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"Patriot"-Einsatz: Bundeswehr-Soldaten in der Türkei am Rande der Belastbarkeit
DPA

Nächster Problemfall für Ursula von der Leyen: Die "Patriot"-Mission in der Türkei bringt die deutschen Soldaten an ihre Belastungsgrenzen. Die vorgeschriebenen Einsatzpausen können nicht eingehalten werden.

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joG 30.09.2014, 08:07
1. Auslandserfahrung in Kampfgebieten ist. ...

...sicherlich anstrengend. Vor allem für Soldaten aus einem land, das die Kosten solcher Einsätze bisher mied und sogar daher die Einsätze grossteils verteufelte. Nun lernt man, was die Anderen alles an Problemen zu lösen hatten, während man aus Deutschland heraus man kritisierte.

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Saïph 30.09.2014, 08:10
2. wie was?

Welche Belastung denn? Vielleicht die gut bezahlte Langeweile, weil nichts passiert? Und 20 Monate Karenzzeit, ist das ein Fehler oder ein Witz?

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BeatDaddy 30.09.2014, 08:17
3. Einsatzzeiten

von Soldaten in einem Krieg? So was kann wirklich nur in Deutschland auf den Diskutierteller geworfen werden...und bitte während der Panzerfahrt nicht mit dem Grenadier sprechen.

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bobrecht 30.09.2014, 08:17
4. Von der Leyen hat einen desolaten Laden übernommen.

Dass sie die Bundeswehr nicht im Handumdrehen neu organisieren kann, das war bereits zu ihrem Amtsantritt klar. Und das wusste und weiss auch Herr Oppermann. Dass der sich jetzt mit seiner Kritik so aus dem Fenster lehnt, das ist dem Prinzip des politischen Handelns zu geschuldet, das da lautet:auf sich aufmerksam machen und von anderen Dingen, wie etwa dem anstehenden Freihandelsabkommen, ablenken. Das Krakelen von Herrn Oppermann ist überzogen und verwerflich und die Kanzlerin sagt wieder mal gar nix. Sie wartet einfach nur ab - wie immer. Das muss man heute als Kanzler tun um erfolgreich zu sein. Na dann ...

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winkler00 30.09.2014, 08:19
5. Einsatz ueberdenken.

Die Patriot sind gegen Flugzeuge und Marschflugkoerper einsetzbar. Die IS besitzt weder das eine noch das andere. Die einzigen Ziele, die sie bekämpfen koennen, sind westliche Bomber. Weder Assad noch IS, die den Flugplatz in Nordsyrien besetzen, koennen den Luftraum nutzen. Die Atelleriegeschosse der IS sind damit nicht zu treffen. Natürlich ist es nicht akzeptabel, wenn die Ersatzteile für die Ausbildungseinheit nicht aufbringbar sind, damit die Tuerkei beliefert werden kann.

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rübennase 30.09.2014, 08:19
6. Wozu?

Wozu stehen die da überhaupt? Um die Nato vor den Papierfliegern des IS zu schützen? Bei einer 20 Monatigen Pause von Überlastung zu sprechen ist auch lustig. Die BW sollte mal Ihre Einsatzgrenzen überdenken. Ich glaub die stehen sich zu 90% einfach selbst im Weg.

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getrud,dieleiter! 30.09.2014, 08:19
7. Ja, es ist wichtig,

mehr Steuergelder in den Militäretat umzuleiten und stattdessen auf unnützen Ballast wie Bildung und Straßenbau zu verzichten.

Zur Bedienung der schönen neuen Technik braucht man schließlich auch keine ausgebildeten Leute mehr, wie man an anderen großen Militärnationen erkennen kann. Ein paar Computernerds und eine Restmenge Kanonenfutter reichen da völlig.

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rosarinimara 30.09.2014, 08:19
8.

Dass unsere Bundeswehr in schlechtem Zustand ist, ist ja nun nicht das Allerneueste. Dass das aber nun vermehrt so geschrieben wird, lässt mich glauben, dass langsam der Boden für dicke Rüstungsinvestitionen gelegt werden soll indem man die Menschen mit Nachrichten wie dieser darauf einstimmt.

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zitzewitz 30.09.2014, 08:20
9. Abzug!

Der Einsatz der FlaRak-Truppen in der Türkei ist eine völlig sinnlose Verschwendung von Resourcen und sollte sofort beendet werden. Assads Luftwaffe ist damit beschäftigt, die eigene Bevölkerung zu bombardieren und die IS verfügt über keine Flugzeuge. Sollte es dennoch zu vereinzelten Verletzungen des türkischen Luftraums kommen kann die Türkei problemlos selbst damit fertigwerden.
Stellt sich nur die Frage, wie Mensch und Material nach Hause geschafft werden kann. Vielleicht mit der Orient-Bahn, unsere Luftwaffe ist mit ihrer Museumsflotte ja kaum dafür geeignet.

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