Forum: Politik
Persischer Golf: Iran verkündet Freigabe von britischem Tanker
SPIEGEL ONLINE

Mehr als zwei Monate hielt Iran den britischen Öltanker "Stena Impero" fest. Nun darf das Schiff einem Regierungssprecher zufolge das Land verlassen.

Seite 1 von 2
Niteftef 23.09.2019, 13:22
1. Schön

Hat Iran also den Tanker auch freigelassen. Ein kleines Zeichen der Entspannung.
Und dass das klar ist: Ja, der Iran wird von einem schlimmen Regime regiert, aber das ist kein Grund für einen Krieg, wie manche zu denken scheinen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
touri 23.09.2019, 13:38
2.

Ich vermute mal dass das Schiff mit dem iranischen Öl sein Ziel jetzt erreicht hat. Hoffentlich ist das Drama damit zuende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeisseLuft 23.09.2019, 14:26
3. Ist so

Zitat von touri
Ich vermute mal dass das Schiff mit dem iranischen Öl sein Ziel jetzt erreicht hat. Hoffentlich ist das Drama damit zuende.
Schon vor längerer Zeit. Die Ex-Grace-1 ist vor der libanesischen Küste entladen worden, das Öl dürfte sich nun in Syrien befinden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jugendlicher 23.09.2019, 16:51
4. schön für den Iran

schlecht für GB und die USA. Schiff nicht erwischt und der Plan hat nicht geklappt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thoms1957 23.09.2019, 17:23
5. Laut Iran gibt es organisierten Ölschmuggel

Das stimmt sicher. Und ich gehe jede Wette ein, dass die Revolutionsgarden ganz enorm davon profitieren, indem sie wegschauen - gegen Geld natürlich. Überhaupt ist der Schmuggel da sehr profitabel, schließlich ist das Land ganz oben auf den Sanktionslisten. Heuchlerisch wie sie sind, können sich diese Garden ggf. als Saubermänner generieren, wie in dem Fall des beschlagnahmten Stena Tankers. Und der Iran sabotiert nicht etwa die Schiffahrt. Nein - er bekämpft den Schmuggel. Wer's glaubt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
newera2100 23.09.2019, 18:25
6. Verhältnismäßigkeit?

@thoms1957: Gut möglich dass da Korruption im Spiel ist, und dass die Iranische Küstenwache vielleicht nur diejenigen "Schmuggler" bekämpft die ihnen nicht ne Scheibe vom Kuchen abgeben. Aber bitte aufwachen: So rollt der Ball in so gut wie allen Ländern der 2. und 3. Welt. Warum sich allerdings GB, angeblich ein zivilisiertes und freiheitsliebendes Land, mit Billigung der Groko in Berlin (ebenfalls nichts weiter als ein Haufen Heuchler und Opportunisten), dazu herabließ mit der vorausgegangenen Kaperung der 'Grace 1' einen Akt der Piraterie auf Hoher See zu begehen, das erschließt sich mir bei besten Willen nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ventil4tor 23.09.2019, 22:33
7.

OKAY dann ist der Kindergarten hoffentlich vorbei. Kein Bock das da ein Krieg ausbricht, der absolut unberechenbare Folgen wird. Wer glaubt, man könne da kontrolliert in kleinem Rahmen Militärschläge durchführen irrt sich gewaltig! Der Iran ist nicht Irak und heute sind die Karten anders gemischt. Das sollte jedem klar sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeisseLuft 24.09.2019, 23:17
8. Schön, dass sie das freut

Zitat von Jugendlicher
schlecht für GB und die USA. Schiff nicht erwischt und der Plan hat nicht geklappt.
Tja, in GB gibt es funktionierende Gerichte, im Iran gibt es staatliche Geiselnehmer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Galluss 24.09.2019, 08:52
9. Der fliegende iranische Holländer.

Zitat von HeisseLuft
Schon vor längerer Zeit. Die Ex-Grace-1 ist vor der libanesischen Küste entladen worden, das Öl dürfte sich nun in Syrien befinden...
Die Sache mit dem Tanker, der jetzt Adrian Darya-1 heisst, zeigt wie die Lügen der Atlantik-Brücken-Medien funktionieren. Die Kaperung des Tankers am 4. Juli 2019 -damals noch Grace 1- vor Gibraltar durch eine Kommandoeinheit von 30 Soldaten der britischen Royal Marines war ein Rechtsbruch, wie es das schnelle Gerichtsurteil bewies. Die behaupteten Gründe waren ein Schmarren, da es keine EU-Sanktionen gegen iranisches Öl gibt. Der behauptete Bestimmungshafen in Syrien konnte von einem Schiff dieser Grössenordnung nicht angelaufen werden. Also wie man es von diesen Medien schon kennt: sie kolportieren erstunkene und erlogene Geschichten á la Relotius.

Zuletzt wurde das Schiff angeblich von amerikanischen Satelliten querab Syriens erfasst, für das ebenfalls keine EU-Sanktionen gelten. Die Verbreitung dieser Lüge war eine der letzten Amtshandlungen von John R. Bolton, ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater.

Nun ist die Adrian Darya-1 von den Bildschirmen der Redaktionen verschwunden, die sich einem System (ähnlich wie der ehemaligen Reichskulturkammer nun in US-Version) verpflichtet fühlen. Kein dt. "Journalist" versucht in dieser Abhängigkeit noch objektiv zu recherchieren. Auch in dieser Berufsgruppe ist -wenn´s um Wahrheit geht- das eigene Hemd immer näher als der Banner.

Das Schiff gehört dem Unternehmen Grace Tankers Ltd mit Sitz in Singapur. Auch hier wurden falsche Informationen gestreut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2