Forum: Politik
Pläne für mehr Kooperation: Der Traum vom neuen Europa
REUTERS

Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?

Seite 23 von 63
trackerdog 12.06.2012, 14:24
220. Ohne mich!

Natürlich werden die Politiker das Volk nicht fragen, wenn sie Deutschland endgültig verkaufen.
Eine Volksabstimmung fürchten die mehr, als der Teufel das Weihwasser.
Kein europäisches Volk denkt auch nur eine Sekunde daran seine Eigenstaatlichkeit in einem EU - Staat aufzulösen - außer vielleicht die gestörten Deutschen und die Staaten, die sowieso pleite sind.
Wenn die Politiker Kriege provozieren wollen, dann sind sie mit ihren Ideen auf dem besten Weg!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blowup 12.06.2012, 14:26
221. wirklich

Zitat von GJC
erschreckend wie viel antieuropäische Stimmung einem hier entgegenschlägt. Aber etwas anderes war natürlich nicht zu erwarten. Der deutsche Michel kocht halt immer noch sein eigenes Süppchen, sieht nur die Probleme, die sich gerade unmittelbar vor seiner Nase zeigen und kommt gar nicht auf die Idee mal das ganze große Bild zu sehen.
Wirklich? Ist das antieuropäische Stimmung? Ich glaube, die Menschen willen nur DIESES Europa nicht, ein Europa der machtgierigen Politiker, der Lobbyisten, geldgeilen Banker und korrupten Bürokraten. Das, was wir jetzt sehen, kann man doch wohl nur als Totalversagen bezeichnen. Beispiel Griechenland: Nach ein paar Wochen Aufenthalt dort und einigen Gesprächen mit Griechen konnte doch wohl kein halbwegs vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, die wären reif für die EU.

DIESES Europa hat uns an den Abgrund geführt und da wundern Sie sich über antieuropäische Stimmung? Und der deutsche Michel? Dem hat man ja nun schon zum zweiten Mal "blühende Landschaften" versprochen, Für wie dumm halten Sie den denn eigentlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tatortreiniger 12.06.2012, 14:26
222. Fiskalunion

Zitat von gbartkowiak
Eine weitere Europäische Integration ist längst überfällig. Die Fiskalunion, inklusive Abtretung nationaler Budgethoheit und Kontrolle durch Europäische Instanzen, hätte schon mit dem Euro eingeführt werden müssen....

Und wie sieht Ihre „Fiskalunion“ so aus? Ich verstehe darunter: Einheitliche Mehrwertsteuer einheitliche Gewerbesteuer (und alle Länder, die keine solche haben müssen sie einrichten), einheitliche Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Vermögens- und Erbschaftssteuer (Länder die keine solche haben, müssen sie einrichten) etc. DAS ist eine Fiskalunion. Alle zahlen das Gleiche und bekommen das Gleiche. Da möchte ich aber mal die Herrschaften mit der dicken Brieftasche sehen, ob die das genauso sehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 12.06.2012, 14:27
223. das ist doch truegerisch

Zitat von DasReptil
Doch in Deutschland wir der Bürger alle 4 Jahre gefragt, und das Wahlergebnis fällt jedesmal eindeutig pro Euro/Eu aus. Wer sich nicht klar macht wofür CDU/FDP/SPD/Grüne/Linke und Konsorten stehen un sie trotzdem wählt braucht sich hinterher nicht beschweren.
Alle diese Parteien sind Pro Euro, und wenn es dann eine gibt die nicht pro Euro ist, wird diese von der Presse niedergemacht und von den anderen Prteien, siehe die Piraten.

Dann ist China ja auch eine perfecte demokratie denn dort koennen die Buerger ja auch zwischen kandidaten waehlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pünktli 12.06.2012, 14:27
224. wenn die deutschen das unbeding möchten

Wenn Deutschland unbedingt alle verschuldeten Staaten quersubventionieren möchte, dann ist das bestimmt für die einen ein Traum - nämlich für die Staaten Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Portugal, Irland, Zypern, Belgien, Luxemburg usw. Für einige könnte das allerdings zum Albtraum werden. Genaugesagt eigentlich nur für einen Staat. Deutschland? Ein Schelm, wer Böses denkt. Ob die hier schreibenden jungen Leute in fünf Jahren immer noch denken, diskutieren wir dann gerne wieder...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fritz3 12.06.2012, 14:28
225.

Zitat von Madir
Irgendwann sind die Bürger nicht mehr bereit die Kosten zu tragen aber wenn der Druck der Straße den der "Märkte" übersteigt leben wir schon in einer Gesellschaft in der die meisten von uns nicht leben wollen.
Wenn die Wirtschaft diesen Plan zur Diktatur wirklich durchzieht, würde ich an Stelle von Großbritannien und der Schweiz über einen Ausbau der Grenzkontrollanlagen nachdenken. Sonst werden die von einer Flüchtlingswelle überrollt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Shaft13 12.06.2012, 14:28
226.

Jaja,ein neues Europa. Wobei hier die Frage ist,ob es dann wie in Jugoslawien auseinande rgeht,oder doch wie die UDSSR.

Es ist schon interessant,das irgendwleche Politiker unbedingt Sachen zusammenführen wollen,die nicht zusammen passen.

Der letzte Krieg in Europa war ein Zusammenschluss von Staaten gegen den Willen des Volkes ,ebenfalls mit einer gemeinsamen Währung.Nämlich Jugoslawien.

Wobei es mich interessieren würde, ob die Befürworter von diesem neuen Europa in diesem Thread auch bereit sind bis 80 zu arbeiten und 40% Mehrwertsteuer zu bezahlen.
Und zwar für die ganzen anderen Länder,die fröhlich am feiern sind,zwangsfinanziert von uns Deutschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mandy1949 12.06.2012, 14:28
227. Wie Recht Sie doch haben!

Zitat von GJC
erschreckend wie viel antieuropäische Stimmung einem hier entgegenschlägt. Aber etwas anderes war natürlich nicht zu erwarten. Der deutsche Michel kocht halt immer noch sein eigenes Süppchen, sieht nur die Probleme, die sich gerade unmittelbar vor seiner Nase zeigen und kommt gar nicht auf die Idee mal das ganze große Bild zu sehen. Natürlich müssten die VSE eine demokratische Legitimation haben und natürlich würden heutigen Strukturen radikal reformiert werden müssen. Argumente in Richtung Abschaffung der Demokratie und alle Macht dem Kapital klingen für mich sehr nach Verschwörungstheorie und halte ich für völlig unrealistisch. Das europäische Parlament würde so gewählt wie heute der Bundestag. Die Direktwahl eines europäischen Präsidenten ist längst überfällig. Dieser müsste ähnliche Macht wie der Präsident der USA haben. Ein europäischer Bundesstaat böte uns riesige Chancen. Wir wären die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Welt mit dem größten Binnenmarkt der Welt. Der Export würde an Bedeutung verlieren. Wir könnten uns in der immer wichtiger werdenden globalen Politik besser gegen USA und China durchsetzen und würden nicht so wie heute ständig übergangen. Ich hoffe das die VSE kommen werden, auch wenn ich fürchte, dass es ein steiniger Weg wird und noch sehr sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Ein Rückfall zu den alten Nationalstaaten wäre für Deutschland auf lange Sicht eine Katastrophe. Politische Bedeutungslosigkeit bei internationalen Entscheidungen wäre die Folge. Das bedeutet dann garantiert weniger Demokratie, denn dann heißt es friß Vogel oder stirb.
Und ich frage mich ernsthaft, warum das so einige nicht sehen.

Wir werden ein starkes Europa brauchen gegen China, Indien, Brasilien und die vereinigten Staaten.
Wenn wir als einzelnes Land antreten, in Verhandlungen, dann werden wir akzeptieren müssen, was sie uns vorgeben. Das kann nicht die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder sein!
Darüber sollte man einmal nachdenken!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Almartino 12.06.2012, 14:28
228. Die Unterschiede sind zu gross

Die Unterschiede innerhalb Europa sind zu gross: Mentalität, Ethik, Kultur, Sprachen, etc. etc. Statt zu versuchen, diese unter dem Hut einer Beamtenkaste in Bruxelles zu einem Einheitsbrei zu vermengen (was, wenn überhaupt, ohnehin nur auf dem tiefsten Niveau klappen wird) sollte man besser alle diese UNTERSCHIEDE NUTZEN! Zurück zu den Nationen, mit einer einzigen EU-Zwangsjacke: Freihandel. Und für den Rest: Freiheit, Verantwortung, Wettbewerb!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jd87 12.06.2012, 14:30
229. ...

Zitat von bunterepublik
der Gründung der Bundesrepublik und bei der Wiedervereinigung wurde auch keiner gefragt. Ich bin es als "Südländer" leid, den Rest der Republik durchzufüttern. Bevor ich die Kumpels im Pott oder die Faschos in Sachsen subventioniere, dann doch lieber Italiener und Spanier. Die haben wenigstens Stil und sind keine solchen Proleten.
Ich komme aus NRW...dann könnt Ihr ja auch die Probleme von NRW mitübernehmen...wir geben Euch dann ein paar von unseren Migranten ohne Bildung und Kriegsflüchtigen, dann brauchen wir auch keine Subventionen mehr...und die NRW Kommunen zahlen seeehr viel an den OSten...das können wir dann auch sofort mitausgleichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 23 von 63