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Parteitag von "Einiges Russland": Putin startet Operation Machterhalt

Sie gilt als*"Partei der Gauner und Diebe" - Putins "Einiges Russland" ist bei den Wählern in Ungnade gefallen. Der Premier versucht vor den Parlamentswahlen umzusteuern: Er setzt auf neue Talente*und auf teure Wohltaten. Aber kann das*die Wähler gnädig stimmen?

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gsm900 23.09.2011, 16:08
1. Er kann ja Hans Modrow anheuern

Zitat von sysop
Sie gilt als*"Partei der Gauner und Diebe" - Putins "Einiges Russland" ist bei den Wählern in Ungnade gefallen. Der Premier versucht vor den Parlamentswahlen umzusteuern: Er setzt auf neue Talente*und auf teure Wohltaten. Aber kann das*die Wähler gnädig stimmen?
zwecks keativer Wahlarithmetik.
Oder seine Kumpel Gerd fragen für den sind 35% auch schon die Mehrheit.

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kushi 23.09.2011, 16:42
2. abstimmen

Zitat von sysop
Sie gilt als*"Partei der Gauner und Diebe" - Putins "Einiges Russland" ist bei den Wählern in Ungnade gefallen. Der Premier versucht vor den Parlamentswahlen umzusteuern: Er setzt auf neue Talente*und auf teure Wohltaten. Aber kann das*die Wähler gnädig stimmen?
Laut Umfragen würde jeder fünfte Russe auswandern, wenn er könnte. Auch das ist die Bilanz Putins nach mehr als 10 Jahren. Wer kann, stimmt mit den Füßen ab. Die Leute sind Putins brutales Kasperletheater längst leid.

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booglins 23.09.2011, 16:54
3. Russland braucht Putin!

Zitat von kushi
Laut Umfragen würde jeder fünfte Russe auswandern, wenn er könnte. Auch das ist die Bilanz Putins nach mehr als 10 Jahren. Wer kann, stimmt mit den Füßen ab. Die Leute sind Putins brutales Kasperletheater längst leid.
Mag ja sein aber unter Jelzin war das sicherlich mehr als jeder zweite! Putin ist beliebt und das zu Recht. Noch mindestens 8 Jahre braucht Russland Putin bis das Land stabil genug ist um weiter reformiert zu werden.

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---SiD 23.09.2011, 17:50
4. Jeder fünfte...

Zitat von kushi
Laut Umfragen würde jeder fünfte Russe auswandern, wenn er könnte. Auch das ist die Bilanz Putins nach mehr als 10 Jahren. Wer kann, stimmt mit den Füßen ab. Die Leute sind Putins brutales Kasperletheater längst leid.
Und nach dem Fall der UdSSR wollte fast jeder raus !
Jeder meiner Bekannten und Verwandten im Vorrentenalter wären bei der ersten Gelegenheit ausgewandert. Mittlerweile wollen alle von denen nur noch Urlaub im Westen machen(machen viele auch)

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linkslibero 23.09.2011, 18:11
5. selbst gewählt

Zitat von sysop
Sie gilt als*"Partei der Gauner und Diebe" - Putins "Einiges Russland" ist bei den Wählern in Ungnade gefallen. Der Premier versucht vor den Parlamentswahlen umzusteuern: Er setzt auf neue Talente*und auf teure Wohltaten. Aber kann das*die Wähler gnädig stimmen?
Bis zum Frühjahr, bis die Wahlen vorbei sind, ganz gewiß. Die russische Mehrheitsgesellschaft war noch nie besonders helle im Kopf. Von den Polittechnologen des Kreml hat sie sich in den letzten 20 Jahren wie eine Herde Vieh am Nasenring durch die Manege ziehen lassen. Das wird auch diesmal klappen.
Die Unzufriedenheit wird allerdings langfristig und tendenziell zu-, nicht abnehmen. Ganz einfach, weil das System Putin krank und nicht lebensfähig ist. Die Korruption zerfrißt Staat und Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür. Und Putin und seine Umgebung sind der Krankheitsherd. Kurzfristig kann sich Putin mit seinen Mätzchen Luft verschaffen, mittel- und langfristig steuert Rußland ins Chaos, und das hat Rußland schließlich selbst gewählt.

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New.Rafael 23.09.2011, 18:20
6. Putin startet Operation Machterhalt / Merkel startet Operation Machterhalt

Zitat von sysop
Sie gilt als*"Partei der Gauner und Diebe" - Putins "Einiges Russland" ist bei den Wählern in Ungnade gefallen. Der Premier versucht vor den Parlamentswahlen umzusteuern: Er setzt auf neue Talente*und auf teure Wohltaten. Aber kann das*die Wähler gnädig stimmen?
"Putin startet Operation Machterhalt"
"Merkel startet Operation Machterhalt" war gestern auf SPON zu lesen. Wie sich die Titelzeilen gleichen. Nur Schelme vermuten eine Anspielung auf Analogien zwischen den postdemokratischen Methoden zwecks Machterhalt dieser beiden Polit-Figuren.

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Diomedes 23.09.2011, 19:28
7. Bevor man die Splitter anderer sieht, sollte man die eigenen Balken bemerken

Denn eine Volksherrschaft gibt es in Deutschland durchaus nicht, wie man dank Rousseau wissen sollte: „Die Abgeordneten des Volkes sind also nicht seine Vertreter und können es gar nicht sein; sie sind nur seine Bevollmächtigten und dürfen nichts entscheidend beschließen. Jedes Gesetz, das das Volk nicht persönlich bestätigt hat, ist null und nichtig; es ist kein Gesetz.“ – und auch mit dem Rechtsstaat ist es nicht allzu weit her, wenn eine Regierung, obwohl das Eigentum gesetzlich geschützt ist, nach Lust und Laune dem Ausland und den Banken ihre Schulden bezahlen kann und die Parteigerichte dazu brav Ja und Amen sagen; ähnlich verhält es sich mit der versuchten Aufrichtung des Brüssler Molochs: Würden in Deutschland die deutschen Gesetze herrschen, so hätte die Gerichte den Parteien schon längst auf die Finger geklopft, wenn sie Verträge, wie die zu Maastricht und Lisabon, unterschreiben wollten.
Dagegen sind die Parteien- und Presseintrigen in Rußland fast eine Kinderei; wobei Reichtum und Engelsunschuld sich im Rußland selten zusammenfinden, weil der Weg zum Reichtum dort meist kein gesetzlicher war; und daher sollte man die Widersacher Putins nicht als Unschuldslämmer darstellen wie man dies beim eingekerkerten Ölbaron tut.

Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen!

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masharzhevskaja 23.09.2011, 19:59
8. Warum nicht Prochorow President zu werden

Zitat von kushi
Laut Umfragen würde jeder fünfte Russe auswandern, wenn er könnte. Auch das ist die Bilanz Putins nach mehr als 10 Jahren. Wer kann, stimmt mit den Füßen ab. Die Leute sind Putins brutales Kasperletheater längst leid.
Kann nur zustimmen. Es geht nicht um die leute, sindern um politischen Richtung. Weder Putin noch Medvedev. Sie beide sind ein Team. Warum nicht Prochorow President zu werden?

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booglins 23.09.2011, 20:26
9. Das sehe ich anders!

Zitat von masharzhevskaja
Kann nur zustimmen. Es geht nicht um die leute, sindern um politischen Richtung. Weder Putin noch Medvedev. Sie beide sind ein Team. Warum nicht Prochorow President zu werden?
Prochorow ist sicherlich ein fähiger und sympathischer Mann, aber als Präsident ist er unhaltbar. Er ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und gibt sich gerne als Playboy. Außerdem hat er keinen Rückhalt in der Bevölkerung und schon gar nicht in den Regionen. In der Opposition ist eine liberale Partei immer sehr positiv und, wenn er eine solche aufbauen kann, dann würde ich ihn sehr gerne in der Opposition sehen. Als Präsident oder Premier ist er zurzeit nicht geeignet.

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