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Pläne für mehr Kooperation: Der Traum vom neuen Europa
REUTERS

Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?

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Cortado#13 12.06.2012, 12:56
60. Irrtum!!! Keine Mehrheiten gibt es nur....

Zitat von cato.
Kurz und knapp, nein dafür gibt es in ganz Europa keine Mehrheiten und das hier schon wieder die Eurobonds angeführt werden, zeigt dass die Leute in Brüssel keine Ahnung von der Rechtslage in Deutschland haben oder diese gekonnt ignorieren.
durch "Volksabstimmungen" der EU Bürger und Steuerzahler, denn den Parlamentariern wird "Kadaver-Gehorsam" aufgezwungen, weil die Partei befiehlt, wie abzustimmen ist.

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hubertrudnick1 12.06.2012, 12:57
61. Wasserkopf

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Man will den Wasserkopf noch erweitern, also man will Europa den unfähigen Politikern überlassen, was sie bisher zustande gebracht haben, dass können wir zur Zeit mit dem Untergang gerade erleben.
Man hat von Anfang an versäumt eine gut funktionierende Gemeinschaft zu errichten, man hat bisher nur einigen Profiteuren die mit ihren Lobbyisten dort vertreten sind all ihre Forderungen erfüllt.
Nein zu diesem Gebilde, denn es vertritt nicht die Menschen sondern nur das Kapital.
Dieser eurpäische Wasserkopf hat total versagt, es sind unfähige Politiker, die den Gedanken von Europa zerstört haben, so wie einst die Ostblocksozialisten, die ihre Menschen in den Abgrund haben stürzen lassen.
Nein zu einer Macht von Politikern die nicht vom Volk gewählt worden sind, die hinter verschlossenen Türen ein Europa der Menschen kaputtmachen und ihren Bürgern kein Wahlrecht über die Abstimmung zu einer einheitlichen Verfassung gewehren können.
Wir brauchen kein Molloch von einer unkontrollierten Regierung die weit von den Menschen weg ist, die Hirngespinste nachjagen, aber dabei die Realität aus den Augen verloren haben.
Nein zu Handlangern des Großkapitals und der Finanzmafia.
Der Spatz in der Hand ist doch mehr wert, als die unerreichbare Taube auf dem Dach.
HR

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Galgenstein 12.06.2012, 12:57
62. An einer stärkeren Integration führt kein weg vorbei

Aber darin liegt auch eine Chance für mehr Bürgerbeteiligung. Mehrsprachigkeit muss kein Hindernis sein, wie die Schweiz ja recht gut zeigt. Entscheidend ist, dass zentral nur das geregelt wird, was zentral geregelt werden muss. Alles andere kann auf Ebene der Länder angesiedelt werden. Diese sollten eine stärkere Finanzhoheit bekommen und selbstständig Steuern erheben und nach Bedarf anpassen können.

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Spiegelkritikus 12.06.2012, 12:57
63. Das Europa der Eliten soll voangetrieben werden

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Wie man sieht, übernehmen die Eurokraten ganz ungeniert die Einschätzungen und Forderungen der Protagonisten des internationalen Grosskapitals, sei es Ackermann, Soros oder andere. Lagarde, Barroso, Juncker und Co. machen verstärkt Druck auf die deutsche Regierung, die zentralistische Integration der Euro-Zone mit ESM, Bankenunion und Eurobonds voran zu treiben, was im Klartext heisst: ziert euch nicht so und finanziert endlich dauerhaft diese Zone.

Wenn Barroso verkündet, das Bewusstsein für die Notwendigkeit dieser Art von Integration wachse in der Zone, dann müssen das 80% der deutschen Bürger als Hohn empfinden, aber die Interessen der Bürger zählen für unsere Eurokraten gar nicht. Lippenbekenntnisse von Merkel zu mehr bürgerlicher Teilhabe ändern daran nichts.

Die bürgerferne Euro-Politik steckt in einer handfesten Legitimationskrise und wird sich nicht mehr lange aufrechterhalten lassen. Ein Grund mehr für die Eurokraten, möglichst schnell alles in ihrem Sinne fest zu zurren, damit ihnen die lästigen Bürger nicht noch in die Quere kommen. Die deutschen Michel sollen brav arbeiten, konsumieren, vor allem bürgen und zahlen und ansonsten nicht in Erscheinung treten. Ein wahrlich demokratisches Projekt, diese Euro-Zone!

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bartholomew_simpson 12.06.2012, 12:58
64.

Der Brüsseler Bürokratiewildwuchs müßte wie ein ausgewachsener Busch mit einem radikalen Hausmeisterschnitt gestutzt werden, damit er wieder gesund austreiben und wachsen kann.

Die Basis für ein geeintes Europa wäre erst einmal eine gemeinsame Außenpolitik. Danach käme eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik. Erst dann könnte man über eine Gemeinschaftswährung nachdenken. Aber wenn alles nur mit heißer Nadel von einer aufgeblähten, top- bezahlten Bürokratie gestrickt wird, kommt nichts gescheites dabei heraus.

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neuesausderanstalt 12.06.2012, 12:59
65. Es ist erschreckend hier

in Deutschland mit ansehen zu müssen - wie sich die Medien zum Sprachrohr Merkels entwickelt haben. Der Bürger soll ganz bewusst manipuliert werden. Liebe Mitbürger schaut nach Brüssel, was sich dort abspielt. Hört auf youtube die Reden von Nigel Farage an - ein wahrer Demokrat und er sagt die Wahrheit. Nach dem Wunsch Merkels und Schäubles soll unsere Demokratie ausgehebelt und demontiert werden. Nein so ein Europa wollen wir nicht - die Bürger enteignet, ohne Rechte und Sklaven der Finanz und Wirtschaft. Unsere Medien haben sich eine Gehirnwäsche von Merkel unterzogen - ich lese jetzt telepolis und andere Informationsquellen. Boykott den Medien mehr kann man dazu nicht mehr sagen.

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Eberschmidt 12.06.2012, 12:59
66.

Zitat von cato.
Kurz und knapp, nein dafür gibt es in ganz Europa keine Mehrheiten und das hier schon wieder die Eurobonds angeführt werden, zeigt dass die Leute in Brüssel keine Ahnung von der Rechtslage in Deutschland haben oder diese gekonnt ignorieren.
Dann wird die Rechtslage in D eben geändert, oder ist das in Stein gemeißelt? nebenbei, auch Steine zerbröckeln mit der Zeit. Und diese wahrscheinlich schon bald.

Unsere Bestimmer und weisen Väter (und Mütter) werden sich doch nicht durch solche albernen Paragraphen aufhalten lassen!

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tatortreiniger 12.06.2012, 13:01
67. Europäischer Bundesstaat

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?

Ich kann mir schon lebhaft vorstellen, wie dieser „europäische Bundesstaat“ aussehen wird: Wir Deutschen malochen bis zum 70. Lebensjahr, während alle anderen weiterhin bis 60 (wenn überhaupt) arbeiten. Mehrwertsteuer wird in Deutschland auf 25 Prozent angehoben, im Rest der (verschuldeten) europäischen Welt runter auf 15 – damit diese Landesteile überlebensfähig bleiben. Die Löhne in Deutschland werden dem ärmsten Euro-Land angepasst – wegen der Chancengleichheit für rumänische Unternehmen. Kapitalertrags- und Vermögenssteuern werden per Gesetz für alle Zeit verboten und die Sozialsysteme werden in Deutschland privatisiert. Die armen Südländer bekommen für Krankheit und Rente aus dem deutschen Steuertopf Zuwendungen, damit die Arbeitgeberanteile gegen Null gefahren werden können. Es wird Zeit, die Koffer zu packen...

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c59 12.06.2012, 13:01
68. Nein!

Zitat von sysop
Spaniens marode Banken, Italiens lahmende Konjunktur, Griechenlands Rekordschulden: Die Krise zwingt die EU, sich Gedanken über eine stärkere Kooperation zu machen. In Brüssel werden intern erste Schritte hin zu einem europäischen Bundesstaat entworfen - aber wollen das die Bürger überhaupt?
Mal ehrlich. Wem geht in Deutschland Europa nicht am A. vorbei? Ich kenne tatsächlich niemanden, außer er hat einen Job bei der EU ergattert, der für die EU ist. Alle in Deutschland wissen, dass es lediglich eine Gewissensfrage nach dem verbockten 2. WK ist, dass man nichts dagegen machen kann und das man halt zahl und zahlt und zahlt.

Die, die auch in der EU sind und bezahlt werden aber trotzdem kein Geld mehr haben, wie jetzt Griechenland und Spanien usw. bauen ihr Gefühl wiederum nur aufgrund des bei der EU zu kassierenden Geldes zu derselben auf. Eine europäische Integration gibt es dagegen weder hüben noch drüben. Da auch der als Propaganda des vorstehen SPON-Artikels nichts der immherhin die - wohl rhetorische - Frage beinhaltet: Wollen die Bürger das überhaupt? Danke dafür und hier die Antwort: NEIN!

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derweise 12.06.2012, 13:02
69. Herrschaft des Kapitals

Zitat von Nonvaio01
Es ist kein Konstructions fehler, es ist so gewollt, das Ziel war immer die Vereinigten Staaten von Europa, um diese zu bekommen musste man dafuer sorgen das die EU kollabiert und nur ein Ausweg bleibt. es geht um die Kontrolle der Menschen und nichts weiter.
Sagen wir es deutlicher: es geht um die Herrschaft des Kapitals. Das völkische Moment soll in Europa unterdrückt werden. Die Völker Europas werden das nicht mitmachen!

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