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Pegida: Polizei in Dresden verbietet für Montag alle Kundgebungen
AFP

Kein Pegida-Marsch am Montag in Dresden: Die Polizei hat alle öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel wegen Terrorgefahr verboten.

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erwin dunn 18.01.2015, 13:52
1.

Man muss mit pegida nicht einverstanden sein. Aber was wäre bei anderen Demos? Terrorwarnung genügt, schon ist man seines Demonstrationsrechts beraubt. Die Demokratie ist spätestens jetzt so langsam vorbei.

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Levi2010 18.01.2015, 13:53
2. Tja

Auch wenn ich persönlich nichts von diesen PEGIDA halte, aber in einer Demokratie sind alle Meinungen erlaubt, solange diese nicht gegen geltende Gesetze verstoßen. Haben die Terroristen somit ein Erfolg zu verbuchen. Das macht mir mehr Angst, denn sie bewegen sich weit ab von unserer Gesellschaft.

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denkefrei 18.01.2015, 13:55
3. Aha...

irgendwie mussten sie gegen die Pegida-Bewegung vorgehen. Und wenn Hetze, Diffamierung und Lügen nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben muß eben die "Terrorangst" als Instrument herhalten... ^^

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frowin 18.01.2015, 13:58
4.

Damit gibt man den Demonstranten Recht. Sie warnen seit Monaten davor dass die 0,1% der extremistischen Muslime in Deutschland eben doch eine Gefahr darstellen. Ich finde das Verbot ist ein Witz, es ist sogar ein Bruch des Grundgesetzes. Meinungs-/ Versammlungsfreiheit und Demonstrationsrecht sind Grundpfeiler unserer Demokratie und Gesellschaft und müssen für jeden möglich sein. Zur Not muss die Polizei die Demonstration schützen, mit allen Mitteln! Den Kopf einziehen, Grundrechte einschränken aufgrund von geplanten Attentaten ist für mich kein Weg. Dann können wir gleich den Laden dicht machen.

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der_durden 18.01.2015, 14:08
5.

Zitat von denkefrei
irgendwie mussten sie gegen die Pegida-Bewegung vorgehen. Und wenn Hetze, Diffamierung und Lügen nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben muß eben die "Terrorangst" als Instrument herhalten... ^^
Darauf habe ich gewartet. LOL! Einfach nur großartig.

Die Pegidisten nehmen sich so wichtig, dass sie allen ernstes glauben, dass dies nun ein staatlich gesteuertes Verbot der Demo ist. Lächerlicher geht es kaum.

In Deutschland zählt die Meinungsfreiheit und niemals würde eine Pegida-Veranstaltung verboten, weil die Politik die Stimmen nicht hören möchte. Einfach nur lachhaft.

Gleichzeitig ruft ihr aber nach Sicherheit. Raus mit den Kriminellen, den Gefährdern, keine Gnade für Straffällige etc.
Diese, nun wohl konkrete Gefahr für die Besucher, wisst ihr wiederum für Euch zu instrumentalisieren. Es ist so erbärmlich.

Wenn es konkrete Hinweise auf Anschläge gibt, die Betonung liegt auf konkret, dann können solche Veranstaltungen selbstverständlich abgesagt werden. Was wäre wenn der Staat das nicht täte und am Ende ein Blutbad entstünde? Da wären die "Montagsspaziergänger" doch die ersten die wieder am lautesten Brüllen würden.

Dieser Argumentationsstil, alles für sich zu nutzen, sei es auch noch so widersprüchlich ist einfach nur noch entlarvend.

Eigentlich ist es zum Lachen und gleichzeitig zum Fremdschämen.

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Knuppendulles 18.01.2015, 14:10
6. Wenn ...

... dann eines Tages herauskommt, daß das auf Geheiß der Regierung lanciert wurde, dann hat Frau Merkel der Demokratie im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen auf unfassbare Art geschadet.

Dieses Verbot ist nicht nur ein Witz - es ist ein Skandal sondergleichen. Und natürlich Wasser auf die Mühlen jedweder rechten Strömung - wenn's dumm läuft, erreicht man eher das Gegenteil. Eine Niederlage aber gegenüber dem islamistischen Terror ist es allemal.

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archivar1985 18.01.2015, 14:33
7.

Zitat von denkefrei
irgendwie mussten sie gegen die Pegida-Bewegung vorgehen. Und wenn Hetze, Diffamierung und Lügen nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben muß eben die "Terrorangst" als Instrument herhalten... ^^
War ja klar, dass das kommen musste. Natürlich musste irgendwann der "böse" Staat schuld sein. Jetzt fragen wir uns mal alle, was wäre, wenn die PEGIDA-Anhänger morgen ihren Spaziergang gemacht hätten und es wäre zu einem Zwischenfall gekommen und es wäre wirklich einer von den Organisatoren getötet worden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dann die Anhänger sofort gebrüllt hätten, dass der "böse" Staat es zulässt, dass Islamisten wahllos morden dürfen ohne das der Staat eingegriffen hätte. Egal, was passiert wäre, es würde von PEGIDA instrumentalisiert und für ihre Argumente genutzt werden. Hauptsache, sie sind die guten und man kann wieder auf den bösen Staat drauf kloppen und gegen die gemeine Lügenpresse schimpfen.

Ansonsten habe ich dem Beitrag von "der durden" nichts mehr hinzuzufügen.

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kumi-ori 18.01.2015, 14:39
8. Glücksfall für Al Quaida und Pegida

Dieses Demonstrationsverbot ist ein Glücksfall für die Pegida, da es ihnen eine Art Märtyrerstatus verleiht. Und was für Pegida gut ist, ist auch für die religiösen Fanatiker gut, da den Gotteskriegern alles nutzt, was das friedliche Zusammenleben zwischen der einheimischen und der aus dem Nahen Osten zugewanderten Bevölkerung hintertreibt. Ganz generell ist aber auch jede Einschränkung von Grundrechten an sich schon ein Erfolg von Al Quaida etc., weil sie Europa dem Ziel der Gesinnungsdiktatur ein Stück näher bringt.

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huddi03 18.01.2015, 14:43
9. Was

Zitat von Knuppendulles
... dann eines Tages herauskommt, daß das auf Geheiß der Regierung lanciert wurde, dann hat Frau Merkel der Demokratie im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen auf unfassbare Art geschadet. Dieses Verbot ist nicht nur ein Witz - es ist ein Skandal sondergleichen. Und natürlich Wasser auf die Mühlen jedweder rechten Strömung - wenn's dumm läuft, erreicht man eher das Gegenteil. Eine Niederlage aber gegenüber dem islamistischen Terror ist es allemal.
wenn eines Tages herauskaeme, dass alte "Freunde" aus dem kleinkriminellen Milieu dem der Hr. Bachmann entstammt sich virtuelle Scheinidentitaeten als Islamisten zugelegt haben und die Drohungen lanciert haben?

Unwahrscheinlicher als Ihre aberwitzige Behauptung ist dies auch nicht!

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