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Podcast "Stimmenfang": Glückliches Huhn oder Billigfleisch - wohin steuert unsere Lan
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Bio = besser? Nachhaltiger ist ein Bio-Huhn jedenfalls nicht, weil es länger lebt und mehr frisst als konventionell gehaltene Tiere. Wie geht bessere Landwirtschaft? Und wie beeinflusst die Politik unser Essen?

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markus_wienken 07.02.2019, 18:26
20.

Zitat von Palmstroem
Für das Auto geben Bundesbürger im Schnitt 14% ihres Einkommenms aus, für das Essen gerade mal 10%. Das sagt eigentlich alles. In den fünfziger Jahren lag der Anteil für Lebensmittel noch bei 50% und das bei weniger Qulität und weniger Auswahl.
Also ich finde es mehr als gut, dass ich nicht so viel für Nahrungsmittel ausgeben muss wie meine Großeltern (und darüberhinaus auch noch bessere Qualität bekomme) und dafür mehr Geld für den Konsum zur Verfügung habe.

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cervo 07.02.2019, 18:32
21. Zu goaskin und label rouge

Leider ist auch das label Rouge kein Allheilmittel und selten bei uns zu haben, hier im Saarland aber eher besser. Aber ich hatte schon LR-Hühner, die nach der zweieinhalbfach längeren mast als bei uns, dermassen fett waren, dass einem der Appetit verging. Bei Auchan in Luxemburg habe ich dagegen schon fertig zubereitetete hühner aus elsässischer Aufzucht gekauft, die eine unvergleichliche fleischqualität
hatten. Das muss man bei uns erstmal finden - ich vermute niemals in einem dt. Supermarkt. Fazit: Geld kann man nicht essen und kriegt auch oft nix hochwertiges dafür, selbst wenn man gut zu sich sein wollte. Auch das ist D.

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götzvonberlichingen_2 07.02.2019, 18:45
22. Und dann...

Zitat von Wabalu
Wir erleben es allenthalben in einem Gleichschritt mit einem Großteil der Medien vor allem durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden wir von morgens bis abends belehrt, bevormundet und gerügt: Von den Grünen! Wie wir uns anziehen sollen, wo wir kaufen sollen, was wir essen sollen, wie wir uns fortbewegen sollen, der erhobene Zeigefinger der Grünen mit ihrem roten Kern verfolgt uns überall. Wer nicht im Dorfladen kauft, Fleisch ist, wer sich bei Takko, KIK oder im Discounter eindeckt, der ist “böse”. Wer nicht die Ehe für alle gut heißt, meint Homosexuelle, Lesben und Transgender seien Minderheiten, der gehört nicht zur Gesellschaft. Ich habe es satt, mir von einer Minderheitspartei, genannt “Die Grünen” vorschreiben zu lassen was ich zu denken habe und wie ich zu leben habe. Ich lasse mir von diesen Grünen dieses Leben nicht vermiesen und es wird ihnen auch nicht gelingen, mir ein schlechtes Gewissen einzureden. In "Brisant" (ARD/MDR) wurde eine pubertierende 12 jährige vorgestellt, die dem Papst 1 Mio anbot, wenn er einer Veganerinitiative beitritt. Für mich ist das nichts anderes als von Hintermännern und Frauen gesteuert Agitprop. Und so etwas wird auch noch von der ARD aufgegriffen. Lasst die Leute leben wie sie wollen und essen was sie wollen.
Und dann gibt es noch Menschen wie Sie. Alles machen wollen, die Konsequenzen nicht hinterfragen oder bewusst ignorieren.
Ja - lasst uns alle billigst Klamotten kaufen - und wenn die dortigen Arbeiter wegen Lohndumping in ihren Heimatländern zu uns kommen wollen, verstehen wir die Welt nicht mehr.
Ja - lasst uns weiterhin Massentierhaltung ohne Rücksicht auf Verluste betreiben. Und anschließend schimpfen wird das unser Grundwasser mit Gülle dieser Tiere verseucht wurde.
Warum Rücksicht aufeinander nehmen? Motto: es reicht doch wenn man Rücksicht auf mich nimmt. Egoisten, denen die Konsequenzen ihres Handelns egal sind oder die sie vielleicht gar nicht verstehen.

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beuerlein 07.02.2019, 18:48
23. Sie Irren

Zitat von Bruno Bug
Das ganze Bio-Gerede und dass die Verbraucher zu wenig zahlen wollen, sind nur faule Ausreden von Bauern, die sich nicht die Mühe machen wollen ordentlich zu wirtschaften. Mit derselben Masche haben die Bauern es geschafft, jahrzehntelang Subventionen zu ermitleiden. Wie jeder Betrieb sollen Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Wenn die Verbraucher zufrieden sind mit mittlerer Qualität, dann geht es weder die Bauern noch andere Verbraucher was an was jemand isst. Und wenn man etwas billiger erzeugen kann: Wunderbar. Wer sich Luxus leisten will, kann ja mehr zahlen. Aber freiwillig und ohne arrogantes moralisches Bevormunden.
Wie es zu den Subventionen gekommen ist, wurde vor kurzem gut in einer Reportage in der ARD gezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=l2C443iRaI4. In meinem Bekanntenkreis sind aber immer mehr Landwirte der Meinung, dass die Subventionen langsam zurückgefahren werden sollen, da sie zumindest in Westdeutschland häufig als Pacht weitergereicht werden und somit die wirtschaftenden Betreibe kaum erreichen.
Ihr Einwand, Bauern seien zu faul um ordentlich zu wirtschaften, zeugt eher von Unkenntnis ihrerseits über die Marktbedingungen unter denen Landwirte wirtschaften. Im Lebensmitteleinzelhandel herrscht ein gnadenloser Preiskampf, jederDeutsche ist doch stolz wenn er irgendwo glaubt ein Schnäppchen zu machen. Wir Bauern sind auch die Letzten, die dem Bürger bevormunden wollen was er zu kaufen hat.

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regelaltersrentner 07.02.2019, 18:50
24.

Zitat von Bruno Bug
Das ganze Bio-Gerede und dass die Verbraucher zu wenig zahlen wollen, sind nur faule Ausreden von Bauern, die sich nicht die Mühe machen wollen ordentlich zu wirtschaften. Mit derselben Masche haben die Bauern es geschafft, jahrzehntelang Subventionen zu ermitleiden. Wie jeder Betrieb sollen Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Wenn die Verbraucher zufrieden sind mit mittlerer Qualität, dann geht es weder die Bauern noch andere Verbraucher was an was jemand isst. Und wenn man etwas billiger erzeugen kann: Wunderbar. Wer sich Luxus leisten will, kann ja mehr zahlen. Aber freiwillig und ohne arrogantes moralisches Bevormunden.
Sie haben recht, es geht weder den Bauern noch andere Verbraucher was an, was jemand ist. Wenn man die Billigschiene kauft, dann darf man nicht auf Bauern schimpfen.
Für den Fall dass sie es noch nicht mitbekommen haben, durch die Subventionen wird das Billigfleisch für den Verbraucher subventioniert.

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GoaSkin 07.02.2019, 18:57
25. @mtroeller

Zitat von mtroeller
... gehört, insbesondere die Massentierhaltung und Massentötungen, ins Bildungssystem integriert, und zwar ab der fünften Klasse in den Biounterricht. Wenn alle Kinder mitbekommen, was für einen medikamentösen Müll sie täglich serviert bekommen, kommt die Besinnung von ganz alleine. Aber man will ja das Turboabi für verhätschelte Kinder
Dann sollte aber in diesem Unterricht auch klar und deutlich gesagt werden, dass dieser Müll auch in der Mensa der Schule serviert wird und dies vor allem dadurch begründet ist, dass die meisten Eltern nicht bereit sind, für das Schulessen einen vernünftigen Preis zu bezahlen.

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Wabalu 07.02.2019, 19:00
26.

Zitat von zila
Wenn eine 12jaehrige sich fuer Tierschutz einsetzt denk ich mal das da sicher keine sinistren Absichten dahinter stehen - soweit ich weiss soll der Papst IN SEINER FASTENZEIT mal 40 Tage ohne Fleisch auskommen und kriegt eine Million (Euro?) gespendet, das ist doch fantastisch!! Und wenn am Ende weniger Leute tote Tiere essen bleibt am Ende vielleicht sogar mehr Billigfleisch fuer Leute wie sie uebrig.
Habe ich geschrieben, wie ich lebe, wo ich kaufe, was ich anziehe, wie
ich denke? Sie wissen doch gar nicht ob ich mein Brot, das Kilo für 3,65 beim Bäcker kaufe und den Meraner Speck, 100 Gr. für 4,65 beim Metzger.
Das müssen Sie alles mir überlassen. Ich wehre mich nur dagegen, das die Grünen Hinz und Kunz Vorschriften machen und das zusammen mit den links-grünen Journalisten von ARD/ZDF.
Wie sagte der FDP Fraktionsvorsitzende Rock treffend in der Debatte des hessischen Landtages nach der Verkündung des Regierungsprogrammes von MP Bouffier:
"Sie wissen nicht was sie den Menschen antun mit Ihrer Art, die Gesellschaft in Gut und Böse einzuteilen.
Im Übrigen vieles was heute vegan hergestellt wird ist gefährlicher für die Gesundheit wie ein 250 Gr. Pfeffersteak im Schwyzer Hüsli in der Frankfurter Mendelssohnstr.

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Wabalu 07.02.2019, 19:06
27.

Zitat von fraenki999
Diesmal ist schon im dritten Post zu einem Thema der öffentlich rechtliche Rundfunk schuld. Ich lach mich weg..... Und nein, wir lassen euch nicht in Ruhe. Die Landwirtschaft, wie sie heute von der Industrie gehandhabt wird, führt u.a. dazu das unsere Umwelt immer weiter zerstört wird. Ich könnte natürlich auch meine Fr.... halten und denken: Fresst doch weiter diesen Dreck..!
Schuld ist nicht der öffentliche-rechtliche Rundfunk, schuld sind die Journalisten die permanent den Menschen erklären, wie sie leben sollen. Es wirkt lächerlich wenn Sie einer Aufstockerin erzählen, das Gemüse im Hofladen oder beim Biobauer zu kaufen ist, das Fleisch beim Metzger und das Brot beim Bäcker. Die kaufen weiterhin ihre Lebensmittel bei Aldi und Co, weil sie sich die Lebenshaltung der oberen Ökö-Einkommmenschicht der Grünen nicht leisten können!
Kapiert?

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Wabalu 07.02.2019, 19:12
28.

Zitat von cervo
Kein massenfleisch mehr von huhn und schwein. Ergebnis: 3 kilo runter ohne Zutun, reine haut und keine gelenkprobleme mehr. Aber es ist zu einfach alles auf den fleischverzehrer zu schieben - die größt-verantwortlichen sind die Supermärkte mit ihren lockpreisen. Ein Drittel davon kriegt der Erzeuger und der ist somit genauso gequält wie wie das vieh. Und frau klöckner heuchelt Betroffenheit.
Tja, ich esse seit 70 Jahren Fleisch:
Rheumafaktor 0
Somit keine Gelenkprobleme, Huhn ist übrigens gesund, muss ja nicht von Wiesenhof sein: Weißes Fleisch!
Und vom Fleischessen bekommt man auch keine Hautprobleme, sie sollten es ja nicht roh essen.
Die besten Steaks gab es übrigens bei den Amis während meines Bundewehraufenthaltes 1964 .1968 in Zweibrücken:
1 US Dollar 4 Mark
Kosten des Steaks 70 cent! (US-Casino)

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SissyGerman 07.02.2019, 19:13
29. Zu #2

Ich komme aus der Landwirtschaft. Was Sie schreiben ist absoluter Quatsch. Ich glaube auch nicht,daß Sie so eine Landwirtschaft wie zu Omas Zeiten bezahlen können. Den Tieren nützt es letztlich sowieso nichts. Sterben müssen sie so oder so. Solche Romantiker und Weltverbesserer sind Deutschlands Ruin

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