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Podcast "Stimmenfang": Glückliches Huhn oder Billigfleisch - wohin steuert unsere Lan
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Bio = besser? Nachhaltiger ist ein Bio-Huhn jedenfalls nicht, weil es länger lebt und mehr frisst als konventionell gehaltene Tiere. Wie geht bessere Landwirtschaft? Und wie beeinflusst die Politik unser Essen?

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Wabalu 07.02.2019, 19:14
30.

Zitat von matteo51
So sehe ich das auch. Eine Idee, um Verbraucher mit dem Leid der Tiere zu konfrontieren, wäre z.B. Fotos auf die Packungen zu bringen. Ähnlich wie in der Tabakindustrie.
Und? Geraucht wird immer noch.
Im Übrigen, Fleisch kann ich essen, auch ohne auf Produkte aus der Massentierhaltung zurückgreifen zu müssen.

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SissyGerman 07.02.2019, 19:17
31. So so 10%

für Lebensmittel ist zu wenig, während die Politik dafür sorgt,daß die Bürger bald 50% für Wohnen, 20% für Mobilität, 20% für Strom, Telefon ,lahmes Internet und 40% für private Altersvorsorge ausgeben muß. Tendenz wegen Energiewende u.s.w. steigend. Huch, ich bin ja schon über 100% und noch gar nicht fertig. Merkst selber oder?

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jujo 07.02.2019, 19:23
32. ....

Seit ich gelesen habe das die Ökobilanz eines eingelagerten Apfels aus dem Alten Land im Frühjahr schlechter ist als die eines frisch importierten Apfels aus Neuseeland, geht mir diese ganze Diskussion irgendwie am A.. vorbei. Das hält mich nicht ab Biofleisch zu kaufen obwohl hier auch suggeriert wird das die Ökobilanz eines Turboschweines besser ist als die eine "glücklichen" (?) Weideschweines. Das ist alles eine ideologisierte Nonsensdebatte!

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Spiegelpfau 07.02.2019, 19:37
33. Genau

Genau, ich bin Schuld, weil ich im Supermarkt nicht alle Artikel liegen lasse, sondern einige mitnehme und an der Kasse nicht rufe:“Bitte 20€ mehr abkassieren!“ Wie bescheuert sind diese „der Kunde ist Schuld“-Rufe noch?

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muekno 07.02.2019, 20:07
34. Das Problem ist vor allem

dass das billig Hühnerfleisch nicht schmeckt, aber das Volk kennt ja nichts mehr anderes und ist daran gewöhnt. Bis mal mal wieder ein gutes wirklich mit Platz freilaufendes bekommt, dann merkt man den Unterschied wie Tag und Nacht.

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janos71 07.02.2019, 20:30
35. Niedriglohn benötigt zum Teil Niedrigpreis-Lebensmittel

D hat in den letzen Jahren den größten Niedriglohnsektor Europas aufgebaut. Da Bio Lebensmittel oftmals aufgrund des höheren Aufwands und der geringeren Erträge deutlich teurer als konventionelle Produkte sind (zw. 50 und über 100% Aufschlag) dürfte die Nachfrage nach billigen, konventionellen Lebensmitteln eher zunehmen. Für viele Menschen aus dem Niedriglohnsektor und der nimmt weiterhin zu wird es finanziell äußerst schwierig ihren Einkauf auf Bio umzustellen. Bei Hartz IV mit 4,6 Euro pro Tag für Lebensmittel + Getränke dürfte es schier unmöglich sein.
Wenn die Politik + Wirtschaft Niedriglohn "pusht" damit man angeblich billig produzieren kann fördert man gleichzeitig die konventionelle Landwirtschaft. Mich würde mal interessieren ob in den reichen Ländern Skandinaviens oder der Schweiz prozentual mehr Bio-Produkte gekauft werden. Die Bulgaren & Rumänen werden aufgrund des sehr geringen Lohnniveaus sicherlich auch weniger Bio Produkte kaufen können. Ich sehe da schon einen Zusammenhang zw. Bio-Produkten, dem Lohnniveau und der Bildung.

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Immerandersdenker 07.02.2019, 20:39
36. Heute habe ich mal wieder

meine Ration Fleisch gekauft, in Form einer 400 Gramm Packung Bio Rindfleisch von Lidl, für 12 statt 8 Euro das Kilo, wobei mir natürlich klar ist, dass man für diesen Preis kein "echtes" Bio bekommt.
Aber es ist mein kleines Statement. Ich "gönne" mir an 2 oder 3 Tagen in der Woche etwa 50 bis 100 Gramm Fleisch. Unter Umständen kommt dann noch an besonderen Tagen etwas in Form von Fastfood dazu, mal mit mehr und mal mit weniger starken Gewissensbissen.

Es gab bereits Phasen in denen ich vollends auf Fleisch verzichtete, und auch das war vollkommen okay. Abgesehen vom leichten Eisenmangel, welchen ich supplementiert habe, war ein Fleischverzicht keine große Sache.

Wenn es ernstzunehmende Alternativen in meiner Region gäbe, in vitro Fleisch beispielsweise, oder Insektenfleisch, würde ich diese sofort ausprobieren, da bin ich sehr aufgeschlossen.

Grund für diese Einstellung ist selbstverständlich die nicht zu leugnende Tatsache, dass die perverse massenhafte Ausbeutung von Tieren allein zu unserem Genuss in einer modernen Gesellschaft nicht auf ewig "Normal" bleiben darf, sondern nach und nach ersetzt werden muss durch moralisch vertretbarere und ökologischere Alternativen.

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hansriedl 08.02.2019, 01:37
37. Zehn Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel

Sind die Deutschen auch Weltmeister beim einsparen von Lebensmittel?
Und schon wird leise geflüstert, den Dieselbreis kräftig anzuheben um.
Die EU-Regierungen versuchen, durch eine kontinuierliche Anhebung der Dieselsteuer die Bürger von Dieselautos
zu entwöhnen.

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markus_wienken 08.02.2019, 08:17
38.

Zitat von muekno
dass das billig Hühnerfleisch nicht schmeckt, aber das Volk kennt ja nichts mehr anderes und ist daran gewöhnt. Bis mal mal wieder ein gutes wirklich mit Platz freilaufendes bekommt, dann merkt man den Unterschied wie Tag und Nacht.
Habe ich mal mit Schwein versucht und konnte keinen signifikanten Geschmacksunterschied feststellen. Also bleibe ich dann doch lieber beim "Billig"fleisch.

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kochra8 08.02.2019, 09:03
39. Diskrepanz

Fleisch isst man nur im Notfall, auf der Flucht z.B.! Ansonsten bebaut der friedliebende Mensch Ackerflächen.
Das Schlachten generell ist eine Abartigkeit!

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