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Platz drei hinter Grünen: Hessen-SPD gibt Idee der Ampelkoalition auf
DPA

Die hessische SPD stellt sich auf Opposition ein: Auch nach dem amtlichen Endergebnis liegen die Genossen hinter den Grünen. Landeschef Schäfer-Gümbel sieht "keine Möglichkeit mehr" für eine Ampelkoalition.

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sponnerd 16.11.2018, 14:48
1. Typisch Sozis!

Wundert es wirklich noch jemand in der SPD warum der Partei die Wähler weglaufen? Angeblich geht es den Sozis doch nur um den Wähler und um die "kleinen Leute".

Wie sich jetzt aber in Hessen wieder zeigt, geht es in Wahrheit um Posten für die eigenen Genossen, den rechnerisch hat sich ja nichts an einer möglichen Ampelkoalition geändert. Nur das TSG eben nicht Ministerpräsident würde und somit nicht den großen Zampano geben könnte! Da müssen die Wähler schon mal Verständnis haben, dass es mit der Verwirklichung des Sozialismus eben noch 5 Jahre länger dauert. Soviel Geduld muss schon sein, wenn die eh schon seit 150 Jahren warten!

Gott schütze uns vor Eis und Schnee und Kanzlern von der SPD.

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cikl 16.11.2018, 15:23
2.

Zitat von sponnerd
Wundert es wirklich noch jemand in der SPD warum der Partei die Wähler weglaufen? Angeblich geht es den Sozis doch nur um den Wähler und um die "kleinen Leute". Wie sich jetzt aber in Hessen wieder zeigt, geht es in Wahrheit um Posten für die eigenen Genossen, den rechnerisch hat sich ja nichts an einer möglichen Ampelkoalition geändert. Nur das TSG eben nicht Ministerpräsident würde und somit nicht den großen Zampano geben könnte! Da müssen die Wähler schon mal Verständnis haben, dass es mit der Verwirklichung des Sozialismus eben noch 5 Jahre länger dauert. Soviel Geduld muss schon sein, wenn die eh schon seit 150 Jahren warten! Gott schütze uns vor Eis und Schnee und Kanzlern von der SPD.
Es sind nicht die Sozis die ein Problem damit hätten, wenn die Grünen den MP stellen, sondern die FDP, die eine Ampel in diesem Fall ausschließt... Manchmal habe ich das Gefühl, das immer auf die SPD gehauen wird, weil es so schön einfach ist. Zugegeben, deren Außendarstellung ist zur Zeit sehr suboptimal. Andererseits habe ich aber auch das Gefühl das unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden. Beispiel gefällig? Letztens wurde wieder häufiger berichtet, dass viele nicht mehr wüssten wofür die SPD eigentlich steht. Bei der CDU wüsste ich das erst recht nicht (abgesehen von Deutschland geht es gut und weiter so, also konzeptioneller Bankrott). Aber anscheinend wagt dort niemand diese Frage überhaupt erst zu stellen...

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Marut 16.11.2018, 15:31
3. Ein bißchen Überheblich....

....ist es ja schon, wenn eine Partei, die ca. 11% Verlust eingefahren hat, eine Regierungsalternative ablehnt, wenn sie nicht selber den Ministerpräsidenten stellen kann. Da geht es dann wohl doch eher um das Karrieredenken, als um sinnvolle politische Aspekte. Wenn der Unterschied von 66 Stimmen ein wichtigeres Argument ist, als eine andere Politikperspektiven, dann tschüß SPD.

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priemer 16.11.2018, 15:37
4. Die FDP hat richtig entschieden

In dem Fall ist die Entscheidung, dass es keine Ampelkoalitionen geben wird, eine der FDP und nicht der SPD. Aus meiner Sicht ist diese auch richtig! Die FDP hätte als Anhängsel die Bildungspolitik von Grünen und SPD mittragen müssen. Bessere Infrastruktur im Tausch gegen ein Schulsystem, dass im Namen der Gleichheit die Qualifikation der Abschlüsse abschafft. Ein Pakt, der dem Land und der FDP nur geschadet hätte.

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archivdoktor 16.11.2018, 16:07
5. Super!!!!!!!!!!!!!

Hatte schon befürchtet, dass die SPD den zukünftigen MP stellt..... TSG scheut wohl nixxxxxx, um endlich an die Macht zu kommen und macht sich lächrlich wenn er öffentlich nach der Macht greift: die SPD ist nur noch drittstärkste Partei und sollte sich in der Opposition regenerieren. Herr Schäfer-Gümbel hat bereits 3 X die Wahlen verloren und es noch immer nicht gecheckt, dass die Wählerinnen & Wähler ihn nicht als MP möchten! Gibt es denn niemanden in der SPD, der ihm das erklärt????

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Nadja_im_Netz 16.11.2018, 16:15
6. @ sponnerd und @Marut: Wer lesen kann...

...ist klar im Vorteil! Es ist die FDP, die eine Regierung unter einem grünen Ministerpräsidenten nicht akzeptieren würde. Davon, dass TSG das nicht wollte, steht nix im Artikel.
Erst lesen, dann denken, dann schreiben!

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-su- 16.11.2018, 16:49
7.

Zitat von Marut
....ist es ja schon, wenn eine Partei, die ca. 11% Verlust eingefahren hat, eine Regierungsalternative ablehnt, wenn sie nicht selber den Ministerpräsidenten stellen kann. Da geht es dann wohl doch eher um das Karrieredenken, als um sinnvolle politische Aspekte. Wenn der Unterschied von 66 Stimmen ein wichtigeres Argument ist, als eine andere Politikperspektiven, dann tschüß SPD.
Es ist die FDP, die eine Koalition mit einem grünen Ministerpräsidenten ablehnt. Das wurde im Laufe der letzten Woche mehrfach in SPON thematisiert.

Es liegt also nicht an der SPD, sondern daran, dass bei einer Ampel-Koalition die Grünen (als dann stärkste Kraft) den Ministerpräsident stellen würden und das will die FDP nicht.

Das sollte man schon wissen, bevor man der SPD hier Vorwürfe macht.

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ziehenimbein 16.11.2018, 17:12
8. Gut so, für Hessen!

Ich habe TSG immer nur als unerträglich oder lächerlich wahrgenommen Dass er sogar drei Anläufe unternommen hat, habe ich nun doch nicht mitbekommen. Wer hat ihn eigentlich immer wieder nominiert? Diejenigen sind ja dann auch nicht wirklich wählbar, aber genau das zeigt ja auch das Ergebnis.

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intercooler61 16.11.2018, 17:52
9. @Titel: welche Lichter?

Nicht dass ich Bouffier sonderlich mögen würde, aber Lichter hab ich auf der anderen Straßenseite auch keine gesehen.

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