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Parteitagsbilanz: Übers Geld reden die Grünen lieber nicht
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Viele Grüne sind zufrieden nach ihrem Parteitag: Man hat das zentrale Thema Ernährung nach vorne gestellt, ist in der Asylfrage und in der Außenpolitik zusammengerückt. Nur - die entscheidenden Fragen wurden gar nicht behandelt.

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spon-facebook-1425926487 23.11.2014, 15:31
1.

Die Rechnung für die gesellschaftspolitischen, brotlosen Experimente der Kommunisten bezahlen dann eh wieder jene, deren Prioritäten eher auf echter Toleranz, Umweltschutz und einem guten Mix aus Wirtschafts- und Sozialpolitik besteht. Wir älteren Semester kennen das ja alles noch aus der Zeit der DDR, wo man auch gerne über den bösen, imperalistischen, Westen geschimpft - sein Geld aber gerne zur Ernährung der Bevölkerung angenommen hat.

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donatellab 23.11.2014, 15:40
2. Unwaehlbar

Auch Grüne verbiegen ich aus Gründen des Machterhalts bis zur Unkenntlichkeit. Was ist nur aus der ehemaligen Friedenspartei geworden?

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GrünerHoki 23.11.2014, 15:41
3. Dünn

Mit dem Thema "Steuern" machte man sich als kleinste Oppositionspartei schlicht lächerlich. Daher: Eine doch recht "dünne" Analyse, wie ich meine. Der Parteitag hat alle Erwartungen übertroffen. Und das ist gut so.

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ichsagemal 23.11.2014, 15:56
4.

... wenn man nicht viel/keine Kenntnisse von einem Thema hat, ist Schweigen ein probates Mittel. Abet Die Grünen haben dann ja doch noch drei Themen gefunden. Ob das aber für > 10 % reicht ?! Schwer zu glauben.

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PeterLublewski 23.11.2014, 15:57
5. Die Farbe des Geldes

"Übers Geld reden die Grünen lieber nicht"Warum eigentlich nicht? Es redet sich doch leicht darüber, das Geld anderer Leute auszugeben.

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never-stop 23.11.2014, 15:59
6. Steuer-

Wenn die komplette Mainstream-Journaille aus einer Steuerreform die einige Reich mehr und viele Normalos weniger belastet eine "Steuer-Erhöhung" macht, dann wird das nix in diesem Land. Die Upperclass und ihre Lobby in vor allem den C-Parteien haben sich die Hände gerieben. Und dann noch das Mantra von den "Einnahme-Rekorden". Was aber niemanden daran hinderte in fast dem gleichen Atemzug sorgenvoll zu erklären dass kein Geld da sei für den Kampf gegen Altersarmut, Bildungsoffensiven, usw...

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PeterLublewski 23.11.2014, 16:11
7. Friedenspartei?

"Was ist nur aus der ehemaligen Friedenspartei geworden?"Meinen Sie die nützlichen Deppen für die Sowjetunion in den frühen 80ern? Oder die Kriegstreiber der späten 90er und der 00er-Jahre?

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botellus_maximus 23.11.2014, 16:12
8.

Verteilungsgerechtigkeit heißt doch nicht, dass denjenigen, die für ihr Einkommen hart arbeiten und ein leistungsgerechtes Entgelt bekommen, der Löwenanteil ihres Lohns gleich abgenommen wird. Gerecht ist, wenn derjenige, der viel Mühe in seine Ausbildung investiert hat und gute Arbeit leistet, am Ende auch mehr Geld zur Verfügung hat als derjenige, der zu bequem war, zu lernen oder der keine Lust hat, genauso hart zu arbeiten. Insofern muss die Frage lauten, ob die Grünen eine Partei der Verteilungsgerechtigkeit werden wollen, oder ob sie ihren Ideen der völlig ungerechten Steuerlast weiter anhängen wollen.

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ahhcrap 23.11.2014, 16:12
9.

Wer will die Grünen noch ernstnehmen , in den wichtigen Fragen die die Partei einst ausmachten wird abgewartet und erstmal ausgesessen.Es geht nur noch um Posten nicht mehr um Inhalte . Gentrifizierung eines Lebenden Organismus am Beispiel einer Partei.Kretschmann der Gr?n lackierte konservative dessen Vorteil es ist das er dann doch irgendwie ehrlich oder zumindest authentisch r?berkommt .Özdemir der es doch allen ernstes fertigbringt bis in den Gestus eine Fischer Kopie auf die Bühne zu bringen .T-Shirt ,Jacket offen Hände in den Taschen vergraben da hat ja nur noch die Farbe am Revers gefehlt. Das wird sich bei den kommenden Wahlen dann auch in Zahlen ausdrücken .

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