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Personalmangel bei der Bundeswehr: Verteidigungsministerium will verstärkt auf Reserv
dpa

Die Bundeswehr soll wachsen, doch sie hat es im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft schwer. Mit einem neuen Gesetz will Ministerin von der Leyen die Armee nun attraktiver machen. Das soll 380 Millionen Euro kosten.

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jayjayjayjay 27.02.2019, 09:46
1. Dachte Wehrpflicht wäre abgeschafft

Was meint die Dame denn, wer die Mehrheit der Reservisten ausmacht?

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whgreiner 27.02.2019, 09:54
2. Reservisten einziehen

Jetzt sollen es also mal wieder die Männer richten: von Reservistinnen habe ich bisher nichts gehört... Und dass die Bundeswehr jetzt schon mitten im Frieden (abgesehen von ein paar so unnötigen wie unsinnigen Auslandseinsätzen) Reservisten braucht, um den stinknormalen Routinebetrieb aufrecht zu erhalten, spricht Bände über ihren Zustand. Reservisten sind für den Verteidigungsnotstand da, Frau von der Leyen, nicht für den Notstand unfähiger Führung in Friedenszeiten!

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m.d._b 27.02.2019, 09:56
3.

VDL legt leider ihren Fokus sehr einseitig auf die Soldaten. Es sorgt für eine gewisse Unzufriedenheit wenn der langjährige Verwaltungsangestellte (vgl mittlerer Dienst) weniger Geld verdient als ein junger Manschaftsdienstgrad (einfacher Dienst). Auch hier sollten die zivilen Dienstposten für Tarifbeschäftigte attraktiver werden. Sonst entsteht der nächste Fachkräfte Mängel.

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willhelm.schmitz 27.02.2019, 09:58
4. Was?

Was sollen die Reservisten bei der Bundeswehr? Mit nicht schwimmenden Schiffen fahren? Mit nicht vorhandenen Panzern fahren? Mit nicht fliegenden Flugzeugen fliegen, oder gar mit nicht treffenden Gewehren schiessen?
Ach, ich weis es.... die sollen mit den Unternehmensberatern und Consultants reden, damit diese Konzepte zur Reorganisation der Bundeswehr einreichen und dafür Millionen einsacken können....
Und natürlich sich bei Presseterminen weise nickend neben die Uschi stellen.....

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Semmelbroesel 27.02.2019, 10:08
5. ..und schon wieder..

..verlangt die Dame 380 Millionen zusätzlicher Steuergelder. War doch in etwas die gleiche Summe, die sie für weitere Beraterleistungen veranschlagt hatte. Irgendwie auch eine komische Idee, die sie da auf den Tisch bringt, Halbtagskräfte bei der Bundeswehr, den Rest des Tages dann beim normalen Arbeitgeber. Ich fürchte, die Gute hat jetzt vollends den Verstand verloren.

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Dunkeltier 27.02.2019, 10:13
6.

"Das Mindeste, das wir diesen Männern und Frauen schulden, ist, dass sie in ihrem schwierigen Dienst gut abgesichert sind", teilte sie mit.

Mit mangelhafter Ausrüstung und chronischer Korruption? Ah, ja... Wäre die BW ein privatwirtschaftlicher Laden, wäre entweder das Personal an der Spitze oder alles direkt weg vom Fenster. So desaströs geführt.

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officerex777 27.02.2019, 10:13
7. Nicht für Geld und gute Worte.......

Es hat schon seinen Grund warum die Personaldecke der BW so dünn ist. Jahrelanges kaputtsparen war an der Tagesordnung. Das lässt sich nicht in Schnellschüssen ala v.d.Leyen reparieren. Die Frau ist einfach eine Fehlbesetzung.

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eulenspiegel1979 27.02.2019, 10:18
8. Führt die Wehrpflicht wieder ein

Die Abschaffung der Wehrpflicht ist in meinen Augen einer der größten Fehler der Ära Merkel. Zudem ist diese Entscheidung eine Paradebeispiel für die Kurzsichtigkeit unserer Regierung. Seit die Wehrpflicht abgeschafft wurde, haben wir in Deutschland massive und kaum lösbare Probleme im Alten- und Krankenpflegesektor. Was hat man eigentlich erwartet, wenn man von heute auf morgen und auch für die Zukunft alle Zivildienstleistenden als unterstützendes (eher schon tragendes) Personal streicht?

Ein weiteres Problem ist die Verrohung der Jugend und mangelnde Erziehung und Disziplin. Wenn schon die Eltern nicht in der Lage waren, ihren Söhnen Ordnung und ein gewisses Maß an Respekt und Disziplin beizubringen, dann geschah das spätestens bei der Bundeswehr. Heute trifft man allerorten auf junge Menschen, die nicht mal in der Lage sind, ihr eigenes Bett zu beziehen (metaphorisch gemeint, aber vermutlich oft sogar wortwörtlich zutreffend).

Eine Freiwilligenarmee kann man scheinbar auch schneller und gewissenloser kaputt sparen. Das führt dann zu all diesen peinlichen Ergebnissen, die man ja nahezu täglich lesen darf. Flugzeuge und Hubschrauber fliegen nicht, Panzer fahren nicht, Gewehre schießen nicht geradeaus. Schlussendlich überlässt man die Führung unserer Armee einer Frau, die von der Thematik keinen blassen Schimmer hat und sich lieber damit beschäftigt Umstandsuniformen und Kitaplätze bei der BW zu schaffen, statt diese vernünftig auszurüsten.

Und zu guter letzt erfährt man dann von unserer Bundeskanzlerin, dass wir unsere Grenzen nicht schützen können. Kein Land dieser Erde geht so leichtfertig mit seiner Verteidigungsfähigkeit um, wie es die BRD tut. Ich halte das für brandgefährlich und halte es mit einer funktionierenden, einsatzfähigen und schlagkräftigen Armee genauso wie mit einem Kondom: lieber eins haben und keins brauchen, als eins brauchen und keins haben. Und all denen, die jetzt fragen, gegen wen wir uns denn verteidigen sollen, da es ja keine Feinde gäbe, sage ich, dass sich so etwas ganz schnell und auch durchaus unvorhergesehen ändern kann. Zumindest ändert sich so etwas oft deutlich schneller, als mal eben wieder eine Armee aus dem Hut zu zaubern. Wenn ich mir anschaue, mit wem wir uns seit Jahren ungeniert anlegen und wie das Bündis zu den USA bröckelt und welche politischen Gesinnungen in den Nachbarstaaten immer stärker werden, würde ich lieber auf Numme sicher gehen und die Wehrpflicht wieder einstellen - selbst wenn es nur unter dem Deckmantel der 2% Forderungen eines Herrn Trump und der Wiederherstellung der Unterstützung im Pflegesektor passiert.

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rosalin 27.02.2019, 10:27
9. Mein Vorschlag

Bundeswehr komplett abschaffen, alle Mitarbeiter bei Polizei, Feuerwehr, THW und sonstigen Einrichtungen einsetzen. Kasernen in Wohnraum umgestalten. Truppenübungsplatz als Biosphärenreservat. Deutschland braucht keine Armee.Niemand will uns überfallen, zur Zeit sind wir die Angreifer, leider.. viel Leid und Elend könnte vermieden werden. Wenn wir all das Geld in sinnvolle und wichtige Projekte transferieren würden, könnten wir ein Zeichen setzen. Eine Armee ist sowas von gestern. Mfg

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