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Personalkarussell: Trumps Abschussliste - diesen Ministern droht der Rauswurf
REUTERS

US-Präsidenten bauen nach den Midterm-Wahlen traditionell ihr Kabinett um. Aber keiner greift so durch wie Donald Trump. Wem nach Justizminister Sessions noch der Rauswurf droht - der Überblick.

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claus7447 13.11.2018, 17:59
1. Und die Drehtüre bewegt sich wieder

Tja, entweder Du leckst ihm die Stiefel... Interessant übrigens heute auch das Interview mit Kenneth Jacobs, der Chef der Investmentbank Lazard in SPON+, mit der Aussage: "Kein Mensch außerhalb des Weißen Hauses glaubt daran"

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gerhard38 13.11.2018, 18:19
2. Wann wird endlich Trump selbst gefeuert?

Mit diesem ungehobelten und unfähigen Pöbel können die USA in der Welt und auch zuhause nicht punkten. Aber leider scheinen die Republikaner und deren Anhänger von dem das Gehirn lähmenden Trump-Syndrom befallen zu sein und Donald mit seinem Motto MAGA erinnert an das Prinzip, daß er als "Einäugiger" unter Blinden wirklich die "herausragende Nummer Eins" ist. MfG.

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jennerwein 13.11.2018, 18:24
3. Wie schwach muß Trump sein

Schwache Menschen sind von Mißtrauen geprägt, beherrscht. Beispiel Trump: Selbst die doch von ihm auserwählten Minister und höchste weitete Ofiziale feuert er am Fließband. Gegenbeispiel Putin: Außenminister Lawrow, obschon vor Putin im Amt, verbleibt. Auch bei oft abweichender, manchmal sogar gegensätzlicher Ansicht. Nicht starres Verharren, aber verläßliche Kontinuität, sind in der Innen- und Außenpolitik unerläßlich, um Vertrauen aufzubauen.

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henninghuno 13.11.2018, 18:24
4. Na und?

Was will uns dieser Artikel sagen? Dass Onkel Donald ein ganz schlimmer Finger ist? Aber das wissen wir als Medienkonsumenten doch schon seit 2,5 Jahren. Das ist doch absolut nichts Neues. Immer schon stand Donald kurz vor dem Rauswurf und statt dessen schmeißt er nun seinerseits reihenweise Leute raus. Jetzt droht ihm schon wieder eine Klage, weil er den CNN-Reporter schlecht behandelt hat. Auch das wird ihm nicht schaden, im Gegenteil: er nähert sich immer mehr seiner Wahl für die zweite Amtszeit.

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Atheist_Crusader 13.11.2018, 18:45
5.

Mattis ist einer der Kandidaten, dessen Rauswurf mir echte Sorgen macht. Klar, der Mann ist alles Andere als ein Pazifist, aber er ist eben auch Jemand mit Integrität und Verständnis für langfristige Folgen.

Wenn man Bob Woodward glauben darf (und glaubwürdiger als Trump ist er definitiv), dann haben wir es nur Mattis' Weigerung zu verdanken, dass Trump weder nordkoreanische Atomanlagen bombardiert noch Assad hat umbringen lassen - und damit mindestens zwei Kriege losgetreten hätte. Geht er, wird der nächste Kandidat ziemlich sicher ein weiterer Rückgratloser Jasager. Was keine guten Neuigkeiten sind wenn man sich erinnert, dass Trump schon Leute wie Bush-Berater Bolton an seiner Seite hat.

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Nubari 13.11.2018, 18:58
6. Historisch höchster Personalwechsel im Weißen Haus

Es gibt mehrere Gründe dafür, Hauptgrund ist Trumps extrem schlechte Personalwahl. Qualifikation und Eignung scheinen gar keine Rolle zu spielen, dafür sind Aussehen, Speichelleckerei oder TV-Präsenz (auf Fox News) wichtige Kriterien. Dann das grottige Arbeitsklima: nichts läuft geregelt, das letzte Wort ist immer beim Chef, der immer unvorbereitet und aus Bauchgefühl agiert/reagiert und ungehalten auf jegliche Kritik reagiert. Trump hat keine Bindungen und schmeißt Leute raus wenn sie ihm nicht mehr gefallen oder er etwas mit der Stelle plant. Andererseits hält er viel zu lange an unhaltbaren Personen fest, die dann unter Druck und mit Tumulten gehen müssen, was das Klima weiter verschlechtert. Last but not least, die horrenden Anwaltskosten; jeder Regierungsangestellte, der von Ermittlungsbehörden vorgeladen wurde, das waren bereits dutzende, nahm sich zum eigenen Schutz einen Anwalt. Geeignete Anwälte kosten pro Stunde USD 300 aufwärts bis zu USD 1.000, da kommen schnell viele Zehntausend Dollar zusammen, was bei der mageren Entlohnung oft den Bankrott bedeutet. Daher stehen nur wenige Bewerber auf der Matte, deren großer Teil entweder unerfahren ist und Inhalt für den Lebenslauf sucht oder Erfahrung mitbringt, aber seine eigene Agenda mitbringt, sei es Bereicherung, Informationen oder ansonsten verpönte politische Ziele.

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g.eliot 13.11.2018, 19:05
7. The adults are leaving the building

Wenn Mattis und Kelly weg sind, wird sich die von US Medien benutzte Formulierung bewahrheiten: The adults have left the White House.
Dann werden nur noch sabbernde Schoßhunde übrig bleiben und neu eingestellt, die zu den spontansten und gefährlichsten Vorhaben von Trump ohne jede Widerrede nicken werden.

Die 210 Tage gültige Neubesetzung des Justizministers durch den Trump hörigen Matthew Whitaker wird vom Federal Court von Maryland angefochten. Begründung: Whitaker sei kein legitimierter Nachfolger Sessions und könne so als Kläger für die beim Gericht eingereichten Klagen fungieren. Rod Rosenstein sei der legale Nachfolger, so das Gericht.

Das Weiße Haus hatte Whitakers Ernennung durch den 1998 Federal Vacancies Act begründet, doch Maryland argumentiert, dass diese Bestimmung nur für untergeordnete Positionen angewendet werden darf.

Tja, Trump wird immer kühner in seinen Ambitionen, die demokratischen Instanzen zu umgehen. Dafür braucht er eine Menge Ja-Sager.

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Usambaras 13.11.2018, 19:25
8. Kirstjen Nielsen...

darf er ausnahmsweise feuern. Einer Frau mit ur-norwegischem Namen (und somit wohl norwegische Vorfahren hat), die allen Ernstes in einer Stellungnahme vor irgendeinem politischen Court angab, "anzunehmen", dass die norwegische Bevölkerung vornehmlich weißer Hautfarbe sei, sich dessen aber nicht ganz sicher sei (vielleicht wohnen da ja überwiegend doch Schwarze), bewegt sich als Ministerin ja nun wirklich jenseits von gut und böse.

Noch viel schlimmer allerdings ist, dass sie die Trennung von Kind und Eltern bei illegal Eingewanderten befürwortet. Ungebildet und empathielos.

Es ist wirklich unfassbar, welche Gestalten da drüben in Machtpositionen gekommen sind.

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rainbow-warrior999 13.11.2018, 19:30
9. @henninghuno

Nun, man muß schon mit dem Klammerbeutel gepudert oder auf dem rechten Auge blind sein, wenn man nach dem letzten aktuellen Eklat, den "der größte Präsident, den Gott je erschuf" (Trump über Trump) nicht sieht, daß der Rauswurf eines Vertreters der freien Presse mit seiner Aussage "unverschämte, fürchterliche Person" evtl. eine Projektion von sich auf andere vorgenommen hat. Übrigens könnten Sie Recht haben, mit der Annahme, daß es dem POTUS nicht schadet. Zumindest nicht bei seiner Kernwählerschaft, den Hillbillies, aber die sind nicht repräsentativ und schon gar nicht "das Volk". Gottseidank gibt es auch noch ganz viele denkende Amerikaner*innen, die sich nicht von Angst/Hass-Lügen a´la Fox-News oder Breitbart vereinnahmen lassen.

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