Forum: Politik
Pentagon-Bericht: Chinas Aufrüstung alarmiert USA

Tarnkappen-Bomber, Flugzeugträger, Raketentests: China rüstet massiv auf - und verunsichert damit die USA. Das Pentagon warnt nun davor, das Militär der Volksrepublik könne die gesamte Region destabilisieren.*Die Regierung in Peking spricht von Panikmache.

Seite 2 von 44
r-le 25.08.2011, 15:07
10. k.T.

Zitat von sysop
Tarnkappen-Bomber, Flugzeugträger, Raketentests: China rüstet massiv auf - und verunsichert damit die USA. Das Pentagon warnt nun davor, das Militär der Volksrepublik könne die gesamte Region destabilisieren.*Die Regierung in Peking spricht von Panikmache.
Naja, dass gerade die USA das sagen, klingt etwas ironisch. Zu Stabilität haben sie ja auch nicht immer beigetragen. Vielleicht ist es einfach nur ungewohnt für sie, dass nicht nur die USA selbst in großen Dimensionen in Rüstung investiert. Sie fürchtern um die (schon verlorene) militärische Vormachtsstellung.
Das Unwohle an der Sache ist, dass die Chinesen etwas anders ticken...

Beitrag melden
wika 25.08.2011, 15:08
11. Kein Wettrüsten mehr?

Können wir einen Feind nicht mehr besiegen, dann brauchen wir ihn als Freund oder müssen ihn aufkaufen:
Zitat von
Die Autoren des Pentagon-Berichts sprachen sich für eine stärkere militärische Kooperation zwischen Washington und Peking aus. Die Kontakte stellte China im vergangenen Jahr ein, um gegen einen Rüstungsdeal der Amerikaner mit Taiwan zu protestieren.
So würde ich jedenfalls diese Passage lesen. Mist nur, dass die Chinesen gerade mal wieder die Freundschaft wegen Taiwan eingestellt haben. Dennoch, ein Wettrüsten sehe ich da nicht kommen, denn dem Grunde nach fehlt den Amerikanern dafür das Kleingeld, während die Chinesen im Moment gerade gut nachlegen können.
Es gibt natürlich noch einen anderen, wenngleich eher <sarkastisch>en Ansatz diesen ganzen Themenkomplex zu entschärfen: „China übernimmt USA“ … im Rahmen der Sicherheiten-Verwertug als Großgläubiger … Link. Und mit einem derart geeinten „Chimerika“ bringts dann die Welt wieder voran … <end Sarkasmus> (°!°)

Beitrag melden
Europa! 25.08.2011, 15:09
12. Mehr Zusammenarbeit zwischen Peking und Pentagon?

Eine gute Sache. Wer mit "Menschenrechts"-Rhetorik, Missachtung des Völkerrechts und Bomben-Diplomatie seine Vorherrschaft zu behaupten versucht, gefährdet den Frieden. Die Obama-Regierung ist klug genug, sich nicht länger nur auf die eigene Aufrüstung zu verlassen.
SICHERHEITSPARTNERSCHAFT ist das Gebot der Stunde.

Beitrag melden
Zwietracht 25.08.2011, 15:09
13. Verlogenheit

Zitat von sysop
Tarnkappen-Bomber, Flugzeugträger, Raketentests: China rüstet massiv auf - und verunsichert damit die USA. Das Pentagon warnt nun davor, das Militär der Volksrepublik könne die gesamte Region destabilisieren.*Die Regierung in Peking spricht von Panikmache.
Orwell hätte es nicht "besser" formulieren können:

"...Tempo und Umfang der chinesischen Aufrüstung "könnten das militärische Gleichgewicht in der Region destabilisieren und zu Missverständnissen und Spannungen mit den Nachbarn führen", sagte Michael Schiffer, Leiter der Abteilung Ostasien im Pentagon..."

Gemeint ist natürlich das gegenwärtige militärische Un-gleichgewicht könnte gestört werden, bei dem die USA die totale militärische Vorherrschaft über die Region ausüben.

Auf welcher rationalen Grundlage will die militärische Supermacht USA, die 50% aller Rüstungsbudgets weltweit zusammen allein für sein Militär einsetzt, den Chinesen eine vergleichbare Hochrüstung verbieten?

Außer dem Gesetz des Dschungels fällt mir keine Argumentationsgrundlage ein.

Beitrag melden
BöHsling 25.08.2011, 15:09
14. Ich wusste

garnicht, dass man so einen großen Militärapparat braucht, um Minderheiten zu unterdrücken...

Beitrag melden
Monty68 25.08.2011, 15:09
15. Ja geht es noch?

Wie können die das denn auch wagen, die bösen Chinesen... Aufrüstung das dürfen doch nur die Amis sonst. Und die warnen vor Destabilisierung der Region?
Hey Amis, das mit der Destabilisierung ist doch euer Job, überall dort, wo ihr mit eurer ARmee in den letzten 20 Jahren aufgelaufen seid, herrscht heute Chaos, also das Gegenteil von Stabilität...
Na wer destabilisiert nun?

Beitrag melden
Regulisssima 25.08.2011, 15:10
16. Ideologen, Dogmatiker, Kommunisten

Die Pekinger Machthaber sind nur dank ihrer Waffen an der Macht und können aus Angst vor dem eigenen Volk kein Auge zumachen.

Sie sind Ideologen, Dogmatiker, Kommunisten, also wollen sie die Weltherrschaft mit Gewalt.
Um das nicht zu erkennen, muss man ziemlich naiv sein.

Beitrag melden
fettwebel 25.08.2011, 15:10
17. Ach, Quatsch

Militärische Stärke schafft Stabilität,- chinesische!
In Zukunft werden solche Mätzchen wie Lybien immer gefährlicher. An Iran sollten USA/Nato gar nicht erst denken.
Und wir sollten da schleunigst raus.

Beitrag melden
Adanedhel 25.08.2011, 15:10
18. Keine Angst vor China

Wieso Angst haben vor China?
Wenn man mal unter wikipedia die Streitkräfte verschiedener Länder abruft, sieht man schnell, dass China noch sehr weit davon entfernt ist, den USA auch nur annähernd militärische Konkurrenz zu machen.
Wieso regt sich keiner darüber auf, dass z.B. Indien oder Brasilien schon seit Jahren Flugzeugträger besitzen und weitere anschaffen wollen?
Wieso sollen nur die USA und ihre Verbündeten moderne Waffen haben dürfen? Wann hat China den letzten Krieg geführt? Und wieviele Kriege hat die USA seit dem geführt?

Immer diese Panikmache - früher wares es die Russen (und die haben nur einmal nach 1945 einen Krieg nach außen geführt: Afghanistan, die USA hingegen in Korea, Vietnam, Grenada und über CIA & Co. in etlichen anderen Ländern indirekt), heute ist es China - und morgen?
Braucht der Westen unbedingt ein Feindbild, um sich seinen Platz in der Welt zu definieren?

Und was Taiwan betrifft: wir würden denn die USA reagieren, wenn sich z.B. Alaska oder Hawai abspalten würden (nur dass die im Ggs. zu Taiwan keine jahrhunderalte Provinz ihres Reiches sind)? Vermutlich nicht so besonnen, wie China bisher.

Beitrag melden
HerrPausB 25.08.2011, 15:13
19. Vergleiche, die hinken

Tschuldigung, aber die "Warjag" strukturell (also unabhängig davon, mit welchem Schmonzes sie noch ausgerüstet wird), neben die US-Träger zu stellen, ist so, als würde man einen Zeppelin mit einem Airbus vergleichen. egal, was für elektronische Feinheiten der Zeppelin an Bord hat, er bleibt ein Zeppelin.

Warum die Chinesen da so reinhauen, ist mir unklar. Dieser Träger macht nur Sinn, wenn aber auch kein einziger US-Träger "in der Nähe" ist (um es freundlich auszudrücken).

Wobei: die franz. Charles de Gaulle wurde schon von dt. Schnellbooten "versenkt" (allerdings soll das wirklich ein Mistkahn sein) und war es nicht die "USS-Ronald Reagan", die bereits unfreiwillige Tuchfühlung mit einem der neuen U-214-Booten machen musste?

Cool ist auch diese Nachricht letztens im SPON, dass die Chinesen versuchen würden, strat. Langstreckenraketen gegen US-Träger einzusetzen. Ziemlich durchschlagende Methode wäre das, wenn man das richtige GPS hat ;-) und der Gegner nicht glaubt, man würde einen atomaren Erstschlag durchführen. Naja, kann man ja vorher twittern. ;-)

Das Post-Flugzeugträger-Zeitalter hat bereits begonnen.

Beitrag melden
Seite 2 von 44
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!