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Parteivorsitz und Regierungsamt: Premierministerin May kündigt Rücktritt für Juni an
Yui Mok / DPA

Die britische Premierministerin Theresa May will ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni abgeben. Das sagte die konservative Politikerin in London. Ihre Tage als Premierministerin sind damit auch gezählt.

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bicyclerepairmen 24.05.2019, 12:33
30. Verstehe jetzt nicht...

...die Häme über T. May. Genauso war es doch von den dummdreisten Eaton Boys ausgelegt, jemanden vorschicken der die Prügel einstecken muss. Genauso ein Fehler war es seitens der EU das Ende immer weiter zu verlängern. Jetzt haben Sie einen Boris Johnson vor sich der jede Gelegenheit nutzen wird Brüssel am RIng durch seine innenpolitische Mange zu treiben. Weil das unabänderliche wird er nicht verhindern können, Brüssel aber jederzeit schlecht aussehen zu lassen aber schon.

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rips55 24.05.2019, 12:35
31. Nachfolger

Ich denke Boris Johnson ist nicht mehrheitsfähig insbesondere weil er bisher noch nie einen Job zu Ende gebracht hat, sondern immer vorher das Handtuch wirft. Mein Favorit ist Jacob Rees Mogg, distinguierter Eton-Schüler ohne irgendwelche Kompetenzen und deshalb kaum angreifbar. Er brachte den Unsinn des Artikels 24 GATT auf, nach dem seiner Meinung nach UK bis zu zehn Jahre nach Austritt zu EU Bedingungen weiter traden könne. Völliger Blödsinn aber passt zur Inszenierung. Ich bin auf den zweiten Akt gespannt.
(Die unerwartete Wendung kommt ja erst im dritten Akt)

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M. Vikings 24.05.2019, 12:37
32. Eine letzte Chance für das Austrittsabkommen?

Die Party zum 75 Jahrestag des D-Days am 6. Juni,
will sie also noch mitnehmen.
Gönnen wir es ihr,
dann kann sie sich an der Vergangenheit aufbauen und erfreuen,
soll ja auch in Brexetier-Kreisen weit verbreitet sein,
und am Sword- und am Goldbeach
noch ein Bisschen frische Atlantikluft schnuppern.

Aber auf den Nachfolger bin ich wirklich gespannt,
wenn der aus dem Lager der Hardliner stammt
und einfach die Frist auslaufen lässt,
ist die EU-Taktik mit den Fristverlängerungen
und dem Verbleib des U.K.
ohne Rücknahme des Artikel 50 gescheitert.

Dann bleibt als Resultat eine gefüllte Kampagnenkasse von Farage
aus der Wahlkampfkostenerstattung,
die er dann bei den nächsten U.K.-Wahlen
zur weiteren Zerstörung des U.K. einsetzen kann.

Jetzt sind die Leute am Zug,
denen einen No-Deal-Brexit zu vermeiden wichtiger ist
als ihre persönliche Macht.
Jeder der jetzt die Unterschrift unter das Austrittsabkommen
verweigert ist verantwortlich,
für die für das U.K. desaströsen Folgen durch einen No-Deal-Brexit.

Bürgerkrieg in Nordirland,
Referenden zur Abspaltung von Nordirland und Schottland,
der Zerfall des U.K.,
all das und noch mehr lauert am Horizont.
Da sind die kurzfristigen wirtschaftlichen Folgen noch das Geringste.

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DorianH 24.05.2019, 12:41
33.

Zitat von florian29
Wer neuer Premier wird in GB kann ich auch nicht sagen. Ich weiß nur wer es nicht wird: der Antisemit Jeremy Corbyn von Labour! Und das ist auch gut so. Den Sozialisten traut in unseren Zeiten niemand mehr irgendetwas zu, Und die Briten sind zu clever, um so einen Irren an die Macht zu bringen!
Genau, da nehmen sie doch viel lieber den blonden Irren....ein genialer Plan.

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seangerd 24.05.2019, 12:42
34. Weg mit Schaden

heißt es im Ruhrgebiet. Die Völker in Europa werden auch diese vermeidbare Pleite finanziell zu tragen haben. Während sich die versagenden Politiker ob ihrer Einkünfte freuen und sich ihrer fragwürdigen Erfolge sicher sein können.

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p-touch 24.05.2019, 12:45
35. Sollte BoJo

PM werden kann Brüssel denn Austritttermin gleich vorverlegen, das spart Zeit und Nerven. Mit denn Hardcore-Brexit-Anhängern im Rücken kann Johnson nur unerfüllbare Maximallforderungen stellen, da sind Verhandlungen überflüssig.

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JensJacob 24.05.2019, 12:45
36. Hmmm.

Sie hat schon ganz schön gekämpft. Ihre vielen Reisen in alle europäischen Staaten um nochmal Aufschub zu bekommen, nochmal neu zu verhandeln um dann wieder zuhause ins offene Messer zu laufen. Beneidet habe ich sie nicht. Eine tragische Figur in der Geschichte Englands und Europas. Was kommt jetzt? Sonntag wissen wir mehr. Europa ist wirklich am Scheideweg. Macht unser Konstrukt überhaupt noch Sinn? In Zeiten wo die Fronten scheinbar nur noch gegeneinander stehen und es überhaupt keinen konstruktiven Dialog mehr gibt wirkt das alles wie der verzweifelte Versuch eine Normalität und einen Status Quo zu bewahren der bereits in den unteren Reihen komplett auseinander geflogen ist. Wir alle sollten mal nachdenken ob es Sinn macht immer nur den eigenen Wunsch nach Vorne zu treiben.

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adal_ 24.05.2019, 12:46
37.

Zitat von isi-dor
Warum tritt sie nicht sofort zurück und macht den Weg für Neuwahlen frei?
Im britischen Parlament gibt es keine Mehrheiten für gar nichts. Auch nicht für Neuwahlen.

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testuser2 24.05.2019, 12:46
38. Theresa May hat es versucht

Ich finde, dass Theresa May ihre Sache gut gemacht hat und wirklich versucht hat, im Sinne ihres Landes und der Menschen zu handeln. Das ist natürlich schwierig, wenn es in einer Frage eine 50:50 Spaltung gibt. Anders als Merkel, die sich Dienerin des Volkes nennt es aber nicht ist, hat das Theresa May wirklich versucht. Es gibt die Möglichkeit eines EU Austritts auf dem Papier, dann muss das auch real möglich sein, ohne Feindschaft zu erzeugen. Leider schüren die Austrittsgegner Ängste und sind nicht lösungsorientiert.

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adal_ 24.05.2019, 12:48
39.

Zitat von isi-dor
Warum tritt sie nicht sofort zurück und macht den Weg für Neuwahlen frei?
Im britischen Parlament gibt es keine Mehrheiten für irgendetwas. Auch nicht für Neuwahlen.

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