Forum: Politik
Pläne von Finanzminister Scholz: SPD-Politiker hadern mit Bankenfusion
DPA

Finanzminister Scholz sorgt mit seiner Rolle bei der Bankenfusion für Unruhe in der SPD. Wenn er seine Gründe nicht besser erkläre, habe die Partei ein Problem, sagt Ex-NRW-Minister Walter-Borjans.

Seite 1 von 3
derhey 19.03.2019, 16:07
1. Kinderkram

ja, es gibt keine deutsche Bank für dt. Großunternehmungen, wenn die das nicht wollen! Dann denkt halt in Berlin auch mal Europäisch, dann ist es halt eine franz. Bank oder spanische. Ich hör schon jetzt - die sind ja alle nicht transparentnoder gar überschuldet, haben faule Kredite im Keller und und und. War und ist das etwas anderes als bei der Dt. Bank oder der Commerz mit ihren Leichen im Keller?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Actionscript 19.03.2019, 16:13
2. Die Diskussion um die Fusion sollte erst stattfinden,...

...wenn die russische Geldwäscherei und die Unterstützung von Trump mit von ihm verschönten Daten endgültig aufgeklärt wurden. Es ist schon ein Skandal, dass dies ausgerechnet die Deutsche Bank ist. Und offensichtlich war die Deutsche Bank ja gross genug, um solche kriminellen Transaktionen durchzuführen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
poseidon1966 19.03.2019, 16:16
3. Interesse von Scholz

Das Interesse von Scholz liegt für mich klar auf der Hand: Nicht mehr lange, dann war's das mit der kleinen "Groko". Scholz wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht wieder Finanzminister.
Was liegt da näher, als eine Systemrelevante Bank zu schmieden, deren Verluste künftig immer zu Lasten der Steuerzahler gehen, Gewinne jedoch weiterhin privat sind. Sich selbst kann man keine bessere Bewerbung um einen Hochdotierten Beratervertrag mit lebenslanger Laufzeit ausstellen. Der Mann denkt halt nur an seine Familie, nicht dass er noch Hartz4 beantragen muss...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matze1958 19.03.2019, 16:18
4. Scholz will doch

nur Geld abschöpfen. Und da das mit Steuererhöhung nicht so leicht machbar ist, versucht er es halt auf dem verschleierten Weg über die Commerzbank, Da hat er ja schließlich 15 Prozent Anteile. Alles auf Kosten der Bürger. So sind halt die Sozis heute.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fridericus1 19.03.2019, 16:20
5. Mich erinnert das so ein bißchen ...

... an den Kauf der Giftküche Monsanto durch die Bayer AG. Die Deutsche Bank als abgehalfterter Global Player mit vielen Leichen im Keller fusioniert mit der Cobank, an der der deutsche Staat (= Steuerzahler) beteiligt ist. Zweck: Schmieden einer neuen Großbank. Sollte sich der deutsche Staat, deren "Großbanken" (= Landesbanken) mittlerweile alle mit teilweise verheerendem Schaden (siehe HSH Nordbank) nicht lieber aus diesem Drecksgeschäft raushalten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 19.03.2019, 16:45
6. Warum nicht ?

Man erinnere sich, dass auch Landesbanken fusioniert haben und eine arge Schlankheitskur vollbringen mussten. Das hat auch geklappt. Systemrelevant sind doch heute schon beide Geldhäuser. Dann macht es wohl kaum noch einen Unterschied, wenn beide zusammengehen. Inzwischen dürfte man darin doch schon Erfahrung haben. Und ja - schwieriger wird das dann mit den Boni-Ausschüttungen für Manager werden. Das hat sein Gutes. Millionenboni sind Otto Normalo doch sowieso in keiner Weise mehr vermittelbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 19.03.2019, 16:50
7. Lieber Finanzminister

Ich schreibe Ihnen diesen Brief, da ich nicht weiß wer und warum ihnen diese Idee eingeflüstert hat und warum Sie darauf anspringen. Wenn zwei Fußlahme zusammen gebunden werden, können die auch nicht bei der Olympiade antreten. Zudem, beide haben sich ja schon mit Übernahmen verzockt und gezeigt, das sie das nicht beherrschen.

Also lieber Herr Finanzminister, lassen Sie fünfe gerade sein, stellen sie sich hin und sagen: "so habe ich das eigentlich nicht gemeint!" Auch als Politiker kann man sich mal verrennen - es ist nicht zu späht zum umdrehen - die beiden wollen ohnehin nicht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 19.03.2019, 16:52
8.

Zitat von poseidon1966
Das Interesse von Scholz liegt für mich klar auf der Hand: Nicht mehr lange, dann war's das mit der kleinen "Groko". Scholz wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht wieder Finanzminister. Was liegt da näher, als eine Systemrelevante Bank zu schmieden, deren Verluste künftig immer zu Lasten der Steuerzahler gehen, Gewinne jedoch weiterhin privat sind. Sich selbst kann man keine bessere Bewerbung um einen Hochdotierten Beratervertrag mit lebenslanger Laufzeit ausstellen. Der Mann denkt halt nur an seine Familie, nicht dass er noch Hartz4 beantragen muss...
Nein, das könnte man alles regeln, wenn man wollte. Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren muss nicht sein. In Amerika hat man das viel schärfer geregelt bei der Banken- und Finanzkrise. Warum nur schaffen wir das nicht ? Herr Schäuble hat damals leider auch nix zuwege gebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupo44 19.03.2019, 16:56
9. die Rechtslage ist sehr undurchsichtig.......

der Staat hat eigentlich keinen Einfluss auf diese geplante Fusion.Herr Scholz als Finanzminister dieser GROKO hat aber scheinbar ein großes Interesse diese Problematik voran zu treiben.Nach den großen Bankenchrach vor 9 Jahren sollte diese staatliche Beteiligung auf Kosten der Steuerzahler nie wieder statt finden. So damals Frau Merkel und Herr Steinbrück. Der Staat hält wohl 15% Anteile bei der Commerzbank.Geht dann nach dieser Fusion dieses große Bankunternehmen krachen sind wir Steuerzahler wieder dran zu zahlen.Das muß verhindert werden.Hinzu werden Tausende Arbeitsplätze vernichtet.Den scholz kann man nicht verstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3