Forum: Politik
Pentagon-Bericht: Syrische Kämpfer sollen US-Waffen an Extremisten weitergegeben habe

Schwerer Rückschlag für das Pentagon im Kampf gegen islamische Extremisten in Syrien: Von den USA trainierte Rebellen sollen Qaida-nahen Kämpfern Militärgerät ausgehändigt haben.

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tanjamayer 26.09.2015, 09:25
10.

Man muss halt alle Aussagen durch den orientfilter schicken dann werden aus 4000-5000 Kämpfer schnell mal nur 4-5 und das reicht ja um 4-5 Laster zu fahren.

Einfach lächerlich das vorgehn der USA. Gut dass Putin mal rein geht und endlich die Islamisten bekämpft vor denen Millionen fliehen und die die USA noch mit Waffen beliefert.

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msvanessacheng 26.09.2015, 09:25
11.

Das ist keine Neuigkeit. Falls es die USA nicht bemerkt haben sollen: seit Afghanistan (Taliban) haben sie regelmässig Extremisten ausgebildet oder mit Waffen beliefert. Die "gute" Tradition wird somit fortgesetzt.

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msvanessacheng 26.09.2015, 09:27
12.

Zitat von boardinggoofy
Da haben sich die USA in eine Schnapsidee verrannt, ohne die Situation vor Ort richtig eingeschätzt zu haben. Al-Nusra und IS waren Bestandteil der Anti-Assad-Allianz bis die Gruppen unter einander zerstritten waren. Ob man sich Aghannistan, den Irak, Lybien oder Syrien ansieht, sobald die Warlords auf einer Kriegsseite mehr Profit für sich erahnen, wechseln sie die Seiten und mit Ihnen ihre Schergen, samt den Waffensystemen und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Biologische Systeme stabilisieren sich meist selbst ganz gut, solange sich der Mensch nicht zu sehr einmischt.
"Biologische Systeme" :) Der war gut!

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Maya2003 26.09.2015, 09:29
13.

Wer immer noch glaubt im Nahen Osten gäbe es "Demokraten" der ist entweder naiv oder dumm.
Wann merkt der Westen endlich daß UNSERE Vorstellungen von Staatlichkeit und Demokratie in der moslemischen Welt nicht funktionieren - es fehlen einfach die Vorraussetzungen, geistesgeschichtlich und gesellschaftlich.

JEDE Intervention des Westens in diesem Raum ist bisher fehlgeschlgen. Man kann versuchen "gemäßigte" Gruppen zu unterstützen, aber das scheint auf Dauer auch kein brauchbarer Weg. Am Ende wird es wohl wieder auf eine "klassische" Diktatur hinauslaufen - so hart es klingt (und für die Opfer Saddams oder Assads zynisch klingt), diese Herren sorgen wenigstens für ein Mindestmaß an Stabilität und sind einfacher einzuschätzen als 5 oder 10 rivalisierende Gruppen mitsamt ihren Sponsoren.

Es reicht eben nicht alles kurz und klein zu bomben und darauf zu hoffen daß - oh Wunder ! - am Ende irgendie die Demokratie ausbricht. Nicht in Afghanistan, nicht im Irak, nicht in Syrien und nicht in Libyen.
Das Ergebnis können wir derzeit an unseren Grenzen bewundern -Politik mit Weitsicht :(

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heinzpeter0508 26.09.2015, 09:33
14. Wahrlich keine Überraschung ist das

genauso wie die schwachsinnigen Waffenlieferungen der v.d. L. an die Kurden. Die werden auch in falschen Händen landen. Der einzige Politiker der noch klar im Kopf ist und Stellung bezieht, ist wohl Herr Putin. Er warnt schon lange gegen diese chaotische westliche Politik. Das scheint auch Mutti langsam zu kapieren.

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joG 26.09.2015, 09:33
15. Wenn man selbst. ...

....Annäherungswillen an den Diktator signalisiert, der den Krieg initiierte, kann man sich nicht beschweren über das Tun hier hinsichtlich jener, die man mit solcher Annäherung hintergeht.

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helmut46 26.09.2015, 09:33
16. Ich hab da meine Zweifel!!!

Kann es nicht sein, daß genau dies der Plan der USA war?

Da die Amerikaner die Quaida-Terroristen, wegen des damit verbundenen Gesichtsverlusts, nicht direkt unterstützen können, und auch nicht genügend eigene Terroristen zum Kampf gegen Assad ausbilden und bewaffnen können, haben sie ev. diesen Weg gewählt.

Zutrauen würde ich dies diesen US-Heuchlern, die natürlich überall auf der Welt für „Freiheit und Demokratie“ sorgen wollen, absolut.

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henniman 26.09.2015, 09:35
17. Keine zufällige Meldung jetzt

Nachdem die Russen jetzt in Syrien aktiv werden, werden diese bei getöteten IS-Kämpfern wohl massenweise westliche Ausrüstung finden. Und dann präsentieren.

Jetzt baut man schon mal vor a la : "ach ja, das sind die Waffen von diesen US-Rebellen"

Von wegen 5400 Leute und "5 Kleintransporter". Die USA geben doch nicht 500 Mio aus, um 5400 Leutchen nur mit einer Handvoll Jeeps auszurüsten!

Die Amerikaner haben den Kriminellen IS über Jahre systematisch mit tödlichen Waffen beliefert, übrigens eine ganz massive Ursache auch für die derzeitige Flüchtlingswelle. Ich würde jeden Atlantiker bei uns dafür für 10 Jahre ins Gefängnis stecken. Und das werden wir auch tun.

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Eardwulf 26.09.2015, 09:36
18.

Der entscheidende Satz ist "...vier oder fünf..." der Rest ist genau da gelandet wo sie, samt Waffen, auch landen sollten.

Wem haben "wir" Qaida ursprünglich zu verdanken? Wenn wollen die US-Amerikaner geputscht sehen? Das ganze Anti-IS geschwafel der US-Amerikaner ist eine Farce.

Warum wollen die US-Amerikaner in Syrien einen Machtwechsel? Weil die Russen dort einen, jetzt zwei, Stützpunkte haben und sie den Russen damit den Zugang zum Mittelmeer verschliessen wollen und deren Schwarzmeerflotte genau da beleibt, wo sie ist, im schwarzen Meer.

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dieter 4711 26.09.2015, 09:40
19. Amis haben keine Ahnung

Die Amis haben wie immer keine Ahnung. Das hat man schon vorher in Afghanistan gesehen.

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