste Bundesregierung verkauft.

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Picaro4106 07.12.2012, 18:48
74. Ganz schön heuchlerisch.

Michael Spreng hat gestern etwas "Wahres" gesagt: Das Management von Steinbrück ist/war schlecht, aber die Vorwürfe sind eine miese Kampagne von Schwarz/gelb, das hat doch inzwischen jeder bemerkt. Wenn ich die Meinungen so lese, leider nicht jeder, schade, die Fleischhauer´s sind immer noch in der Überzahl. Na ja es gibt gute Gründe dafür, dass alles so bleibt wie es jetzt ist.
Laut letzter Umfragen hat sich doch alles nicht ausgezahlt. Start verpasst, doch in Niedersachsen auf gutem Weg zum Regierungswechsel und Merkel hat 8 Punkte an Beliebtheit verloren.
So schlecht war der Start doch gar nicht oder zählen jetzt Zahlen auch nichts mehr, wenn sie pro Steinbrück sind?

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Morotti 07.12.2012, 18:49
75.

Zitat von abweichler
Dieser Parteitag wird doch nach dem altbekannten Verfahren ablaufen. Herr Steinbrück erzählt in 90% seiner Rede davon, was die Anderen angeblich nicht können, in 10% davon, dass die SPD alles besser kann, aber nicht konkret sagt warum die Bürger ihn wählen sollen. Anschließend Beifallsstürme der "Jubeldelegierten" - egal was Steinbrück gesagt hat, denn damit beginnt der Aufbruch in eine neue Zeit.
Gemessen am durchschnittlichen Honorar von 15.000 Euro für einen rund 1-stündigen Vortrag dürfte Steinbrücks Rede auf dem kommenden Parteitag der SPD höchstens fünf Minuten dauern.

Er ist keine 15.000 Euro wert.

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wilckinson 07.12.2012, 18:50
76. Ich war selber lange Gewrkschafter aber

Peer hat versagt! Zuerst seine Nebenverdiensten verschleiern und dann der Flucht nach vorne antreten, soetwas kann ich nicht mehr ernst nehmen. Es gibt offenbar keine junge, schlanke, dynamische und ehrliche Parlamentarier mehr. Die meisten sind Korrupt oder Lobbyisten. Peer Steinbbrück wäre vielleicht ein guter Militair aber sonst eher UNGLAUBWÜRDIG. Für mich jedenfalls.

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ausmisten 07.12.2012, 18:51
77. gibt es...

...in der "arbeiterpartei" SPD ueberhaupt einen einzigen arbeiter?mir scheint vielmehr,die protagonisten dieses vereins haben allesamt noch nie 5 minuten in der produktivwirtschaft gearbeitet.steinbrueck,der wahlverlierer in NRW mit dem schlechtesten ergebnis der nachkriegsgeschichte,wird selbiges hoffentlich auch im bund einfahren.

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hbmaenchen 07.12.2012, 19:01
78. Diese Unwucht

enstand durch einen Herrn Schröder, der einst notwendige Reformen total versemmelte und nicht umsonst der Genosse der Bosse war. Steinbrück und Steinmeier stehen aber zu dieser Politik. Alleine das zeigt ja schon die Zerrissenheit der SPD auf. Die ganz Oben und Basis haben verschiedne Meinungen über den Weg zu der notwendige Politik. Das fehlende Fingerspitzengefühl Steinbrücks zeigt, wie schon die Wahlklatschen in NRW und für Steinmeier als Kanzlerkandidat, das die SPD-Oberen sehr weit vom Menschen sich entfernt haben.

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mps58 07.12.2012, 19:03
79. Der Kandidat der alten Männer

Der Kandidat der alten Männer, stecken geblieben in den siebziger Jahren, als sein Gönner Helmut Schmidt damit begann Deutschland in den Schuldensumpf zu ziehen.

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