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Personalnot bei der Bundeswehr: Von der Leyen will Italiener, Polen und Rumänen anwer
DPA

Um die Personalnot bei der Bundeswehr zu lindern, will Ursula von der Leyen EU-Ausländer anwerben. In Osteuropa regt sich Widerstand: Polens Außenminister mahnt, der Armeedienst sei "eng verbunden mit der Nationalität".

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sudiso 27.12.2018, 16:30
100.

Militär abschaffen und geld sparen. mit espartem geld lieber die kredite abbezahlen und den zukünftigen generationen ein besseres deutschland zu hinterlassen. Militär hat nich nie in der menschheitsgeschichte etwas gutes bewirkt. trotz Ankurbelung der wirtschaft ist das nachfolgende Leid um einiges größer.

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MatthiasPetersbach 27.12.2018, 16:32
101. Nein....

Zitat von alleswirdbesser
EU-Armee durch die Hintertür.
......denn Sie werden da keine Skandinavier, keine Franzosen und keine anderen Leute aus Ländern drin sehen, die selbst eine anständige und einigermaßen werteorientierte Armee haben.

Nicht umsonst ist hier von Leuten aus den ärmeren und östlichen Gefilden die Rede.

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DJ Bob 27.12.2018, 16:32
102. ja

Zitat von MisterD
die Einwände Polens bezüglich der Nationalitätund Verbundenheit müssen einen stark verwundern. Was will man uns damit sagen? Polen dürfen nicht in die Bundeswehr, warum? Weil ein Gewissenskonflikt entsteht, wenn die Bundeswehr Polen überfällt, oder umgekehrt? Wenn in jeder Armee 50% EU-Ausländer dienen, ist dem ja schonmal wirksam vorgebeugt... wegen der besseren Bezahlung, klar. Da wird Polen und Rumänien es schwer haben, auch weil die Behandlung der Soldaten in den westlich geprägten Armeen wesentlich humaner ist, als in ehemaligen Ostblockstaaten. Genau darum braucht mn endlich die gemeinsamen europäischen Streitkräfte. Das ist ein weiterer Schritt dorthin und letztlich zu den Vereingten Staaten von Europa...
Eine Vereinigten Staaten von Europa ist ja grundsätzlich natürlich kein schlechte Idee. Das ist ja schließlich das Ziel der EU. Aber hier wird wieder einmal das Pferd am verkehrten Ende aufgesattelt. Das die BW Personalnot hat meine Ansichten wenig mit der Attraktivität zu tun, sondern es sind ganz logische Gründen. Mit 47,8 Jahren sind wir das drittälteste Volk (knapp hinter Japan und Monako) der Welt. Da ist es natürlich schwer Menschen im wehrfähigen Alter zu finden. Was ist eigentlich mit den Migranten? Wenn sie ausreichende Deutsch sprechen können warum Ihnen nicht eine Karriere bei der BW eröffnen?

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Todweber 27.12.2018, 16:33
103.

Zitat von MisterD
die Einwände Polens bezüglich der Nationalitätund Verbundenheit müssen einen stark verwundern. Was will man uns damit sagen? Polen dürfen nicht in die Bundeswehr, warum? Weil ein Gewissenskonflikt entsteht, wenn die Bundeswehr Polen überfällt, oder umgekehrt? Wenn in jeder Armee 50% EU-Ausländer dienen, ist dem ja schonmal wirksam vorgebeugt... wegen der besseren Bezahlung, klar. Da wird Polen und Rumänien es schwer haben, auch weil die Behandlung der Soldaten in den westlich geprägten Armeen wesentlich humaner ist, als in ehemaligen Ostblockstaaten. Genau darum braucht mn endlich die gemeinsamen europäischen Streitkräfte. Das ist ein weiterer Schritt dorthin und letztlich zu den Vereingten Staaten von Europa...
Ich verstehe die Bedenken der Polen, gerade der Polen.
Das ganze ist unausgegorener Quatsch und das sage ich als SaZ d.R.
Die Bundesregierung soll die Wehrpflicht einführen und parallel für Wehrdienstverweigerer ein soziales Jahr. Im Übrigen sollten Sie wissen, das nur wir die am europäischsten denkende Gesellschaft in Europa sind. Wohl auch auf die "Sirenen" von Macron reingefallen?
Wir haben eine europäische Armee, genannt Nato! Gut, Amerika gehört dazu und das ist gut so.
Ist Ihnen eigentlich bewusst, das dies alles schon einmal diskutiert wurde,? Grandios gescheitert: Die EVG.

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frietz 27.12.2018, 16:37
104.

Zitat von markus_wienken
/einmisch Ach, bei diesem Etat und dem Zustand der Ausrüstung ist nicht viel mit Deutschland verteidigen, da wäre die BW im Falle eines Falles mehr als schnell überrannt. Aber für Auslandseinsätze gefällt mir die Idee einer deutschen Fremdenlegion sehr gut. So kann man seine eigenen Interssen wahren, den int. Verpflichtungen nachkommen und deutsche Leben werden geschont.
sie sind der Meinung, der Wehretat reicht nicht? Wer will denn Deutschland überrennen? und wenn ich schon höre "eigene Interessen" per Krieg durchsetzen könnte ich schon kotzen. Dieser Spruch hat einen BP den Job gekostet.

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heinrich78 27.12.2018, 16:38
105. Ein Hoch auf die externen Berater

Ich nehme an, dass dieser Vorschlag Ergebnis der externen Berater ist. Das Geld war gut investiert und es sollte sich auch keiner mehr beschweren, dass das Geld sinnlos ausgegeben wurde.

Falls die Berater nicht auf diese geniale Idee gekommen sind: Welche Leistung haben diese erbracht bzw. zu was wurde geraten?

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Björn L 27.12.2018, 16:40
106. Kommt zur BW und erfreut euch der Wehrfähigkeit

Dort könnt ihr euch Drohnen ohne Fluglizens anschauen, U-Boote im Trockendock, im Winter frieren wegen Profiequipment. Mit rostigen VW-Bussen fahren aber es gibt ein gute medizinische Versorgung nach langer Anreise nach Koblenz.

Ja die Bundeswehr macht Spaß, dort lernt ihr lügen, saufen und bei Gefahr eure Gewehre zu werfen und auf dem Ami zu warten.

Die Aufstiegschancen ermöglichen einen Griff in die Kasse, besonders wenn die Fähigkeit besteht, Segelschiffe zu reparieren.

Toll

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michidharky 27.12.2018, 16:45
107.

Es ist unfassbar was diese Regierung und insbesondere diese Ministerin sich so ausdenken. Vielleicht sollte man den Soldatenberuf einfach attraktiver machen mit angemessener Entlohnung, moderner Ausrüstung und vor allem nicht immer rumjammern wenn es in der Armee nicht so zu geht wie in einem Mädcheninternat. Dahingehend viel Spaß, wenn Männer aus Osteuropa mit dabei sind. Der Pole hat aber recht, es gibt Berufe die sollten nur von den eigenen Staatsbürgern ausgeübt werden. Ansonsten könnten wir ja auch anfangen nichtdeutsche Politiker zu wählen. Wäre vielleicht auch ne tolle Idee.

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MatthiasPetersbach 27.12.2018, 16:45
108.

Zitat von cobaea
Wehrpflicht ist eine ganz dumme Idee. Man hat schon nicht mal mehr die Hälfte der Wehrpflichtigen eingezogen, bevor man die Wehrpflicht sistierte. Man kann einfach so viele Kurzzeit-Soldaten gar nicht brauchen - zumal man Wehrpflichtige auch kaum problemlos auf Auslandseinsätze schicken könnte.
Nun ja - UMGEKEHRT ist doch wohl eher richtig: Daß die Berufsarmee die bescheuertste Idee von allen war, sieht man doch schon jetzt an dieser Diskussion. Funktioniert nicht, weil niemand hin will.

Mal ganz davon abgesehen, daß wir mit der Abkehr des Gedankens von "Bürger in Uniform" über den F*rz der deutschen Berufsarmee bis hin zu dem jetzt geäußerten Vorschlag einen ethisch-moralischen Absturz von 10 km auf 5 cm vollführen würden.

Und die Hemmschwelle zum Auslands- und Kriegsverbrechereinsatz dementsprechend fallen würde.

Wehrpflicht bzw. -gerechtigkeit ist ja nur eine Frage der richtigen Ausführung und Organisation.

Selbst damals in den geburtenstarken Jahrgängen waren die allermeisten Leute beim Bund - und damals gabs noch nicht DIE Bandbreite an Zivildienststellen, die es zum Schluß gab. Und die Frage, wo die Soldaten wohnen, wie man den Laden unterhält, was er tut usw. ist letzten Endes eine Frage des Geldes. Welches man zur Zeit leider McKinsey, der Waffenindustrie und anderen Merkwürdigen millionenweise in den Rachen wirft.

Mit der Kohle könnte man problemlos zwei normale Bundeswehren betreiben - und sie bliebe im Land.

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sven2016 27.12.2018, 16:47
109. Die Bundeswehr braucht keine 180.000

Soldaten, von denen die meisten nicht mal auslandsverwendungsfähig sind.

Belastbare Spezialisten, die körperlich fit, mental sauber und motivierbar sind, sollten gesucht werden. Daran fehlt es schon jetzt.

Auf Umwegen eine Art heimatloser Fremdenlegion einzuführen, löst keines der Personalprobleme.

Dann kann man auch gleich an die Rote Armee outsourcen. Die sind jung und brauchen das Geld.

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