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Personaldebatte in der SPD: Gabriel würde gern Außenminister bleiben
DPA

Wer geht für die SPD in einer neuen Großen Koalition ins Kabinett? Nach Martin Schulz bekundet auch Sigmar Gabriel Interesse. Dem SPIEGEL sagte der Ex-Parteichef, er würde gerne Außenminister bleiben.

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Rudra 02.02.2018, 12:19
1. Weder Format noch Rückrad

Als Wirtschaftsminister hat er komplett versagt, bei der Frage der des Kanzlerkanditaten hat er sich zum 2. Mal in Folge abgeduckt und - wohl wissend das er verlieren wird - einen Vertreter hingeschickt. Jetzt will er Außenminister bleiben. Wir brauchen neue Leute und keine alten Loser!

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winki 02.02.2018, 12:25
2. Gabriel würde gern Außenminister bleiben

Was durchaus Sinn macht. Zum Einen macht er seine Sache offensichtlich recht gut und zum Anderen ist ein ständiger Wechsel für das Auftreten Deutschlands auf der Weltbühne auch nicht unbedingt dienlich. Fragt sich natürlich, was macht dann Schulz, für den wäre das Amt mit seiner EU-Erfahrung eigentlich auch eine denkbare Angelegenheit. Ideal wäre, Gabriel wird Kanzler und Schult der Chef im AA.

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citizen01 02.02.2018, 12:28
3. Gabriel war zu Anfang seiner Amtszeit ganz gut.

Allerdings muß er noch eine gewisse Zurückhaltung in seinen Äußerungen noch lernen. Sonst wird auch die Außenpolitik erratisch kontaminiert.

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dirk1962 02.02.2018, 12:32
4. Gabriel ist derzeit der einzige

Politiker der SPD, der ein hohes Ansehen in der Bevölkerung genießt. Es wäre schön paradox, ihn jetzt aus der Regierung zu drängen. Wenn ich dann noch überlege, welche Namen aus der Union kommen für das Aussenministerium, dann kann ich nur sagen, behaltet den Gabriel.

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jjcamera 02.02.2018, 12:33
5. Einsamkeitsministerium

Wie auch immer es kommt, wäre es ein grundsätzliches Problem, jemand für ein Ministeramt zu nehmen, der wegen jeder Entscheidung seine Basis befragen muss, weil er kein Vertrauen bei den eigenen Mitgliedern genießt.
Auch Außenminister müssen manchmal spontan einsame Entscheidungen treffen, die sie nicht lange abstimmen können.

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michael.mittermueller 02.02.2018, 12:33
6.

Gabriel hat, im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern im Außenamt eine gute Figur gemacht. Weder der blasse Steinmeier, der vom heimischen Publikum kaum wahrgenommen wurde, noch der profil-
und konfliktsüchtige Joschka Fischer waren in der Lage hier wesentlich zu punkten.
Ein Ausenminister Schulz jedenfalls wäre eine blanke Katastrophe. Was der Mann in den letzten Jahren so alles verstolpert hat, geht auf keine Kuhaut. Europa im Sinkflug, Deutschland im Sinkflug und die SPD im Absturz. Und stets nur das Opfer.
Solche Leute brauchen wir in Deutschland nicht in leitender Funktion.
Mich erinnert das was die SPD in den letzten Monaten und Jahren veranstaltet hat an eine gewollten Absturz .
Die Obdachlosigkeit in München etwa hat sich auf aktuell über 9000 verdreifacht. Und sowohl in Berlin als auch in Brüssel war Schulz weder in der Lage die Problematik zu erkennen noch etwas dagegen zu tun. Gleichzeitig haben wir nochmal die gleiche Zahl an Asylbewerbern in der Stadt untergebracht. Die Wohnungspreise explodieren mit einer Rate von ca. 10 % jährlich.
Und worüber unterhält sich die SPD bei den Groko Verhandlungen ?
Über Familiennachzug aus Kriesen- und Kriegsgebieten.
Nein, wirklich ich brauche keinen Schulz. Der Mann hat kein Gespür für die Probleme, die er und seinesgleichen verursachen.
Und selbst wenn Gabriel es nicht geschafft hat Tengelmann oder Schlecker von der Insolvenz zu bewahren, oder Air Berlin zu helfen, so ist er dennoch weit näher an all diesen Problemen dran, als jeder andere seiner Kabinettskollegen.
Einschließlich des Bundespräsidenten. Ja, Herr Steinmeier schwebt jetzt über allem. Nur ob das wirklich gut ist für uns alle, das muss sich noch zeigen. Blass, blässer am blassesten.

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archi47 02.02.2018, 12:38
7. ach ja,

mit gerade umgefragten 17,6% genau die Info, die wir gerade brauchen.
Ich hoffe nur die Mitglieder machen dieser "weiter so -Veranstaltung" ein Ende. Gestern hat die Bundestag ja bestens unter Beweis gestellt, wie öffentliches regieren im Parlament mit allem im Parlament vertreten Parteien funktioniert, nämlich sehr gut.
Auch die Präsenz ist besser, solange AfD sich dem Pairing nicht anschließen und es besteht die Hoffnung, dass die Wähler jetzt mitbekommen, wen sie in den Bundestag gewählt haben. An der ganz konkreten öffentlichen Parlamentsarbeit, die in einer Minderheitsregierung Merkel öffentliche "Regierungskunst" Merkels und ihrer Minister erfordern würde.
Ich hoffe nur, dass keine Parlamentmehrheit sich diese Chance für eine ganze Periode Qualität und Einsatz zu zeigen, entgehen läßt. Also, wenn Mißtrauenvotum, dann qualifiziert mit Neuwahl eine Nachfolgekanzlers - gehe nicht über Neuwahlen, sondern wähle jemand anderen, wenn der "Kaiser in Wirklichkeit nackt ist", was ja dann jeder auch im Fernsehen sehen könnte.
Wenn Merkle Qualität zeigt, auch gut, dann hätte sie verdient, wieder gewählt zu werden.
Eigentlich ist alles also ganz einfach, wenn die Mitglieder richtig entscheiden und Sigmar muß sich keine Sorgen mehr machen, ob der polyglottere Vorsitzende auf seinen Job scharf ist ...

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kraftmeier2000 02.02.2018, 12:39
8. Warum auch nicht,

Er macht Seine Sache bisher im großen und ganzen sehr gut.
Und wer weis was da sonst kommen könnte, davor graust es einem.
Ach, ich vergas, bin ja gegen die Groko. ;)

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Zeitgeist2010 02.02.2018, 12:40
9. Schulz ins Kabinett?

Ursprünglich bin ich ja ein Befürworter der Großen Koaltion. So würde hoffentlich der gänzliche soziale Kahlschlag wie unter einer schwarzgelbgrünen Regierung abgewendet, aber wenn dieser Herr wirklich entgenen seiner, wie oft, wiederholten Ankündigung nun doch eines sattes Pöstchen anstrebt werde ich ein "Nein"-Kreuzchen bei der Mitgliederabstimmung machen.
Die Lobhudelei für seine Europapolitik und der Anfang 2017 kurz aufgeflammte Rummel um seine Person haben ihn wohl zu sehr abheben lassen. Und jetzt vor den Scherben stehen und schnell noch die Versorgung sichern. NEIN!

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