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Pläne für mehr Kooperation: Der Traum vom neuen Europa
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Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?

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Olaf 12.06.2012, 14:35
240.

Zitat von hansklauspeter
Ein Badenwürttemberger Unternehmen kann auch nicht einfach in Mecklenburg hantieren.
Wieso das denn nicht? Natürlich können die das.

Zitat von hansklauspeter
Und gerade weil die Unterschiede so groß sind ist eine engere Zusammenarbeit zwingend notwendig. Wir haben auch in Deutschland große Unterschiede und sind damit nicht das einzige Land. In dem jeder für sich wurschtelt ist dann aber keinem Geholfen. Das führt dann dazu das an der deutschen Grenze die AKWs stehen die in Deutschland stillgelegt werden, weil der Stromimport von dort recht günstig ist. Das zwingt dann wieder unseren Staat dazu heimische Energie zu subventionieren, was die Nachbarn verärgert, weil sie auf ihrem Strom sitzen bleiben etc.
Ich glaube Sie verwechseln Kooperation mit Druck. Genau wie unsere Politiker, die auch einfach hofften mit dem Euro Fakten zu schaffen, die dann irgendwann das gewünschte Ergebnis erzwingen.

So funktioniert das aber nicht, wie wir gerade erleben. Das Beispiel mit dem Bau des AKW war von mir bewusst gewählt, weil es einen fundamentalen Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich offen legt. Und den bekommen Sie auch nicht mit "mehr Europa" oder "Kooperation" weg.

Von diesen Punkten gibt es in Europa noch viel mehr und jetzt sogar allen Ernstes zu erwägen, die Parlamente zu entmachten wird zu allem möglichen beitragen, aber bestimmt nicht zu mehr Frieden in Europa.

Das ist ein wirklich gefährlicher Weg. Wir leben seit fast 70 Jahren friedlich in Europa zusammen mit unterschiedlichen Währungen und Nationen. Und das hat funktioniert und ich sehe keinen Grund, warum dies nicht weiter funktionieren sollte.

Der Euro ist auch nur in 17 der EU-Länder die offizielle Währung, wenn es jetzt 16 werden oder 14 geht Europa davon nicht unter.

Teuer wird es so oder so. Es ist nur die Frage, wie wir mit dem geringsten Schaden aus der Krise wieder herauskommen

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me-privat 12.06.2012, 14:37
241. Huch???

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Nanu?
Seit wann interessiert sich jemand, auch hier SPON, dafür, was die Bürger wollen?
Sollten wir etwa irgendwann einmal gefragt werden?
Ich glaub's ja nicht...

An anderer Stelle, nämlich in FAZ.net, lese ich gerade, Herr Barroso werkele "...an einer Bankenunion mit europäischer Bankenaufsicht." Jetzt wolle "Barroso seine Vorstellungen durch die Hintertür umsetzen – ohne Vertragsänderungen ..."
Das hieße ja nichts anderes, als bestehende Verträge müßten gebrochen werden!
Aber so bräuchten die Bürger eben nicht gefragt werden.
Wen interessiert es da schon, was die Bürger wollen...

Aber macht ja alles nix:
Wir haben ja auch einen Bundespräsidenten, der, siehe seine aktuellen Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, nicht das Volk in seiner Mehrheit repräsentiert sondern danach strebt eben dieses zu bevormunden.
Volkes Wille interessiert doch schon lang nicht mehr!

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heiko1977 12.06.2012, 14:37
242.

Zitat von klarseher
Die Vielfältigkeit macht Europa aus. Das krampfhafte zusammenschließen unterschiedlicher Einstellungen und Lebensweisen hat historisch noch nie funktioniert. Selbst 40 Jahre DDR haben sogar Deutschland nachhaltig getrennt. Der Osten ist tot, bzw. wird ausschließlich durch Subventionen am Leben gehalten, die dort lebenden Bürger sind abgewandert. Wollen wir das für Europa, wo die Zusammenhänge deutlich komplexer sind? Verwaiste Landstiche, überfüllte Städte, alles vereinheltlicht? Ich möchte das niemals....
Ah ja nun dann müsste das "Projekt D" auch gescheitet sein, denn auch hier leben unterschiedliche Einstelllungen (pol. oder kulturell) und Lebenweisen zusammen. Ich als Rheinländer habe nichts mit einem bayrischen Bergbauern gemeinsam nicht einmal die Sprache und trotzdem leben wir in einem Staat zusammen.

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SieLebenWirSchlafen 12.06.2012, 14:38
243. nee

Zitat von Luna-lucia
Die einzige Hoffnung liegt jetzt bei den PIRATEN!!! Die denken wenigstens noch selber! Und lassen nicht! Wie es die derzeitige Regierung anscheinend tut, von "Instituten" (z.B. Pharmaindustrie ...) und sogenannten - ohnehin meist selbst ernannter Fachleute - vordenken! Gute Frage an die/den Frau/Herrn-Poltiker dazu: Sagen sie mal, wo lassen sie eigentlich denken?
Leider nein. Die Piratenpartei ist nur eine künstliche Opposition geschaffen durch die Elite, damit sie nicht die Mistforken rausholen. Wenn man sich die Parteiführer GENAU ansieht, weiss man auch was da los ist. Man achte auch auf bestimmte okkulte Symbolik. Wer suchet, der findet die Wahrheit ...

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Madir 12.06.2012, 14:38
244.

Zitat von pünktli
Wenn Deutschland unbedingt alle verschuldeten Staaten quersubventionieren möchte, dann ist das bestimmt für die einen ein Traum - nämlich für die Staaten Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Portugal, Irland, Zypern, Belgien, Luxemburg usw. Für einige könnte das allerdings zum Albtraum werden. Genaugesagt eigentlich nur für einen Staat. Deutschland? Ein Schelm, wer Böses denkt. Ob die hier schreibenden jungen Leute in fünf Jahren immer noch denken, diskutieren wir dann gerne wieder...
Sie unterliegen hier Teilweise einem Irrtum:
Spanien, Zypern und Luxemburg haben eine geringere Staatsverschuldung als Deutschland.

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Prekarianer 12.06.2012, 14:38
245. auch

Zitat von paoloDeG
Diese Leute, wie auch alle Regierungen der Länder der EU, haben nur beschränkte Fähigkeiten! Sie haben die Krisen nicht voraussehen können und noch weniger haben sie die Krisen meistern können! Man darf diese Tatsache nicht verneinen, sondern die Realität betrachten und danach handeln! Die Institutionen der EU und der EuroZone haben jämmerlich versagt! Schon seit Anfang 2006 auf meine Webseite bitte ich auf mehr Einigkeit, weil es dringend nötig war um ankommende Krisen leicht zu bewältigen! Alles umsonst! Europäische Bundesstaat, es ist schon längst Zeit! Aber wo sind die richtigen Leuten um an der Spitze zu stehen ??
nicht wahr. die krise haben einige vorhergesehen. und wo sie da war auch andere lösungen wie wir sie begangen haben. alles ammenmärchen

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ottohuebner 12.06.2012, 14:38
246. der traum ............

Zitat von mallorcafan
doch klar, dass soetwas angedacht ist. Das bestehende System bricht zusammen, das haben die inzwischen auch realisiert. Aber deswegen diese prallgefüllten Fleischtöpfe aufgeben??? Nein, da wird es doch wohl einen anderen Weg geben, nicht wahr?
hat sich in einen albtraum verwandelt aus dem wir wohl in dieser generation nicht mehr herauskommen. die mittelmeer staaten wollen unsere ersparnisse verprassen. es ist nicht zu fassen. raus aus der eu und dem euro.

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mandy1949 12.06.2012, 14:39
247.

Zitat von bunterepublik
der Gründung der Bundesrepublik und bei der Wiedervereinigung wurde auch keiner gefragt. Ich bin es als "Südländer" leid, den Rest der Republik durchzufüttern. Bevor ich die Kumpels im Pott oder die Faschos in Sachsen subventioniere, dann doch lieber Italiener und Spanier. Die haben wenigstens Stil und sind keine solchen Proleten.
Da stimme ich Ihnen zu. Nur trifft diese "Proletenheit", zum Glück bei weitem, nicht auf die gesamte deutsche Bevölkerung zu!

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roastbeef 12.06.2012, 14:40
248.

Zitat von kreuzdessüdens
...denn solch ein Euro-Durcheinander bringt nur die Völker gegeneinander auf, es drohen Revolutionen und Bürgerkriege und zu allem demokratischer und wirtschaftlicher Niedergang. Will das jemand? Also EU auflösen und raus aus dem Hirngespinst Euro.
Wie kommen Sie vom legitimen Protest gegen einen europ.Bundesstaat hin zur Empfehlung die EU aufzulösen?? Völlig unbegründet!

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uezegei 12.06.2012, 14:40
249.

Zitat von JohannWolfgangVonGoethe
Der war gut! Als ob sich die EU-Bürokratschiks um Gesetze - nationale und unternationale - kümmern würden. Sie haben doch spätestens seit dem Bruch der No-Bailout Klausel gesehen, dass Gesetze ganz nach Belieben gebrochen werden.
Der war gut !
Zeigt er doch, dass Sie keine Ahnung haben über die Funktionsweise des EU-Parlaments. Wissen Sie, wie das in D funktioniert ? Auch nicht ?
Schade für Sie.

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