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Personalnot bei der Bundeswehr: Von der Leyen will Italiener, Polen und Rumänen anwer
DPA

Um die Personalnot bei der Bundeswehr zu lindern, will Ursula von der Leyen EU-Ausländer anwerben. In Osteuropa regt sich Widerstand: Polens Außenminister mahnt, der Armeedienst sei "eng verbunden mit der Nationalität".

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orca20095 27.12.2018, 15:09
30. Operative Hektik ohne Strategie,

wie immer aus dem Hause von der Leyen. Bisher hat man nichts außer vollmundigen Ankündigungen geschafft, deren Umsetzung immer kläglich gescheitert ist. Und nun treibt man die nächste Sau durchs Dorf. Hat man die Engpässe an Ausrüstung für die Soldaten schon behoben, oder teilen sich dann zukünftig immer zwei einen Satz Ausrüstung im Schichtbetrieb? Zuerst muss diese unselige Vetternschaft in der Ministeriumsspitze beendet werden, das heißt, zuerst ist die Ablösung der Ministerin überfällig. Sonst hört dieser Zirkus nie auf.

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halleluja6 27.12.2018, 15:09
31. Einfache Sache

solange sie hier bezahlt werden, sind sie Soldaten.
Wenns ernst wird, hauen sie halt ab.
Bietet denn niemand dieser totalen Fehlbesetzung Einhalt?
Wir brauchen wieder eine Pflichtarmee.

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HanzWachner 27.12.2018, 15:12
32. Sollte nicht statt...

...dem Aufbau einer seltsamen Fremdenlegion nicht eher das Amt des Verteigungsministers neu besetzt werden? Frau v. d. Leyen hat in ihrer bisherigen Amtsführung nichts außer Verschlechterung bei der Einsatzbereitschaft, der Materialbeschaffung und der Truppenstärke erreicht. Warum soll jetzt gerade ihre neuste Idee (oder waren es die teueren Berater?), durch Rekrutierung fremder Staatsbürger die Bundeswehr aufzumöbeln, erfolgreich sein? Es wird zunehmend klar, dass die unüberlegte Abschaffung der Wehrpflicht gesellschaftlich, politisch und militärisch ein Fehler war.

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gg aus s 27.12.2018, 15:13
33. Diese Länder

Stopfen unsere Lücken bei vielen Jobs auf die wir keine Lust mehr haben, in der Pflege, an der Kasse, als Lkw-Fahrer ohne Zuhause. Da ist der Vorschlag auch bei der Bundeswehr auszuhelfen nur konsequent. Unter den Gesamtbedingungen (Gehalt, Wohnung, Ausbildung, Auslandseinsatz mit Lebensgefahr) ist die Bundeswehr unattraktiv. Also dürfen die Osteuropäer ran...vielleicht sollten wir zuerst die Attraktivität der BW erhöhen?

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kj.az 27.12.2018, 15:13
34. Widerspruch !

Zitat von uubittner
Auf Messen und verschiedenen Veranstaltungen wird damit geworben wie modern die Bundeswehr ist, leider erkennt mann schnell das die Bundeswehr immer noch in den 70er zuhause ist.
Die Bundeswehr in den Siebzigern haette die Bundeswehr von heute zum Fruehstueck verspeist; insofern ist dieser Vergleich nicht ganz korrekt. Habe selbst in dieser Zeit gedient, Luftwaffe - und wir waren zu einem hohen Grad einsatzfaehig. Das scheint heute nicht mehr so ganz der Fall zu sein.

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Hamberliner 27.12.2018, 15:14
35. Why not?

Der einzige nahe Verwandte, den ich in der Bundeswehr habe, plädiert für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Dem kann ich nicht folgen. Er selbst ist sehr verschwenderisch mit seiner Zukunft als junger Mensch umgegangen: erst zivil lustlos ein Studium angefangen und abgebrochen, dann dasselbe nochmal als OA an der Bundeswehr-Uni und wieder gescheitert. Er sieht nicht, was für eine schlechte Idee es ist jungen Menschen in ihrem empfindlichsten Lebensabschnitt die berufliche Qualifikation zu stören und zu verzögern, so dicke haben wir es im internationalen Wettbewerb nicht, und er ist zu jung um zu wissen, wie verschwenderisch die Bundeswehr mit der kostbaren Zeit, die sie jungen Menschen gestohlen hat, umging, als es noch die allgemeine Wehrpflicht gab.

Ich finde die Idee, die Streitkräfte für andere EU-Staatsangehörigkeiten zu öffnen, durchaus interesseant. Die Loyalität, die an die eigene Nation gebunden wird, ist mir zutiefst suspekt, denn sie unterscheidet sich nicht ausreichend von Nazitum. Dass Uniformen, Waffen und Formaldienst auf Nazis eine hohe Anziehung ausüben und es eine dauerhafte Herausforderung bleibt, die Streitkräfte vor rechtsextremer Unterwanderung zu schützen, weiß jeder. Eine Öffnung für andere Nationalitäten halte ich dabei für sehr hilfreich.

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frank.huebner 27.12.2018, 15:17
36. Söldner anwerben?

Nanu? Plötzlich sollen Söldner angeworben werden, nämich nichts Anderes bedeutet der Plan. "Kämpfen für eine fremde Macht" muss dann zwangsläufig erlaubt werden, auch für Deutsche im Ausland. Anstatt die Bundeswehr für Deutsche attraktiver zu machen (einsatzereites Gerät, angemessene Bezahlung etc) will man güstig Ausländer anwerben. Ob diese dann auch ein glaubwürdiges Gelbnis ablegen können? Ich fürchte, dass dann Bulgaren, Rumänen etc kommen, um Geld zu verdienen, aber ob diese dann im Ausland (Afghanistan etc) auch "treu dienen"? In Zivilverwendungen mag es gehen, aber mit Uniform und Waffe?

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Nordstadtbewohner 27.12.2018, 15:18
37. Warum immer diese Forderung nach Zwangsdienst?

Zitat von alt-nassauer
Wehrpflicht, Sozialen Dienst (Pflege usw.) oder etwas in der Umwelt für ALLE Jugendliche (Mann und Frau) bis zu einem gewissen Alter. Dann bleiben auch wieder mal auf Grund der festgestellten Wehrpflicht auch welche dabei... Ich halte die Abschaffung der Wehrpflicht und Zivildienst als eine der größten Torheiten.
Ich verstehe nicht, warum immer wieder die Forderung nach einem Zwangsdienst (= Wehrpflicht) kommt. Die Generation 50+ sollte endlich verstehen, dass Zwangs und Erpressung heute nicht mehr für eine Landesverteidigung notwendig sind. Menschen wertvolle Lebenszeit zu stehlen, nur damit ein paar Freiwillige mehr gefunden werden, ist sowas von 90er Jahre.

Ich halte das Anwerben von EU-Ausländern für eine gute Idee.

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lasalette13 27.12.2018, 15:21
38. Idee sehr vernünftig ?

Sehe ich nicht so. Glauben Sie, dass diese Auslandssoldaten wenn ein Krieg ausbricht, für Deutschland kämpfen ? Ich sage, dass die Jungs abhauen und IHR Vaterland verteidigen !!! Gut - 90% der Unternehmen in Deutschland sind ja wirtschaftlich in ausländischen Händen und dann passt es ja , wenn die Bundeswehr 1-2 Jahren auch in "ausländischer Hand" ist. Vorteil : wir brauchen keinen Krieg mehr und es gäbe keine Opfer mehr !

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rainer_daeschler 27.12.2018, 15:22
39. Nordkorea

Gegen Devisen würde uns Kim Jong-un seine Krieger sofort ausleihen und die Bewerber aller anderen Staaten unterbieten.

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