Forum: Politik
Pkw-Maut: Ramsauer nimmt sich Österreich zum Vorbild

Die CSU kämpft verbissen für eine Einführung der Pkw-Maut* - gegen den Widerstand der Kanzlerin. Verkehrsminister Ramsauer hat jetzt seine Vorstellungen über die Abgabe skizziert. Er orientiert sich am österreichischen Modell.

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missoni 04.10.2011, 10:54
40. Mautpreller

Simpel ja, aber weder zweckmäßig, noch gerecht. Gerecht wäre allenfalls erstens die gefahrenen Kilometer zu berücksichtigen und zweitens die Hauptverursacher der Straßenschäden, nämlich die Abermilliarden ....[/QUOTE]
und was ist mit den Mautprellern?
Die meisten sind aus Osteuropa und bei dennen Löhnen ist es egal wie lange der Fahrer unterwegs ist. Diese fahren dann über die Landstrassen una machen diese oft kaputt. Dazu parken die überall, wo es dennen einfällt, selbst wenn es ein absolutes Halteverbot ist.
Deshalb in ich für ein Generelles Durchgangsverbot auf deutschen Strassen und müssen die Autobahn nehmen. Auf deutschen Strassen dürfen die nur Fahren, wenn es anhand der Frachtpapiere ersichtlich ist. Es kann nicht sein, das die enormen Strassenschäden durch Mautpreller immer nur der Steuerzahler zu begleichen hat.

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derlabbecker 04.10.2011, 10:55
41. naja....

Zitat von champagnero
Grundsätzlich mit allem einverstanden. Leider wird die einfachste Lösung, nämlich Vignette anstatt Kfz-Steuer, nicht kommen. Und bitte auch nicht vergessen, dass die Autobahnen nicht wegen des Pkw-Verkehrs so marode sind. Sämtliche Schäden kommen nahezu ausschließlich durch den Schwerverkehr zustande () und dieser müssen zwar schon bezahlen, aber gemessen an den Schäden viel zu wenig.
... die LKW Maut von ca. 4 Mrd Euro im Jahr würde schon für die Kosten der Schäden reichen.... allerdings versickert dieses Geld halt auch im Bundeshaushalt und wird nicht für die Sanierung und den Ausbau der Strassen verwendet.
Aber in einem haben Sie Recht: die LKW Maut ist an sich noch zu günstig, solange es billiger ist Nordseekrabben per LKW zum Puhlen nach Marokko und zurück zu fahren, oder man auf der Autobahn teilweise LKW mit offener Ladefläche sieht auf denen eine Palette steht, oder 3 Rohre liegen.... sorry, dann ist es einfach noch zu günstig. Und war da nicht mal die Idee diese Maut durch die elektronische Erfassung tageszeitabhängig zu machen, d.h. teurer im Berufsverkehr etc...?

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derlabbecker 04.10.2011, 11:07
42. der gehbehinderte Rentner...

Zitat von Jurx
Jetzt soll der beim Gehen eingeschränkte Rentner, der pro Jahr 5000 Kilometer zur Erledigung seiner Einkäufe zurücklegt, an Maut dasselbe berappen wie die Firma des Pharmareferenten im Außeneinsatz, der pro Jahr 50.000 km durch die Republik pendelt?
... braucht keine Vignette für die Autobahn, da er zum Einkaufen nicht über diese fahren muss. Fahre ich nicht Autobahn brauche ich keine. Meine Mutter fährt auch Auto, aber halt nur in der Stadt, und traut sich auch nicht auf die Autobahn. Sie wird sicherlich keine Vignette kaufen...
Ausserdem bin ich mir sicher dass es in diesem Land wieder genug Lobbyverbände gibt die entsprechende Ausnahmen durchsetzen werden (>50 % Behinderung = Vignette geschenkt etc....)

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hansklauspeter 04.10.2011, 11:12
43. ...

Ich fände eine Maut für nicht in Deutschland zugelassene Fahrzeuge sinnig. Beim Rest finde ich den Weg der KfZ-Steuer praktikabler. Denn auch die Maut beinhaltet ja nicht meinen Verbrauch ist also nicht ökologischer. Sogar im Gegenteil wenn die Maut die Leute auf Landstraßen ausweichen lässt ist das ökologisch hochbedenklich.
Für Durchreißende wäre eine günstige Vignette wahrscheinlich kein Grund auf Landstraßen auszuweichen. Praktisch wäre natürlich wenn ich für Urlaubsreisen gleich eine Euro-Vignette kaufen könnte, die in allen EU-Stadten gilt. Wenn dann jemand von Spanien nach Dänemark fahren möchte, kann er zu Hause eine Eurovignette kaufen und damit ohne seine Scheibe zuzukleben nach Dänemark fahren.

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moondance 04.10.2011, 11:13
44. Vielfahrer

Zitat von Jurx
... Wenn schon mehr gezahlt werden muss, dann müssen aus Gründen der Fairness diejenigen mehr zahlen, die mehr fahren und die Strassen benutzen und verstopfen und kaputtmachen, die dann teuer geflickt werden müssen. ...
Das "Vielfahrerargument" ist im Grunde kein treffendes Argument, denn die Vielfahrer leisten ihren Beitrag an der Tankstelle über die Mineralölsteuer + MwSt (ob diese Steuern dabei vollständig in den Straßenverkehr zurückfließt, ist n.m.E. dabei völlig irrelevant). Die Vignette kann man dann letztlich als so etwas wie eine "Bereitstellungsgebühr" ansehen, die jeder zu zahlen hat, der die Autobahn einmal benutzt. So ist das doch bei jedem Strom- und Gastarif auch: da zahlt man einen fixen Betrag plus verbrauchsabhängie Kosten. Wieso also die Aufregung.
Die PKW-Maut für Autobahnen wird kommen! Das ist auch gut so, denn eine gute Infrastruktur sollte uns einen Hunderter im Jahr wert sein.

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Schreikrampf 04.10.2011, 11:18
45. Niemand hat die Absicht...

...eine Autobahngebühr einzuführen. Und wenn doch, dann gibt´s für alle Nörgler und "Dagegen-Votierer" das Leckerli der Kfz-Steuersenkung! Haha!!

Aufgewacht! Einmal eingeführt, wird es Erhöhungen geben, wann immer irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen sind.
Zweckgebunden wird dieses Geld sicher nicht ausgegeben werden.
Wir zahlen doch schon genug: Mehrwertsteuer beim Autokauf, Mineralölsteuer UND Mehrwertsteuer beim Tanken, Kfz-Steuer, etc. und nun auch noch Autbahngebühren?
Haben uns die Luschen nicht immer und immer wieder versichert, es wird keine Autobahngebühren geben?
Eine Lüge mehr. Und trotzdem: CDU 30%.
Wie dämlich kann denn ein Volk sein?

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DDM_Reaper20 04.10.2011, 11:19
46. Steuervergünstigungen? Von wegen!

Zitat von maxB2510
Warum überhaupt darüber diskutiert wird, eine klassische Maut (wie beispielsweise in Italien) einzuführen, kann ich nicht verstehen. Es kann nichts.....
Wär' ja zu schön, wenn dafür im Gegenzug tatsächlich Erleichterungen für Autofahrer durchgesetzt würden. Da Herr Ramsauer aber ganz offen sagt, dass Kohle in die Kassen kommen soll, bezweifle ich, dass wir Autofahrer auch nur einen Cent Erleichterungen zu spüren bekommen.

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happy2009 04.10.2011, 11:20
47. erzwungener Titel-warum eigentlich

Zitat von Jurx
Wenn schon mehr gezahlt werden muss, dann müssen aus Gründen der Fairness diejenigen mehr zahlen, die mehr fahren und die Strassen benutzen und verstopfen und kaputtmachen, die dann teuer geflickt werden müssen.
So ein ausgemachter Unsinn

1:wer mehr fährt zahlt mehr Spritsteuer
2:wenn plötzlich pro km bezahlt werden muss werden die hierzulande guten Nebenstraßen verstopft werden
Alternativ:
Auf Strecken Stuttgart München sind Sie zudem gezwungen die Autobahn zu benutzen da die Nebenstrecken riesige Umwege darstellen

3:Urbane Mieten werden steigen, da sich viele das tägliche Fahren in die City nicht mehr leisten können

die Masse der Abnutzung stammen von LKWs nicht von PKWs

und vor allem

Die Mautkosten werden vollumfänglich dem Endkunden aufgebürdet, denn gerade Unternehmen fahren mehr

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PRhodan 04.10.2011, 11:21
48. Volksverdummung

Warum wehren sich die Bürger gegen die neue Abzocke?
Weil das Geld im Bundeshaushalt versickern wird und vielleicht "zweckgebunden" für die Griechenlandrettung verbraten wird. Der Herr Ramsauer als nichtbetroffener Dienstwagenfahrer scheint sich vor der Wählerreaktion gar nicht zu fürchten.

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macping 04.10.2011, 11:21
49. Diese einfache Lösung

Zitat von Jurx
... Vor 40, 30 und 20 Jahren war immer mal wieder im Gespräch: Kfz-Steuer abschaffen und im Gegenzug die Mineralölsteuer erhöhen, so dass die stärker mit Kosten belastet werden, die die Strassen mehr benutzen und dabei mehr die Luft verschmutzen (und mehr CO2 erzeugen). Jetzt soll der beim Gehen eingeschränkte Rentner, der pro Jahr 5000 Kilometer zur Erledigung seiner Einkäufe zurücklegt, an Maut dasselbe berappen wie die Firma des Pharmareferenten im Außeneinsatz, der pro Jahr 50.000 km durch die Republik pendelt? Umlegen auf die Mineralölsteuer! Das verursacht keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand, und wer zehnmal so viel fährt, zahlt zehnmal soviel für diese neue Mautsteuer! Maut-Jahresflatrates zwecks Strassenbaufinanzierung sind ungerecht gegenüber Wenigfahrern, die am wenigstens zum Verschleiß der Strassen beitragen. ...

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