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Parteivorsitz und Regierungsamt: Premierministerin May kündigt Rücktritt für Juni an
Yui Mok / DPA

Die britische Premierministerin Theresa May will ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni abgeben. Das sagte die konservative Politikerin in London. Ihre Tage als Premierministerin sind damit auch gezählt.

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bert1966 24.05.2019, 12:01
10.

Leider mehrere Jahre zu spät.

Der jetzt folgende Brexithardliner wird sehr durchsichtig die Propagandamaschine anwerfen, hurtig aus der EU fliehen, innenpolitisch ein Desaster anrichten und in wenigen Jahren jemand anderen die Scherben aufsammeln lassen müssen (wenn die Tories nach Bruch mit der DUP und Neuwahlen denn überhaupt noch mehrheitsfähig sind). Das alles war zu verhindern, wenn man gesunden Menschenverstand, das eigene Gewissen (so man denn hat) und Weitsicht hätte walten lassen.

Der Schaden, den die PM durch ihr Lavieren, Taktieren und Zögern der europäischen und britischen Sache zugefügt hat wird über lange Jahre kaum noch gutzumachen sein.

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vincent-april 24.05.2019, 12:05
12. Dadurch verbessert sich nichts

das Chaos geht nur in eine neue und vielleicht schlimmere Runde.

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steingärtner 24.05.2019, 12:11
13. Trotz ihres Scheiterns

Meinen Respekt hat Sie für ihr politisches Stehvermögen. Das hat nicht jeder ihrer Widersacher im eigenen Land. Ich hätte glaub ich schon viel früher hingeschmissen.

Was soll eigentlich jetzt besser werden für die Briten. Ihr selbstverschuldeter Schlamassel mit dem Brexit, ist ja immer noch da, egal wer ihr nachfolgt.

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mullertomas989 24.05.2019, 12:12
14. Johnnson??

Das wäre aus Unterhaltungsgründen eine hervorragende Lösung!! Aber ob es die Ideallösung für das Land ist? No way. Der gute Mann hat keinen politische Kompass (außer, dass er an die Macht will), er ist Argumenten nicht zugänglich und erwartet in Verhandlungen unerfüllbares.

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sporadischer 24.05.2019, 12:18
15. Und Cameron?

Natürlich hat Frau May sehr große Fehler gemacht. Bei dem ganzen Desaster sollte man nicht vergessen, wer den eigentlichen Startschuss für den Brexit gab!

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three-horses 24.05.2019, 12:19
16. Die Hoffnung, man tut es auch.

Zitat von SubjektiveWahrheit
Wurde auch Zeit. Sie hat ihre Aufgabe aber sehr "gut" erfüllt. Der Brexit ist bis heute noch nicht Realität und maximales Chaos wurde angerichtet. Ich vermute , dass es eine Art hidden agenda war, nach dem Referendum einen Brexit soweit wie möglich zu verhindern. Ihr Deal wäre eigentlich kein Brexit geswesen. Vielleicht erweist sich der Brexit ja als Erfolgsmodel, da GB im Falle von finanziellen Turbulenzen innerhalb der EU ja fein raus wäre.
So schön Unsinn. Ich finde Theresa May eine Grande Dame. Sie hat bis zu eine Erniedrigung für die Idioten des Brexit gekämpft. Nicht sie ist gescheitert, die Politiker, die Regierung...haben, keine Ahnung warum, es so nicht gewollt. Ohne zu sagen was man so will. Am Ende ohne Freunde...die Enttäuschung, und eine Frau würdig, die Tränen.
Man, was für eine Freunde, die CDU tritt en Masse zurück, die CSU folgt, die FDP, die AfD und so rechts wird zu Asche. Gibt es mal so ein schönes Morgen?

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Haarfoen 24.05.2019, 12:20
17. Bye bye Theresa!

Ich beneide Dich: Ich hätte auch gerne einen Job in dem ich ein heillosen Durcheinander anstiften, dann das Handtuch werfen und nach einer kurzen Karenzzeit in die gut zahlende Wirtschaft als Lobbyist übersiedeln kann. Das war großes Kino, eine grandiose Telenovela mit echten Tränen zum Schluss. Thank you Thersesa! Die gute Fee ist gebrochen und jetzt kommt der böse böse Mann mit den blonden Haaren. Ich werde Dich vermissen, alleine die farblich gut abgestimmten Kostüme vor den grünen Sitzen des Unterhauses, da sind die Krawatten von Boris drittklassig. Und wer weiß? Wenn Schottland ausgestiegen ist und der Union Jack keine Kreuze mehr hat, vielleicht erlebst Du dann einen zweiten Frühling?

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Mara Cash 24.05.2019, 12:21
18. Britische Tragödie

Frau May hat versucht aus dem undankbaren BREXIT-Auftrag mit ihren Mitteln das Beste zu machen. Die Ansprüche der Briten und die der verbleibenden EU-Nationen stehen sich in den Brexit-Verhandlungen oftmals diametral entgegen und eine Vermittlerrolle zwischen EU und britischem Parlament ist höchst undankbar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine andere Person mehr Erfolg haben wird als May, die tapfer gekämpft hat.

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mimas101 24.05.2019, 12:21
19. Hmm Tja

Der Nachfolger wird keine besseren Karten haben. Das Parlament hat sich ja schon mal in den Vordergrund geschoben und beschlossen das es keinen harten Brexit geben wird. Und als wenn das noch nicht alles wäre will man eigentlich auch keinen weichen Brexit, eine lose Freihandelszone eigentlich auch nicht und ein zweites Referendum sowieso nicht.

Was den Briten *derzeit* vorschwebt ist immer noch ein weicher Brexit mit allen Vorzügen einer Vollmitgliedschaft den man halt nur irgendwie nachverhandeln müßte. Und so ein Mandat wird auch der neue PM mit auf den Weg bekommen. Allerdings - da gibt es nix mehr zu verhandeln und die berühmte Drehtüre in Brüssel wird auch den neuen PM ständig aufs Neue auswerfen..

Mir tun nur die Briten leid die ständig weiter abrutschen weil ihre Politiker unfähig sind an mehr als nur die eigenen Befindlichkeiten zu denken.

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