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Pläne für mehr Kooperation: Der Traum vom neuen Europa
REUTERS

Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?

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mainstreet 12.06.2012, 12:34
10. Zum letzten Gefecht....

Wenn sonst nichts mehr geht .... Spanien, Griechenland, Italien, Irland Portugal - Gute Nacht deutscher Steuerzahler!
Zu diesem Artikel kann man nur bemerken im Konsens diesens : Jetzt sollen Träume helfen " - aber Politik sollte nicht die Flucht in Träume sein sondern verantwortungsvolles wirtschaften im Interesse der deutschen Menschen die in diesem Land leben wollen und nicht in einem Traumland ohne jegliche Demokratieund jeglicher finanzieller Verantwortung in Europa.!

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sajuz 12.06.2012, 12:34
11. Nur in einer Revolution

Kann eine neue EU geboren werden. Und ohne Enteignungen von Vermögen ist jede Krisenbekämpfung hinfällig. Denn die kleinen Einkommen werden bereits durch Inflation und fehlende Umverteilung enteignet.

Wenn die Griechen an den Suppenküchen Schlange stehen, wenn die Spanischen Jugendlichen gar keine Chance mehr sehen, dann müssen diese Länder ihren Notstand erkennen und sich das was ihnen genommen wurde, dort zurückholen wo man es zurückholen kann: Bei gut situierten Privatpersonen, bei Immobilienbesitzern, bei Bankmanagern, die nicht haften müssen.

Der Finanzsektor gerät in Schieflage, die kleinen Leute müssen dafür Bluten und die Lösung soll sein, dass dann halt die kleinen Leute in der gesamten EU gemeinsam bluten sollen?

Das ist Unrecht.

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MütterchenMüh 12.06.2012, 12:34
12. nix zu verschenken

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Ich möchte keinen europäischen Bundesstaat. Jedenfalls nicht derzeit und schon gar nicht einen, der aus der aktuellen Not herausgeboren wird.

Deutschland wird sich für die Pleitegeier krummlegen (bis 67 +++) und sparen müssen.

Schauen wir uns doch mal unsere Städte, Straßen, Schulen und Kindergärten an.
Da kann man als Normalo nicht auf die Idee kommen, dass wir etwas zu verschenken hätten.

Der Fikalpakt wird genauso wenig solide und regide durchgezogen werden, wie die derzeitige EZB sich an solide Stabilitätspolitik hält.

Die Partei, die den Euro-Raum verlässt bekommt meine Stimme - sonst niemand.

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fritzyoski 12.06.2012, 12:34
13. weniger als drei Monate

"Christine Lagarde, gibt den Euro-Rettern nur noch wenig Zeit. In einem Interview mit dem US-Sender CNN sprach sie von "weniger als drei Monaten"
Na hoffentlich behaelt sie recht. Aber ich befuerchte die gute Frau sieht das zu optimistisch. Da wird noch die ein oder andere Billion drauf gehen bevor die Europhantasten aufgeben, bzw von der Realitaet eingeholt werden.

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Zereus 12.06.2012, 12:35
14. ...

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Ideologen bei der Arbeit zusehen hat mir irgendwie mehr Freude bereitet, als ich sie beim Zusammenbruch des Ostblocks beobachtet habe.

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klarseher 12.06.2012, 12:35
15. Nein!

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Die Vielfältigkeit macht Europa aus. Das krampfhafte zusammenschließen unterschiedlicher Einstellungen und Lebensweisen hat historisch noch nie funktioniert. Selbst 40 Jahre DDR haben sogar Deutschland nachhaltig getrennt. Der Osten ist tot, bzw. wird ausschließlich durch Subventionen am Leben gehalten, die dort lebenden Bürger sind abgewandert.

Wollen wir das für Europa, wo die Zusammenhänge deutlich komplexer sind? Verwaiste Landstiche, überfüllte Städte, alles vereinheltlicht?

Ich möchte das niemals....

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Hörbört 12.06.2012, 12:35
16. Merkel mal wieder auf Populismuskurs

Noch im Januar sprach sich Merkel gegen die Direktwahl des deutschen Bundespräsidenten aus, wie schon im Jahr 2009 (als Köhler diesen Vorschlag machte). Nun - auf einmal - soll der EU-Ratspräsident direkt gewählt werden? Dieser Frau ist kein Standpunkt zu glauben, zumal, wenn er unter der Überschrift "mehr demokratische Teilhabe" daher kommt. Denn Wort und Tat klaffen immer mehr auseinander (Stichwort: Technokratenregierungen).

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seppfett 12.06.2012, 12:36
17. Ja...

Um in Politiker-Deutsch zu sprechen, es gibt keine Alternative zu einem europäischen Bundesstaat.
In allgemeinverständlichem Deutsch bedeutet das, dass alle anderen Alternativen nicht gut für die Europäer sind - auch wenn hier in den Foren eine Welle der kleinstaaterei ausgebrochen ist. Heute würde niemand im Ernst verlangen das Saarland, Bremen oder Berlin aus der Bundesrepublik auszuschliessen. In Europa müssen wir auch so weit kommen, dass wir uns mit unsere Miteuropäer in von schlechten Politikern geführten Ländern solidarisch erklären.

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Nonvaio01 12.06.2012, 12:38
18. ein alter Hut

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
wer sich etwas mit Alternativen medien beschaeftigt fuer den ist das nicht neu.

Wer will sollte sich einmal Zeitgeist auf Youtube anschauen, da wurde das vorhaben schon vor jahren beschrieben, mit genau den mechanismen die wir heute haben.

Um die Vereinigten Staaten von Europa zu bekommen, muss erst eine Finanzkriese her. Die Doku wurde schon jahre vor der heutigen Kriese gemacht, und sie past zu 100%.

Als naechste ist dann Asien drann, auch dort wurde wie in Europa angefangen mit einer handelszone...etc. Am ende wird es drei grosse Zonen geben. Amerika mit Nord und Sued, Europa und Asien, die alle von Firmen gesteuert werden.

Wie gesagt wer will kann sich informieren, und nicht immer alles gleich als verrueckte spinnerei abtun.

Es ist sehr beangstigend wie nah der Film an der Wahrheit ist.

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Horatio Caine 12.06.2012, 12:38
19. Entscheidende Frage

Zitat von
In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Das ist die entscheidende Frage und solange ich bei der Beantwortung dieser Frage nur idelogische und pathetische Sprachblasen höre und keinerlei Argument, was das genau MIR und vor allem MIR finanziell bringen sollte, oder sich sonstwie positiv für meinen Lebenskomfort und mein persönliches Fortkommen auswirken sollte, stehe ich dem nicht sehr aufgeschlossen gegenüber.

Die letzte Entscheidung, die man in einem Zustand von kollektiven europäischen Fiebers getroffen hat (Eurozone und wer alles mit teilnehmen darf), wirkt aktuell noch extrem nach.

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