Forum: Politik
Parteivorsitz und Regierungsamt: Premierministerin May kündigt Rücktritt für Juni an
Yui Mok / DPA

Die britische Premierministerin Theresa May will ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni abgeben. Das sagte die konservative Politikerin in London. Ihre Tage als Premierministerin sind damit auch gezählt.

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bernteone 24.05.2019, 13:41
60. Die Frau hatte nie eine Chance

Nachdem Typen wie Johnson und Farage solange gehetzt haben bis das Ziel Brexit erreicht war , sind die im Untergrund verschwunden , wohlwissend was folgt . May wurde verheißt und heute kommen die Schmeißfliegen wieder aus ihren Löchern und zumindest Farange geifert nach Posten in der EU .

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hpkeul 24.05.2019, 13:43
61. Ja klar.

Zitat von isi-dor
Warum tritt sie nicht sofort zurück und macht den Weg für Neuwahlen frei? Nur das wäre konsequent, denn sie ist seit Monaten, wenn nicht Jahren eine "lame duck". Sie kann nicht mal mit Notstandsgesetze regieren, wie Kumpel Donald, den sie ja unbedingt noch bewirten will vor ihrem Rücktritt. Habe selten Politiker gesehen, die ihr Volk noch mehr verachten, als Frau May.
Politik ist so einfach? Rücktritt, ungeordnet? Was würde dann besser? Erinnert an die AFD Sprechblasen: "Merkel muss weg" Danach wird alles gut? Die weisen Autoren unserer Verfassung haben das Verfahren für Kanzlerwechsel großartig geregelt. Eine Mehrheit die das vorhat, muss eine Alternative vorweisen. Das nimmt sie in Verantwortung. Was dazu führt, dass es nicht stattfindet. Und dieses mein bestes Deutschland aller Zeiten fährt gut damit. Basta.

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hpkeul 24.05.2019, 13:45
62. Klar

Zitat von Annalu
Erst versagt, dann Klein-Mädchen-Spielchen gemacht und anschliessend den Zeitpunkt des Absprunges verfehlt. Eine lächerliche Gestalt.
An einer großen Aufgabe scheitern, kann man auch ohne zu versagen. Absprung oder davon laufen?

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Neandiausdemtal 24.05.2019, 13:46
63. @ # 9 wetzer123

Ja, den Rücktritt freiwillig auf den Termin nach Trumps Heimsuchung zu legen, zeugt tatsächlich von ausgeprägtem Masochismus oder aber von tiefschwarzem britischen Humor.

Davon abgesehen, muß man May nicht mögen und man muß ihr auch nicht viel Gutes zubilligen aber verglichen mit den Verrückten im Unterhaus, erscheint sie fast als Lichtgestalt.

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Pickle__Rick 24.05.2019, 13:46
64.

Ein dickes Fell kann man ihr auf keinen Fall absprechen. Das hat sie trotz ein paar öffentlich vergossener Tränen. Es war allerdings zu früh schon zu dick. Daher auch die vollkommen verk*ckten Neuwahlen. Sie hat außerdem nicht rechteizig erkannt, dass ihr Kurs zu nichts führt und das Paralement nicht in der Lage sein wird einer vertretbaren Lösung zuzustimmen. Ich vermute, dass sie gerne ihre Seite im Geschichtsbuch neben Thatcher hätte. Als Managerin des Brexits. Anstatt einzusehen, dass erhebliche Teile des Parlaments nicht bereit sind die Randbedingungen für einen Austritt mit Abkommen zu akzeptieren, hat sie immer weiter ihr Ding gemacht. Hartnäckigkeit zur falschen Zeit. Der Rücktritt ist richtig. Sollen die Brexiteers doch ihren Kram allein regeln. Cheerio!
Wobei das eher ein Wunsch bleiben wird. Ich vermute, es wird jetzt ein ähnlicher Schwätzer wie Farage oder Jonson am Hebel sitzen und sich dann zurückziehen, wenn er den Brexit zwar durchgezogen aber GB vor die Wand gefahren hat.

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hpkeul 24.05.2019, 13:47
65. Den würde sie doch ohnehin begrüßen

Zitat von wetzer123
Außer May hätte wohl niemand versucht den eigenen Rücktritt so zu legen, dass man noch Donald T. begrüßen muss.
Auch bei einem sofortigen Rücktritt wäre sie zu dem Termin noch geschäftsführend im Amt.

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adal_ 24.05.2019, 13:48
66. Leberwurst

Zitat von Watschn
...damit hatte natürlich eine bewusst unflexibel gespielte dogmatische, leberwurst-beleidigte EU mit leichtes Spiel. Nun kommt klar ein (harter) Tory-Brexiteer...ans Ruder. Nun kommen andere Zeiten....
Na klar. Jetzt schickt Boris die Kavallerie nach Brüssel. Und die leberwurstbeleidigte EU gibt Pfötchen. :-)

Ich glaube eher, dass Boris künftig einen auf beleidigte Leberwurst macht und der EU alle Härten, die auf die Briten zukommen, in die Schuhe schiebt. Was will er auch sonst machen?

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Beat Adler 24.05.2019, 13:49
67. Idealer Nachfolger: Boris Johnson. Cartoonisten spitzt die Bleistifte!

Idealer Nachfolger: Boris Johnson. Cartoonisten spitzt die Bleistifte!

Wir, die fleisigen Medienkonsumenten, duerfen ihm dann beim Versagen life und in Farbe zusehen.

Er ist eine Bereicherung fuer uns, so wie der Trump Eine ist;-)

Ausserdem......

Die Briten spueren die negativen Auswirkungen vom Brexit NOCH nicht.

Sie verhalten sich wie der Frosch im Wasser, das langsam zum Kochen gebracht wird. Oder die Menschheit, die mit Staunen zusieht, wie der Meerespiegel steigt und steigt und steigt.

Kein Brite, auch kein Abgeordneter im House of Commons, scheint in der Lage zu sein, sich sein Leben, NACH dem Brexit, ob weich, halbweich, halbhart, hart, ganz hart ist unerheblich, vorzustellen wie es sich weiterentwickeln wird. Warnungen der Oekonomen, dass die Volkswirtschaft einen Taucher machen wird, verhallen ohne Resonanz, denn Keiner stellt sich das nun in der Praxis fuer ihn selbst vor, oder ist in der Lage dazu.

Grosse Gruppen von Menschen reagieren nun mal erst, NACHdem die Scheine im Geldbeutel brennen, oder so! Bei den Briten ist dieses Verhalten, wie unter einer Lupe, neugierig beobachtbar.
mfG Beat

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Neandiausdemtal 24.05.2019, 13:49
68. Exakt!

Zitat von kuac
Nicht May hat versagt, sondern das Parlament und in gewissermaßen auch die Briten und nicht zu vergessen, die Boulevardpresse der Reichen und Populisten.
So ist es, aber das wollen nur Leute hören, die noch bei Trost sind.

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omop 24.05.2019, 13:49
69. Bestes Beispiel...

warum die Ränder links wie rechts stark zugewinnen..Politiker wie May, Cameron, Renzi etc. sind Paradebeispiele wie man bei Gegenwind einfach die Segel streicht bzw. Verantwortung abgibt. Die Schwäche der großen Parteien ist teilweise eben dem Personal geschuldet, das sich scheinbar nicht mehr seiner Verantwortung für das Land bewusst ist. Stattdessen haben wir es hier vielfach mit egozentrischen Karrieristen zu tun. Sollten die etablierten Parteien wieder eine klare inhaltliche Fokussierung und charakterstarke Leader an der Spitze haben, wäre der EU schon viel geholfen. In diesem Kontext halte ich auch Herrn Weber für eine Fehlbesetzung..fachlich mag er kompetent sein, in der Außendarstellung doch sehr farblos.

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