Forum: Politik
Pkw-Maut: Ramsauer nimmt sich Österreich zum Vorbild

Die CSU kämpft verbissen für eine Einführung der Pkw-Maut* - gegen den Widerstand der Kanzlerin. Verkehrsminister Ramsauer hat jetzt seine Vorstellungen über die Abgabe skizziert. Er orientiert sich am österreichischen Modell.

Seite 3 von 17
kdshp 04.10.2011, 10:25
20. .

Zitat von wetnoodle
Aus schweizer Sicht ist dieses Gezanke in Deutschland nur lächerlich. Deutschland ist umzingelt von Ländern die für die Benutzung der Autobahnen eine Beitrag von PKW Lenkern .....
Hallo,

sie können es ja nicht wissen aberin D zahlt der PKW fahrer schon jetzt viel mehr als er an kosten verursacht so werden hier mit dem geld der PKW fahrer zb. renten bezahlt usw. Auch geht es nicht um die paar cent der ausländer sondern um das abkassieren der deutschen PKW fahrer. Aber ihre aussage zeigt auch die milchmädchenrechnung denn wenn alle maut erheben ist das absurd und kostet uns WAS. Risssschtig es kostet uns wieder bürokratei wo wir nix von haben aber zahlen. Wenn alle ne maut haben in der EU können wir diese direkt abschaffen und wir sparen sogar noch geld siehe bürokratie und oder sprit/umwelt so müssen ja alle ausländer stoppen und ne vinette ziehen was ca. 100ml sprit extra kostet im gegensatz zum durchfahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kalaharry 04.10.2011, 10:25
21. Tschüss Rammsau!

Zitat von sysop
Die CSU kämpft verbissen für eine Einführung der Pkw-Maut* - gegen den Widerstand der Kanzlerin. Verkehrsminister Ramsauer hat jetzt seine Vorstellungen über die Abgabe skizziert. Er orientiert sich am österreichischen Modell.
Wer abgewählt werden will, führt eine PKW-Vignette ein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kaworu 04.10.2011, 10:30
22. Meine Meinung

Also eigentlich bin ich für eine Autobahnmaut... solange Zitat von
Im Gegenzug sollen die Autofahrer finanziell entlastet werden.
auch eingehalten und für die deutschen Autofahrer auf den Autobahnen daraus ein Nullsummenspiel wird. Leider habe ich darauf kein Vertrauen. Transitverkehr allerdings, der die Autobahnen kostenlos abnutzt sollte endlich an den Kosten beteiligt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jurx 04.10.2011, 10:30
23. Abzocke der Wenigfahrer mit Maut-Jahresflatrate

Zitat von sysop
"In Österreich zahlt man für eine Jahresvignette 76,50 Euro.
Es geht also wieder mal darum, dass Autofahrern dem Staat die Taschen füllen sollen, und Wenigfahrer werden durch so eine Maut-Flatrate dabei völlig abgezockt.
Die Autofahrer zahlen nämlich (unabhängig von der Fahrleistung) einmal bereits Kfz-Steuer als Abgabe für den Strassenbau, und sollen nun nochmal Maut (ebenfalls unabhängig von der Fahrleistung) nochmal für den Strassenbau leisten.

Wenn schon mehr gezahlt werden muss, dann müssen aus Gründen der Fairness diejenigen mehr zahlen, die mehr fahren und die Strassen benutzen und verstopfen und kaputtmachen, die dann teuer geflickt werden müssen.

Vor 40, 30 und 20 Jahren war immer mal wieder im Gespräch: Kfz-Steuer abschaffen und im Gegenzug die Mineralölsteuer erhöhen, so dass die stärker mit Kosten belastet werden, die die Strassen mehr benutzen und dabei mehr die Luft verschmutzen (und mehr CO2 erzeugen).

Jetzt soll der beim Gehen eingeschränkte Rentner, der pro Jahr 5000 Kilometer zur Erledigung seiner Einkäufe zurücklegt, an Maut dasselbe berappen wie die Firma des Pharmareferenten im Außeneinsatz, der pro Jahr 50.000 km durch die Republik pendelt?

Umlegen auf die Mineralölsteuer! Das verursacht keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand, und wer zehnmal so viel fährt, zahlt zehnmal soviel für diese neue Mautsteuer!

Maut-Jahresflatrates zwecks Strassenbaufinanzierung sind ungerecht gegenüber Wenigfahrern, die am wenigstens zum Verschleiß der Strassen beitragen.

Im übrigen ist der Straßenbau bereits lange durch die Autofahrer überfinanziert: Kfz-Steuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer auf Kfz, das Geld reicht nur deshalb nicht für den Straßenbau, weil die Gelder, die die Autofahrer zahlen, nicht dafür eingesetzt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franks meinung 04.10.2011, 10:32
24. Ich würde es mal mit der Wahrheit probieren.

Die Maut für ausländische Benutzer unserer Straßen zu erheben ist gerecht. Schließlich müssen auch wir fast überall kräftig löhnen. Vom deutschen Autofahrer mehr Geld mit der Begründung zu verlangen, dass wir nicht genügend finanzielle Mittel für den Straßenbau haben, halte ich dagegen für ein Gerücht. Jeder Deutsche zahlt für seinen PKW, LKW etc reichlich KFZ-Steuern. Das ist aber noch das kleinere Übel. Hinzu kommt der Anteil an Steuern bei den Treibstoffkosten. Der beträgt deutlich über 2/3. Allein die deutschen Privathaushalte geben jährlich über 50 Milliarden für Treibstoffkosten aus. Hinzu kommen die gigantischen Summen, welche der gewerbliche Verkehr tankt. Würde man also die Einnahmen auch wirklich für diesen Bereich verwenden und nicht zum Stopfen anderer Löcher verwenden, wäre auch reichlich vorhanden. Man könnte die Straßen wahrscheinlich im Winter noch beheizen. Es gab mal eine Analyse der Kosten/Ausgabensituation. Ich meine mich zu erinnern, dass die Einnahmen ungefähr das Doppelte der Kosten betragen. Mit dem Wissen im Hintergrund weiß man, dass Herr Ramsauer, die CSU & Co. KG hier also mal wieder die üblichen Trickserein zum Besten geben. Anstatt reinen Wein einzuschenken, wird das Wahlvolk wieder für blöd verkauft. Und dann wundern sich die Berliner Truppen, warum sie nicht gewählt werden, die Menschen immer Politikverdrossener werden und radikale Parteien Zulauf erhalten. Ich würde es mal mit der Wahrheit probieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kalaharry 04.10.2011, 10:33
25. Mautvignette ist Schwachsinn!

Zitat von maxB2510
Warum überhaupt darüber diskutiert wird, eine klassische Maut (wie beispielsweise in Italien) einzuführen, kann ich nicht verstehen.
Wenn man nicht mehr diskutiert, dann braucht man auch keine Demokratie. Eine generelle Vignettenmaut ist ungerecht und bevorzugt die Vielfahrer. So ist es und so wird es immer sein.

Zitat von maxB2510
Es kann nichts einfacher sein, als eine Vignettenpflicht einzuführen. Das ist simpel und zweckmäßig.
Simpel ja, aber weder zweckmäßig, noch gerecht. Gerecht wäre allenfalls erstens die gefahrenen Kilometer zu berücksichtigen und zweitens die Hauptverursacher der Straßenschäden, nämlich die Abermilliarden LKW-Kilometer viel stärker zu berücksichtigen. Ich bin für eine Verzehnfachung der LKW-Maut. Das macht das Endprodukt auch nicht billiger, aber dafür werden wieder mehr Produkte hier im Land produziert. Zur Zeit werden die Schäden durch Ferntransporte auf den Steuerzahler umgelegt. Das muss aufhören. Der Verursacher ist zur Kasse zu bitten, also der Hersteller, der auf Ferntransport und Marktferne setzt. Das ist zweckmäßig und gerecht.

Zitat von maxB2510
Im Gegenzug sollte es Steuervergünstigungen in Hinsicht auf die Kraftfahrzeugsteuer geben, während wir endlich etwas Geld von den EU-Anrainern bekommen, welche die Autobahnen hier in Deutschland nutzen.
Die Reisenden und Touristen abzuzocken mag zwar immer wieder gern ins Spiel gebracht werden, ist aber nicht gerade eine Werbung für das Urlaubsland Deutschland. Wieso sollte man einen PKW, der einmal im Jahr über die deutsche Autobahn zum Urlaubsziel fährt abzocken, dafür aber die Abermillionen ukrainischer und lettischer und bulgarischer Schrottlaster genauso unbehelligt lassen, wie die Müllermilch, die aus Portugal hier her gekarrt wird und den Bauern hierzulande die Milchpreise auf Kosten des Steuerzahlers versaut?

Zitat von maxB2510
Ich finde es komisch, dass Deutschland in diesem Punkt gegenüber den vielen EU-Nachbarländern noch immer hinterher hinkt.
Geht es den Nachbarländern vielleicht besser? PKW-Maut ist ungerecht und erzeugt Fernverkehr über die Dörfer und Bundesstraßen. Sie macht keinen Sinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spawny 04.10.2011, 10:34
26. Maut ... haben wir eh nichts von!

Zitat von panzerknacker51
Es wird kommen wie immer. Die Vignette für sagen wir €100,- per anno, und die Entlastung wird auf sich warten lassen - wie immer...
Nö,nö, die 10€ Entlastung werden schon kommen (wenn die Vignette 110,-€ kostet)...kurz vor den Wahlen - um die üppige Großzügigkeit unserer Lobbyismus gesteuerten Regierung vorzuführen.

Wenn denn nur die Mauteinnahmen für die Strassen verwendet werden würde und nicht wie bei der KfZ-Steuer, die in alle anderen Pötte mit einfliest, aber kaum zum Strassenbau verwendet wird. Ich denke eher das die erwarteten 4-5Mrd € dann z.B. Griechenland oder Italien zugute kommen werden.

Zahlen Diplomatenautos dann auch die Maut oder haben die wieder Sonderrechte und bekommen sogar noch Geld wenn die die Autobahnen verwenden? Als Entschädigung das die sich mit dem Fussvolk die selbe Verkehrsgrundlage teilen müssen? Fair wär es ja!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Epaminaidos 04.10.2011, 10:37
27. Zu teuer!

Zitat von sysop
Die CSU kämpft verbissen für eine Einführung der Pkw-Maut* - gegen den Widerstand der Kanzlerin. Verkehrsminister Ramsauer hat jetzt seine Vorstellungen über die Abgabe skizziert. Er orientiert sich am österreichischen Modell.
Der Anteil von ausländischen Autos auf den Straßen ist nur sehr gering (ich weiß die Zahl nicht mehr, der ADAC hat sie neulich veröffentlicht, war <5%). Wenn das System für deutsche Autofahrer neutral sein soll, dann zahlen wir am Ende drauf, da die Mehreinnahmen nichtmal die Erhebungskosten decken. Dazu kommt noch, dass Ausländer vermutlich eine Kurzzeitvignette nehmen würden, was die Mehreinnahmen nochmal senkt.
Ergo: Es geht mal wieder darum, mehr Geld einznehmen - egal wie.
Im ersten Jahr geht das vielleicht noch direkt in den Straßenbau. Bei den anderen Autosteuern hat der Staat aber schon vorgemacht, dass solche Zusagen nur im ersten Jahr gelten.
Dazu kommt noch, dass ausländische PKW fast alle bei uns tanken müssen. Daher wäre es noch viel einfacher, die Kfz-Steuer zu senken und die Mineralölsteuer zu erhöhen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tito 04.10.2011, 10:38
28. Nachtigall, ick hör dir trapsen

Zitat von wetnoodle
Aus schweizer Sicht ist dieses Gezanke in Deutschland nur lächerlich. Deutschland ist umzingelt von Ländern die für die Benutzung der Autobahnen eine Beitrag von PKW Lenkern erheben, nicht zuletzt auch von Ausländern, was nur fair ist. ... Es kann doch nicht sein, dass jeder über marode Autobahnen jammert, deren Instandsetzung nicht aus Steuergeldern gedeckt werden kann, aber gleichzeitig gegen jede Form der PKW Maut ist. Einfach absurd.
Sie vergessen, dass Ramsauer genügend geld hat, um die Straßen zu sanieren. benzinsteuern, Kfz Steuern. Nur - Ramsauer setzt das Geld nicht für die Straßen ein, sondern gibt es in den allgemeinen Topf. Er möge doch erst einmal eine klare Rechnung vorlegen. Einfach nur sagen, wo er mehr hernehmen will und alle Energie auf diesen Punkt richten, legt die Vermutung nahe, dass er einfach nur mehr Geld von uns Bürgern haben will. No

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tolotos 04.10.2011, 10:38
29. Kfz- und Mineralölsteuer finanzieren das deutsche Straßennetz zweimal

Zitat von wetnoodle
Es kann doch nicht sein, dass jeder über marode Autobahnen jammert, deren Instandsetzung nicht aus Steuergeldern gedeckt werden kann, aber gleichzeitig gegen jede Form der PKW Maut ist. Einfach absurd.
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=11178
Noch Fragen?
PKW-Maud für die Euros der Banken?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 17