Forum: Politik
Pegida, AfD und Co.: Das wird man ja wohl noch verschweigen dürfen
DPA

Regelmäßig provozieren Figuren vom rechten Rand mit kruden Parolen. Regelmäßig gerät das Land danach in Wallung. Warum eigentlich? Weil sie eine öffentliche Präsenz haben, die ihrer Bedeutung so gar nicht gerecht wird.

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_stordyr_ 09.11.2015, 07:41
40.

Danke Herr Tietz.
Sie stellen da etwas wichtiges heraus.
Allerdings bin ich mir leider bei den von Ihnen vermuteten 90% nicht so sicher, dass die Zahl stimmt.
Zwar sind die % dieser Idioten bei Wahlen tatsächlich gering, aber hat Deutschland auch einen hohen Nichtwähleranteil und ich behaupte einmal, dass ein signifikanter Teil dieser geistigen Luftnummern sich auch aus diesem Lager der "frustrierten" rekrutiert.

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hahtse 09.11.2015, 07:45
41.

Sehr richtig. Die Schreihälse holen sich schon so genug Aufmerksamkeit, man muss sie ihnen nicht auch noch hinterher werfen. So wichtig sind die nicht.

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johnbatz 09.11.2015, 07:45
42. Dir Grünen

"Warum eigentlich? Weil sie eine öffentliche Präsenz haben, die ihrer Bedeutung so gar nicht gerecht wird."

Das gleiche gilt auch für die Grünen. 8,4% aller Wählerstimmen bei 70% Wahlbeteiligung macht gerade mal 5% aller Stimmen aus. Das heißt, nur jeder Zwanzigste unterstützt die grüne Politik. Dafür wird Fr. Göring und Hr. Özdemir viel zu wichtig genommen.

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DrIngmeier 09.11.2015, 07:49
43. falsche Sichtweise!

ich habe mir den Spass gemacht in meinem beruflichen Umfeld. (gehobene Bildung, zugegebenermassen Anteil Ost-Deutscher ca 60%) eine Privatumfrage zu machen.

Ergebnis:

es ist genau andersherum wie Sie schreiben. Die Medien bilden die Meinung nicht mehr repräsentativ ab sondern sind tentenziell zu weit links. Weiteres Ergebnis: gegen Ausländer hat kaum einer was. Es geht mehr um die Kosten. Erst wurden Milliarden in die Griechen gesteckt. Jetzt unbekannte Summen in das Flüchtlingsproblem. Die Leistungsträger in Deutschland haben es satt immer alles zu bezahlen. Sparen und Steuersenkungen wird es wohl nie mehr geben.

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hrlehmann 09.11.2015, 07:50
44. Ein schöner Kommentar

Aus den Facebookkommentaren und Profilen der Pegida Anhänger kann man sehen, dass sie sich wirklich einbilden dass die Mehrheit in Deutschland so denken würde wie sie.
Dass der Anteil der Pegidaanhänger ausgerechnet im Osten so hoch ist ist der Witz schlechthin. Ohne Wiedervereinigung wäre Ostdeutschland heute auf Griechenlandniveau.

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horst hanson 09.11.2015, 07:50
45. Sehr gut erkannt !

Erst durch die mediale Aufmerksamkeit werden üble Parolen in die Gesellschaft getragen und verfangen bei labilen Persönlichkeiten. Leider ist es auch war, dass mancher Journalist zu Verkürzungen neigt, damit der 'Beitrag ' etwas griffiger wirkt. Kurz und sachlich wäre oft besser.

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zackelott 09.11.2015, 07:50
46. Bad news are good news

Solange die Medien so versessen darauf sind, nur Tabubrüche zu kommunizieren, wird sich daran auch nichts ändern. Niemand hindert Sie daran, zum Beispiel aus Plauen im Vogtland zu berichten, wo sich seit Wochen sonntäglich tausende von Menschen friedlich versammeln und unter anderem gegen die Merkelsche Zuwanderungs-Politik demonstrieren. Die Leute tun das ausgesprochen friedlich, so, wie es sich gehört. Die örtliche Presse aber ist an den Inhalten der Demonstrationen gar nicht interessiert, sondern nur an eventuellen Tabubrüchen oder, besser noch, an sinkenden Teilnehmerzahlen!

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TRicKeY 09.11.2015, 07:51
47.

ja, das frage ich mich schon die ganze Zeit.
Ihr macht sie groß. Eine Randnotiz zu einer Demo mit 250.000 Teilnehmern in Berlin gegen TTIP, mehr nicht. Aber jeden Montag mindestens drei Artikel zu den *gidas.
Schade, dass Journalisten neuerdings im alleingang entscheiden, was nachrichtenwert hat und was nicht!

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g.wessels 09.11.2015, 07:52
48. Sie müssen nicht ..

... aber Sie sollten -
"Aber müssen wir die wirren Ideen der Rechten transportieren? Ihre Ideologie? Ihre Thesen?" -
und zwar aus dem gleichen Grund weshalb Sie über die wirren Ideen der Linken berichten sollten. Ist doch logisch und dem politischen Gleichgewicht geschuldet, oder nicht?

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jan07 09.11.2015, 07:53
49. Undifferenziert

Es wäre nett, wenn der Autor künftig nicht alle Politischen Ansichten rechts der CDU in einen Topf schmeißen würde. Ein demokratisch nationalkonservatives Mitglied der AfD hat mit einem gewaltbereiten Rechtsextremisten etwa so viel gemein wie ein SPD-MITGLIED mit der gewaltbereiten linksautonomen Szene. Die schießt man ja auch nicht alle ineinander Topf und bezeichnet sie als Stalinisten, nur weil sie alle irgendwie 'links' sind.

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