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Parteivorsitz und Regierungsamt: Premierministerin May kündigt Rücktritt für Juni an
Yui Mok / DPA

Die britische Premierministerin Theresa May will ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni abgeben. Das sagte die konservative Politikerin in London. Ihre Tage als Premierministerin sind damit auch gezählt.

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Watschn 24.05.2019, 13:22
50. Grundsätzl. Problem war, dass eine Remainerin UK in den Brexit führte

Deswegen lief es schon von anfang an schief. Denn May lehnte immer eine essentiell notwendige Rückfallebene eines Hard Brexit UK's für den Fall des Last Resorts ab. Und damit hatte natürlich eine bewusst unflexibel gespielte dogmatische, leberwurst-beleidigte EU mit leichtes Spiel. Nun kommt klar ein (harter) Tory-Brexiteer (vermutl. Johnson, oder Raab bzw. Leadsome) ans Ruder. Nun kommen andere Zeiten....

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darth-fool 24.05.2019, 13:25
51. Schlußstrich

Da knapp 40% der Briten wieder für diesen Bauernfänger Farage und einen Brexit stimmen, sollte auch dem letzten Träumer klar sein, dass die Mehrheit der Briten nicht in der EU bleiben wollen. Es wäre ein Desaster, würde man die Briten nun noch irgendwie in der EU halten: wir hätten ein Mitglied das sich als ständiger Querschläger erweisen würde.
Es gibt für die EU und Frau Mays Nachfolger nur zwei Optionen: entweder der bereits ausgehandelte und von Frau May bereits mehrmals zur Abstimmung gebrachte Vertrag wird unterzeichnet (eine fast lächerliche Annahme) oder die UK tritt zum 31.10.19 ohne Vertrag aus.
Weitere Zugeständnisse an die Briten wären ein Schlag ins Gesicht jedes EU Bürgers und es sollte jedem klar sein, dass eine weitere Verlängerung auch nichts mehr erreicht.
Eigentlich hätte man keine Verlängerung bis nach der EU Wahl geben dürfen. Es ist mir unbegreiflich, dass unsere hoch bezahlten "Politiker" es nicht haben kommen sehen, dass sie nichts erreicht haben, außer den rechten Bauernfängern eine Plattform zu bieten!
Reisende soll man nicht aufhalten! Britannia rule (thyself)

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Alter Falter 24.05.2019, 13:25
52.

Bahn frei für die Brexit-Chaoten. Endlich kriegt GB, was es verdient. Das wird eine Show! Popcorn liegt bereit.

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Beat Adler 24.05.2019, 13:27
53. Haette ein Anderer es besser gemacht? Antwort: Bestimmt NICHT!

Zitat von claus7447
Erstaunlich - mit welcher Lobrede sie sich selbst verabschiedet hat und dann - blitzschnelles umdrehen mit Tränen! Ja Frau May ... das hatten sie sich selbst zuzuschreiben - sozusagen: verbockt!
Haette ein Anderer es besser gemacht? Antwort: Bestimmt NICHT!

Von dem Tag an, an dem David Cameron ein Referendum fuer oder gegen den Austritt aus der EU versprach, sollte er die Wahlen gewinnen, ging es Schritt um Schritt, immer mit Mehrheiten im House of Commons, Durchfuehrung des Referendums, ziehen des Artikels 50, zum heutigen, unausweichlichem Chaos.

Theresa May war chancenlos.
mfG Beat

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jonath2010 24.05.2019, 13:28
54. Im Haifischbecken

Man kann von ihr halten was man will: Aber die Prügel, die sie in den vergangenen Monaten von allen Seiten (auch von der eigenen Partei!) einstecken musste, hat sie nicht verdient. Dass sie standhaft geblieben ist, so lange es ihr nur irgendwie möglich war, verdient Respekt und Bewunderung. Wieder einmal wurde bewiesen, dass die Politik überall auf der Welt ein Haifischbecken ist, in der Friedfische verloren sind. May geht – aber der Volksmund sagt: Es kommt selten was Besseres nach.

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hpkeul 24.05.2019, 13:32
55. Verbockt? War sie das ganz alleine?

Zitat von claus7447
Erstaunlich - mit welcher Lobrede sie sich selbst verabschiedet hat und dann - blitzschnelles umdrehen mit Tränen! Ja Frau May ... das hatten sie sich selbst zuzuschreiben - sozusagen: verbockt!
ES ist doch wohl der Verwirrung ihrer Partei zu zurechnen, die völlig unfähig ist und war, irgend einen Konsens in dieser Angelegenheit zu finden. Und dabei ist es denen sch...egal, Ob ihr Land, ihre Partei und die von ihnen gewählte Ministerpräsidentin danach untergeht. Dieser unzurechnungsfähige Verein ist schlecht für GB. Vermutlich werden die Wähler das auch so sehen. Und jetzt kommt Boris? Der kann das?

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Vadomar 24.05.2019, 13:33
56.

Zitat von Watschn
Deswegen lief es schon von anfang an schief. Denn May lehnte immer eine essentiell notwendige Rückfallebene eines Hard Brexit UK's für den Fall des Last Resorts ab. Und damit hatte natürlich eine bewusst unflexibel gespielte dogmatische, leberwurst-beleidigte EU mit leichtes Spiel. Nun kommt klar ein (harter) Tory-Brexiteer (vermutl. Johnson, oder Raab bzw. Leadsome) ans Ruder. Nun kommen andere Zeiten....
Jaja, die leberwurstbeleidigte EU, immer wieder das gleiche Gelaber aus der ultrarechten Szene.
Wenn jetzt Intelligenzbestien wie Johnson, Raab oder Rees-Mogg ans Ruder kommen, die zwar kein Konzept, aber eine große Klappe haben, wird alles besser.
Am besten sollte man Farage machen lassen. Der hat für seine Kinder ja vorsorglich schon mal deutsche Pässe besorgt.
Warum nur ?

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bicyclerepairmen 24.05.2019, 13:38
57. ..Ja welche...

Zitat von Watschn
Nun kommen andere Zeiten....
denn ? Was hat BoJo voraus was May nicht hatte ?

Die Briten, egal wer am Ruder, hatten doch nur Glück das da jemand in Brüssel NACHverhandelte der, der EU Wirtschaft geschuldet, einen so herausgezögerten, weichen Brexit wie möglich im Auge hatte. Bzw. alle möglichen Forderungen auf Mitnahme des Tafelsilbers bei einer klaren Gütertrennung noch mitnehmen wollend, geschluckt hat.
Ein Handlungspartner der das Wohlergehen einer politischen EU auf der Agenda hätte, bei dem wären die Briten am ersten Stichtag rausgeflogen.

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touri 24.05.2019, 13:39
58.

Ah ja, meine Prophezeiung hat sich schon zu 50% erfüllt. Jetzt fehlen noch die Neuwahlen als Begründung für einen weiteren Brexitaufschub. Danach gibt es bestimmt noch ein Referendum,weswegen der Brexit dann nochmal verschoben wird. Also so ein paar Jahre lässt sich das trauerspiel sicherlich noch fortführen, aber vielleicht sind die Briten ja bis zur nächsten Parlamentswahl mal draussen.

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Beat Adler 24.05.2019, 13:41
59. 75 Jahre seit D-Day Erinnerungsveranstaltung ist WICHTIGER wie Trump

Zitat von wetzer123
Außer May hätte wohl niemand versucht den eigenen Rücktritt so zu legen, dass man noch Donald T. begrüßen muss.
75 Jahre seit D-Day Erinnerungsveranstaltung am 6. Juni in der Normandie ist viel WICHTIGER wie der Trumpbesuch bei der Queen, der Staatschefin, nur dort mit ihr ist der Trump rangmaessig gleich;-) Ob er in der goldenen Kutsche, gezogen von 6 Pferden, seine Wildwest Romantik an der Seite der Queen ausleben darf? Hallo hue und in den Galopp, die Nancy Pelosi sitz im Nacken und kommt immer naeher;-)
mfG Beat

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