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Plan für Freihandelszone mit EU: May bezwingt die Brexit-Hardliner
REUTERS

Theresa May ist von den Plänen eines harten Brexit abgerückt. Auf einer Kabinettsitzung setzte sie sich gegen die Hardliner in ihrer Regierung durch. Der Kampf wurde mit subtilen Mitteln geführt.

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chaosimall 07.07.2018, 21:00
60. Very cool, Mrs May,

bin begeistert über soviel Einsichts- als auch Durchsetzungsfähigkeit.
Das ist die Woche der europäischen Damen, Merkel und May beweisen staatsfrauliches Niveau! Und Seehofer, Johnson und Farage spielen weder Schach noch Mühle sondern Schneckenrennen.

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hansenett 08.07.2018, 14:57
61.

Nachdem May nun einen „soften Freihandel“ mit der EU formuliert hat, wird klar, dass der harte Brexit nicht durchzuhalten wäre und die UK-Regierung auf der Stelle zerreißen würde.
Selbstverständlich haben die Brexiteer hardliner nach außen den Bruch mit der EU propagiert. Der Brexiteer hardliner “Jacob Rees-Mogg” repräsentiert insbesondere einseitig die Positionen der Finanzwelt London, die inmitten UK ein Niedrigsteuerstandortwettbewerbs-Kannibalismus der Welt im großen Stil lostreten würde. Übrigens hatte May einst 2016 dies als Drohung geäußert, um sich die EU gefügig zu machen. Denn „Großbritannien wird nie wieder globale Handelsnation” und sucht seine Vorteile im Sektor „Geldzufluߓ.

Nur derart harter Austritt würde England zerreißen, das wird auch “Jacob Rees-Mogg” wissen, setzt bei hohem Einsatz zum besseren Verhandeln jedoch weiterhin auf die eine Karte.

Jetzt kann ich mir aber vorstellen, dass May mit einem „soften Freihandel Katalog“ die eigene Regierung zu Fall bringt und damit überhaupt auch den Brexit, den sie selbst ja eigentlich auch nie wollte.
Sollte Brüssel sich jetzt jedoch erweichen lassen, wäre es in der Tat der Sargnagel der Union.

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lanzelot72 08.07.2018, 18:47
62. BREXIT oder BRINO ?

Wie zu erwarten war, hat May weitere Positionen geräumt. Es werden wohl nicht die letzten gewesen sein. Wenn das so weiter geht, und daran habe ich keine Zweifel, dann endet das UK tatsächlich noch als reiner Vasallenstaat, allerdings mit gleich zwei Herren - EU und USA. Liam Fox kann sein Vokabular dann zukünftig auf zwei Worte beschränken: "Yes, Sir!"

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Fantastic 08.07.2018, 20:18
63. Brexit

Und schon wieder alter Wein in neuen Schläuchen.
Eine solche Lösung wurde doch schon längst von der EU abgelehnt.
Löst ja auch nicht das Problem des Personalverkehrs an der inneririschen Grenze.
Liebe Frau May, Schäuble würde sagen: Isch over!

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thinkof-it 09.07.2018, 12:44
64. Keine Ressentiments in den Bevölkerungen wecken

48, 9% der Briten haben für ein REMAIN gestimmt. Das sind fast 50%.
62 % derSchotten haben für ein REMAIN gestimmt. Das ist die absolute Mehrheit (fast 2/3 der Schotten)
*Über 70% der verträumten Schlafjungend haben für ein REMAIN gestimmt, die Zukunft liegt in Europa, auch wenn sie sich scheinbar im Dornröschenschlaf befindet.
Sie sollte von einem wunderschönen Prinzen wachgeküsst werden und nicht von einer bösen Fee.*

Der Friedensprozess in Irland, ein Religionsfrieden wurde durch die europäische Union, das Aufheben der Grenzen im Schengenraum gepusht.
Die europäische Gemeinschaft befriedet Europa.
Dieser Prozess darf nicht nachhaltig gestört werden und europäische Bevölkerungen, wie die Britische ausgrenzen.
Es ist unverantwortlich leichtfertig mit Volksabstimmungen, die in aufgeheizter Stimmung mehr ein Emotionsbarometer als politische Vernunft bedeuten, durchführen zu lassen.

Cameron war originär politisch gegen Europa,
dann wandelte sich sein Sinn für Europa,
Doch n einer gegen Europa aufgeheizten Stimmung ließ er ein Referendum über seinen Bestand als Premierminister durchführen,
dass er als eine Abstimmung über Europa tarnte?
Der Wolf im Schafspelz?
Auch die Europapolitik der Merkel-SPD führt zu einer bürgerfernen von oben verordneten Destabilisierung Europas.
Die SPD wünschte sich 1949 ein neutrales Deutschland.
Soll dies jetzt 68 Jahre nach Kriegsende in einer durch ökonomischen Ungleichgewichte gefährdeten EU und eine Politik, die die Westbindung lockert, befördert werden?

Liberale Demokratie. Debatte. Wissenschaft. Ökonomie. Arts.

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