Forum: Politik
Pentagon-Bericht: Syrische Kämpfer sollen US-Waffen an Extremisten weitergegeben habe

Schwerer Rückschlag für das Pentagon im Kampf gegen islamische Extremisten in Syrien: Von den USA trainierte Rebellen sollen Qaida-nahen Kämpfern Militärgerät ausgehändigt haben.

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grashalm 26.09.2015, 10:31
40. undemokratisch

die USA, Russland, etc. wähnen sich im Besitz einer Waffengreencard zwecks Verkaufen von Waffen an Diktaturen, ergo werden dadurch selbige direkt protegiert, mit allem dazugehörigen Elend, bei dem Gewinn keine Rolle mehr spielt.

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pikeaway 26.09.2015, 10:32
41. Die FSA kooperiert. Die erfolgreiche Allianz profitiert seit längerem westlichen Waffenlieferungen

Zitat von helmut46
Kann es nicht sein, daß genau dies der Plan der USA war? Da die Amerikaner die Quaida-Terroristen, wegen des damit verbundenen Gesichtsverlusts, nicht direkt unterstützen können, und auch nicht genügend eigene Terroristen zum Kampf gegen Assad ausbilden und bewaffnen können, haben sie ev. diesen Weg gewählt. Zutrauen würde ich dies diesen US-Heuchlern, die natürlich überall auf der Welt für „Freiheit und Demokratie“ sorgen wollen, absolut.
Es ist nicht überraschend,wenn man die Entwicklung in Syrien beobachtet.

das letzte Beispiel: Rebellen im Süden (Idlib erfolgreich).
Im Süden haben sogennannte “syrische Rebbellen Milzen” deutliche Landgewinne erzielt, siehe SPON-Karte

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-ist-baschar-al-assad-schlimmer-als-der-islamische-staat-a-1054515.html

Was verbirgt sich dahinter?

Die sogenannte „Army of Conquest“ eine Allianz von Kämpfern der Freien syrischen Armee“ gemeinsam mit islamistischen Fraktionen, die eng verbündet mit der Al Nusra Front sind.

.."The Army of Conquest coalition was partially modeled upon the success of the Southern Front of the Free Syrian Army,[14] and in turn newer coalitions, like the Battle of Victory, were modeled on the Army of Conquest.[15] Ahrar ash-Sham is the largest group in the Army of Conquest.[16]
Other prominent Islamist factions in the operations room include the Al-Qaeda affiliate Al-Nusra Front and the Muslim Brotherhood of Syria linked Sham Legion, ..

"It is forbidden to mention the name of any faction" when conducting operations between the coalition's members.

https://en.wikipedia.org/wiki/Army_of_Conquest

Wen wundert es da, dass sie die Waffen brüderlich teilen.

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chwe 26.09.2015, 10:34
42. Absicht oder nichts dazugelernt ?

Seitdem die USA die Mudschahedin/Taliban ausgeruestet haben "passiert" das bestaendig immer wieder.
Viele habe genau das vorhergesagt. Da stellt sich die Frage nach dem Warum.
Ist es den USA egal ? Lernen sie nicht dazu ?
Ist den USA jedes Mittel recht um Assad zu stuerzen ?
Oder wollen sie am Ende gar keinen Frieden ?

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Hoss_Cartwright 26.09.2015, 10:34
43. Die US-Waffenlobby

hat ihr Geschäft gemacht. Wer damit wen umbringt, ist diesen Typen völlig egal. Anschliessend werden neue Waffen geordert. Es trieft vor Blut und die amerikanische Politik hängt wie Marionetten an den Fäden dieser unsäglich skrupellosen Menschen.

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ixfueru 26.09.2015, 10:34
44. Hat jemand in den USA wirklich

ernsthaft damit gerechnet, dass man sich auf die "Partner" verlassen kann?

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Atheist_Crusader 26.09.2015, 10:35
45.

Moooment mal!



...das sind Neuigkeiten?

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Zeitwesen 26.09.2015, 10:38
46. Na sowas...

Das versteh ich nicht. Uns wurde von Politikern und Medien doch immer erklärt, nur die "guten" Rebellen bekommen Waffen und werden unterstützt, aber die "bösen" Rebellen nicht.

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Hoogo 26.09.2015, 10:42
47.

Es sind also insgesamt etwa 25 Lastwagen von den USA an Kämpfer in Syrien geliefert worden? Ich hätte mehr erwartet, wo man doch immer den USA die Schuld am ganzen Krieg gibt.

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lutzhunger 26.09.2015, 10:47
48. Zum Verständnis:

Die USA schicken frisch ausgebildete Syrier quer durch Syrien mit jeder Menge Munition durch Terroristengebiet ohne ausreichend Schutz (Panzer und auf dem Landweg. Stellt sich die Frage Dummheit oder gewollt????

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torquemada13 26.09.2015, 10:48
49. Fehler des Pentagon

Da kann sich das Pentagon getrost an die eigene Nase fassen. Schon Ende Mai 2015 stand in einer Ausgabe, des auch von SPON bereits zitierten "Daily Beast", dass bis zu 1.000 durch die US Regierung ausgebildete Rebellen den Dienst im Auftrag der USA quittiert hätten. Der damalige Rebellenkommandeur, Mustapha Sejari, hatte die US Regierung nachdrücklich auf ihren Fehler hingewiesen. Das Pentagon verlangte damals von den Rebellen ausschließlich den IS zu bekämpfen und nicht das Assad Regime. Laut Sejari hätte das zur Folge, das sich alle anderen islamistischen Rebellengruppierungen wie Nusra Front, Islamische Front etc. gegen die von den USA ausgebildeten Rebellen stellen und diese sofort bekämpfen. Daher sahen diese keine Chance und haben folgerichtig den Dienst im Auftrag der USA gekündigt. Interessant finde ich das nun wieder mit der Gebetsmühlenartigen Behauptung, das Washington den Rücktritt Assads verlangt. Das sehe ich nicht so. Schon Ende Mai 2015 hatte sich da die Position des Pentagon verändert. Und damit liegen sie näher an der Forderung Putins als viele hier im Forum glauben. Und noch eins: Wer glaubt, dass Obama und Putin ein Interesse haben diesen Konflikt zu lösen, der ist schief gewickelt. Keiner von beiden hat ein Interesse, dass der Bürgerkrieg in Syrien beendet wird.

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