Forum: Politik
Pentagon-Bericht: Syrische Kämpfer sollen US-Waffen an Extremisten weitergegeben habe

Schwerer Rückschlag für das Pentagon im Kampf gegen islamische Extremisten in Syrien: Von den USA trainierte Rebellen sollen Qaida-nahen Kämpfern Militärgerät ausgehändigt haben.

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Jugendlicher 26.09.2015, 11:37
70. oh doch.

Zitat von dieter 4711
Die Amis haben wie immer keine Ahnung. Das hat man schon vorher in Afghanistan gesehen.
schauen Sie mal diesen Film bei YouTube an.

Geheime Militärbasen-Strategie der USA

https://www.youtube.com/watch?v=Ig3uvSnvCFw

nein, der ist nicht von den Russen. Er kam mal auf ZDF Info. Da sehen Sie, das da mehr dahinter steckt.

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spon-facebook-10000012354 26.09.2015, 11:38
71. Eine merkwürdige Nachricht

Es wäre doch ein leichtes für die CIA etc. diese Ereignisse zu vertuschen und als gezielte Desinformation darzustellen. Der Verlust von vier LKWs dürfte kaum von Bedeutung sein. Offenbar wird die westliche Öffentlichkeit durch diese Nachrichten gezielt darauf vorbereitet, dass der Westen in Syrien offiziell mit Assad und Putin eine Koalition bilden wird.

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Troll-Oberkommando 26.09.2015, 11:49
72.

Zitat von Jan Do
Es freut mich, dass diese Machenschaften der USA inzwischen auch in mainstream Medien kritisiert werden dürfen. Im Sinne der syrischen Bevölkerung bleibt zu hoffen, dass dadurch die Unterstützung der IS-Terroristen nachlässt. Doch es ist immer gut, auch vor der eigenen Tür zu kehren, denn neben den USA unterstützt auch die EU die IS-Terroristen in Syrien. Das funktioniert zum Beispiel folgendermaßen: IS-Terroristen besetzen Gebiete mit Ölquellen und vertreiben die Bevölkerung. Das Öl wird über die Grenze der Türkei geschmuggelt und dort zu extrem niedrigen Preisen verkauft. Die Türkei toleriert diesen Öldiebstahl. Von der Türkei aus wird das gestohlene Öl weiter verkauft, auch in europäische Staaten wie Deutschland. Im Gegensatz dazu darf legal gefördertes Öl aus Syrien wegen der Sanktionen nicht nach Europa verkauft werden. Auf diese Weise fördert Europa verdeckt die IS-Terroristen. Der syrischen Bevölkerung wird dadurch (und durch viele ähnliche Maßnahmen) die Existenzgrundlage entzogen. Dadurch kommt es zu Flüchtlingsströmen. Nun zelebriert Deutschland Willkommenskultur, was aus menschlicher Sicht begrüßenswert ist, doch viel wichtiger wäre es aber, die verdeckte Förderung der IS-Terroristen einzustellen.
Ja oder noch simpler: Durch deutsche Rüstungsexporte an die Golfstaaten, allen voran Saudi-Arabien.

Unter der Hand wurde so mit Sicherheit auch der IS aufgerüstet.

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meierxx 26.09.2015, 12:00
73.

verstehe ich das richtig, es fehlt an geeigneten kandidaten? dann sind es wohl 99% extremististen die gegen assad kämpfen. und von diesen 1% moderaten kräften laufen auch noch welche zu den extremisten über und geben denen auch noch ihre waffen.scheint das russland wohl recht hat. assad kämpft gegen terroristen und nicht gegen eine gemässigte opposition.

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Satyagraha 26.09.2015, 12:07
74. Sei höflich zu allen, aber freundschaftlich mit wenigen; und diese wenigen sollen sich bewähren, ehe du ihnen Vertrauen schenkst.

Das US-Verteidigungsministerium suchte 5000 moderate Syrer, um diese für den Kampf gegen Islamisten auszubilden. Hierzu sondierte man 7000 Freiwillige, von denen jedoch lediglich 54 Männer (ca. 0,8 % der Freiwilligen) bereit waren, gegen den IS zu kämpfen, und einer Überprüfung durch die US-Geheimdienste standhielten.
Von diesen Kämpfern ist die eine Hälfte tot oder entführt; die andere Hälfte hintergeht ihre Auftraggeber.
Einem Bericht der Zeitung "Daily Telegraph" zufolge, soll ein Anführer der verbliebenen "Rebellen" den Nusra-Kämpfern gesagt haben, er habe seine Auftraggeber getäuscht, um an Waffen zu kommen. Dann habe er eine große Menge Waffen an die radikal-islamische Miliz übergeben. Vielleicht hätten sich die Amerikaner besser an die Worte ihres ersten Präsidenten erinnern sollen:

"Sei höflich zu allen, aber freundschaftlich mit wenigen; und diese wenigen sollen sich bewähren, ehe du ihnen Vertrauen schenkst."
George Washington, 1. Präsident der USA (1789-1797)

Quellen:
http://www.welt.de/politik/ausland/article144979046/Wie-Amerikas-Division-30-zum-Totalausfall-wurde.html
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/11882195/US-trained-Division-30-rebels-betrayed-US-and-hand-weapons-over-to-al-Qaedas-affiliate-in-Syria.html

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Promethium 26.09.2015, 12:11
75.

Zitat von msvanessacheng
Das ist keine Neuigkeit. Falls es die USA nicht bemerkt haben sollen: seit Afghanistan (Taliban) haben sie regelmässig Extremisten ausgebildet oder mit Waffen beliefert. Die "gute" Tradition wird somit fortgesetzt.
Als die Amerikaner Waffen nach Afghanistan lieferten gab es die Taliban noch gar nicht.

"Die Taliban traten erstmals im Jahre 1994 in der südlichen Stadt Kandahar in Erscheinung. "

Quelle:Wikipedia Taliban

Die Sowjetunion gegen die sich diese Waffenlieferungen richteten hat da schon seit Jahren nicht mehr existiert!

Die Waffenlieferungen endeten viel früher mit dem Abzug dem Sowjets.
Mal ganz abgesehen davon das diese Waffenlieferungen entscheidend zum Ende des Ost-Blocks und auch zur deutschen Wiedervereinigung beigetragen haben. Und der Ost-Block war ein weitaus gefährlicherer Gegner als es die Extremisten es je sein können.

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Satyagraha 26.09.2015, 12:20
76. < 0,77 %

Zitat von meierxx
verstehe ich das richtig, es fehlt an geeigneten kandidaten? dann sind es wohl 99% extremististen die gegen assad kämpfen. und von diesen 1% moderaten kräften laufen auch noch welche zu den extremisten über und geben denen auch noch ihre waffen.scheint das russland wohl recht hat. assad kämpft gegen terroristen und nicht gegen eine gemässigte opposition.
Nein: Laut dem Verteidigungsminister Ashton Carter wurden 7000 Freiwillige sondiert. Nach Überprüfung durch die US-Geheimdienste blieben davon 54 übrig. Dies entspricht einer Quote von ca. 0,77 %. Davon müsste man jetzt wohl noch diejenigen in Abzug bringen, welche die USA verraten haben ...

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spon-facebook-10000642859 26.09.2015, 12:21
77. Tja.....

da sieht man wieder einmal, was fuer ein verlogenes Spiel die USA in Syrien spielen! Es geht den USA EINZIG um den Sturz von der Regierung Assad und damit dann auch die Schliessung der Russischen Miliaerbasis in Syrien! Und um diese Ziele zu erreichen sind den USA ALLE Mittel Recht-Egal wie Schmutzig und Verlogen! Und nun erklaert sich auch, wieso die USA so ein Grosses Geschrei anfangen, wenn Russland in Verbindung mit der Regulaeren Syrischen Armee, dem Iran und der Hisbollah begonnen hat die Geistesgestoerten Moerderbanden von IS, Al-Nusra und den anderen Islamisten Auszurotten! Alleine in den letzten zwei Tagen haben die genannten Laender und Truppen schon gut 40 Islamistische Terroristen Unschaedlich gemacht!! Das das den USA Absolut Nicht passt, den die USA benoetigen ja diese Islamistischen Moerderbanden fuer den Sturz von Assad, das beweisst nun dieser Artikel wieder einmal Eindeutig! Aber aus den von den USA geplanten UmSturz in Syrien Wird Nun Nichts Mehr-Und Nun ist das Geschrei in den USA und Teilen des "Westens" Riesig! Wieder ein Sieg Russlands und Putins ueber die USA und ihre Helfershelfer!!

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Peter Bernhard 26.09.2015, 12:28
78. Was im Dschungel läuft

Nur von der Schlagzeile stelle ich mir Marlon Brando thronend in den Schlussszenen von Apocalypse Now vor, wie er herrisch Kämpfer des Vietcongs empfängt und als Zeichen von Fairness Ihnen bestimmte Waffen als Gastgeschenk überreicht, womit dann Verhandlungen aufgenommen werden können - das könnten also auch Handys sein heute.... Den Vergleich, die Analogie mit Russland in der Rolle der USA in Vietnam finde ich nicht absurd, meine Analogie besetzt also Russland als Unterstützer von Damaskus als Saigon. Es droht Damaskus die Kontrolle über die eigene Armee verloren zu gehen, gerade dadurch dass nun Russen als Nichtmuslime auch nur als Lieferanten als Spiel kommen, treten die Gemeinsamkeiten aller arabischen Kämpfer zu Tage. Was graduell wohl anders ist: zwar gibt es das Foto, dass ein südvietnameischer Oberste einen nur vermeintlichen Spion des Vietcongs erschiesst, vor der Kamera, was also Geueltaten einer Assad-Armee entspräche, doch galt Saigon damals als absolut integer. Sodann gab es in der USA des Vietnamkriegs nicht etwa ganz Teilrepubiken von Vietnamsein, anders als im heutigen Russland, das selbst muslimische Staaten umfasst. Somit wohl Dilemma: russische Bodentruppen (wie auch amerikanische) als Nichtmuslime geht nicht, noch viel weniger als amerikanische im Vietnamkrieg, unmöglich ist aber auch - siehe Artikel: "noch 5 Kämpfer übrig" - eine von Damaskus losgeöste Marlonbrando-Gruppe als Player zu etablieren, die dann bei unbemerktem stärstem "internationalen" Support als Sieger eine demokratische Regierung stellt. Das könnte sogar versucht worden sein. Erwähnen möchte ich noch meine erdachte Parallelisierung von China statt Russland im Vietnamkrieg zu Iran statt Russland in einem Krieg gegen den IS als Vietcong gedacht: wie heute mit Iran wurde mit China ein Ausgleich gefunden seitens der USA - weil etwa China sich dank des faktischen Supports von Hanoi durch Russland distanzieren konnte von Nordvietnam, wofür späterer Einmarsch dort sprechen könnte? So dass also in Analogie heute der Iran sich von IS distnazieren könnte, weil heute private Saudis die Funmktkon eines damals nach Hanoi liefernden Russlands übernimmt?

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taglöhner 26.09.2015, 12:47
79. Sitting Bull und Evolution

Zitat von boardinggoofy
Da haben sich die USA in eine Schnapsidee verrannt, ohne die Situation vor Ort richtig eingeschätzt zu haben. Al-Nusra und IS waren Bestandteil der Anti-Assad-Allianz bis die Gruppen unter einander zerstritten waren. Ob man sich Aghannistan, den Irak, Lybien oder Syrien ansieht, sobald die Warlords auf einer Kriegsseite mehr Profit für sich erahnen, wechseln sie die Seiten und mit Ihnen ihre Schergen, samt den Waffensystemen und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Biologische Systeme stabilisieren sich meist selbst ganz gut, solange sich der Mensch nicht zu sehr einmischt.
Unangenehme Nachrichten für Sie: Das Warlordsystem ist ein biologisches. Deshalb taucht es auch überall dort aus dem Nichts auf, wo ein staatliches Gewaltmonopol nicht (mehr) existiert.

Wer meint, biologische Systeme seien per se konform mit idealistischen, also künstlichen Moralkonzepten, hat etwas Grundlegendes nicht verstanden.

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