Forum: Politik
Podcast "Stimmenfang": Kein Abi, keine Politik-Karriere
REUTERS

Ohne Hochschulabschluss und Studium - Martin Schulz und Horst Seehofer sind Ausnahmen in der Spitzenpolitik. Im Bundestag haben mehr als 80 Prozent der Abgeordneten studiert. Warum bestimmen fast nur noch Akademiker die Politik?

Seite 7 von 8
Die rote Viper 11.07.2019, 19:08
60. Völlige Unkenntnis

Zitat von mwroer
Ich kann Ihnen, auf der Stelle, 10 Leute liefern die einen akademischen Grad haben und die keine Woche in einem 'normalen' Job durchstehen würden. Ich kann Ihnen allerdings auch sofort 10 Leute liefern die knüppelhart arbeiten können und keine Ahnung haben wie Napoleon die Entwicklung Europas und unserer Gesetzgebung beeinflusst hat. Die Frage ist doch aber: Wer ist von den 20 Leuten nun qualifizierter um Gesundheitsminister zu werden? Und darauf gibt es keine Antwort - weil es immer am Einzelfall hängt. Fakt ist: Auf derartige Positionen kommen in Europa erstmal nur Leute die möglichst 'Parteistrukturkompatibel' sind. DAS ist das Problem denn das sind genau die falschen. Abschluss hin, Diplom her.
Mit der Promotion zum Doktortitel weisen Sie nach, dass Sie sich in ein Fachgebiet und ein spezielles Thema einarbeiten und dieses Thema weiterentwickeln können. Es ist nun mal eine qualifiziertes Arbeiten über mehrere Jahre hinweg mit viel Fleiß und Disziplin. Wenn Sie mal mit einem Handwerker reden, dann merken Sie schnell, wie der an seine Grenzen kommt, wenn es in Meister- und Ingenieurwissen reingeht. Warum ist er den Handwerker geblieben anstatt Meister oder Techniker oder Ingenieur zu werden ? Bei Handwerksmeistern ist es meist so, dass die bald nur noch Geld und das Ferienhäuschen interessiert und das Fachgebiet kaum noch. Meistens kommen halt 2 Probleme zusammen, fehlende Selbstdisziplin, Trägheit und mangelnde Intelligenz. Ich kenne mehr Akademiker, die zu Hause und in ihrer Freizeit handwerkliche Arbeiten erledigen und praktische Hobbies haben, als Nicht-Akademiker. Rauchen, Saufen, Fernsehen, Computerspiele und Sex ist nach meiner Erfahrung die Welt der nicht Gebildeten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fottesfott 11.07.2019, 19:21
61. Was soll der Quatsch???

Ein (nicht) abgeschlossenes Studium ist für die Beurteilung eines Menschen so relevant wie das Geschlecht, Körperhöhe, Gewicht, sexuelle Präferenz, Hautfarbe, Alter...
Gut, im Bundestag gibt es ein Übergewicht von alten, weißen (nicht WEISEN) Männern mit Abschluss in Jura und Beamten/Lehrern.
Ich kenne clevere Menschen, die nicht mal einen Hauptschulabschluss haben, und Akademiker, denen ich nicht für 10 Minuten mein Auto leihen würde.
Unlängst an dieser Stelle war zu lesen: was sagt ein griechischer Akademiker ohne Job zu einem griechischen Akademiker mit Job? "Einen Cheeseburger mit Pommes, bitte".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lathea 11.07.2019, 19:25
62. Eine Politikerkarriere ist halt....

......finanziell sowie hinsichtlich Macht und öffentlichem Ansehen für all diejenigen, die aufgrund ihrer Leistung, ihres Abschlusszeugnisses oder anderer Gründe in der Wirtschaft keine Chancen auf einen vernünftigen Job haben, sehr lukrativ und anziehend. Würde ich mal meinen. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sa7ra9 11.07.2019, 19:30
63.

Zitat von Die rote Viper
Mit der Promotion zum Doktortitel weisen Sie nach, dass Sie sich in ein Fachgebiet und ein spezielles Thema einarbeiten und dieses Thema weiterentwickeln können. Es ist nun mal eine qualifiziertes Arbeiten über mehrere Jahre hinweg mit viel Fleiß und Disziplin. Wenn Sie mal mit einem Handwerker reden, dann merken Sie schnell, wie der an seine Grenzen kommt, wenn es in Meister- und Ingenieurwissen reingeht. Warum ist er den Handwerker geblieben anstatt Meister oder Techniker oder Ingenieur zu werden ? Bei Handwerksmeistern ist es meist so, dass die bald nur noch Geld und das Ferienhäuschen interessiert und das Fachgebiet kaum noch. Meistens kommen halt 2 Probleme zusammen, fehlende Selbstdisziplin, Trägheit und mangelnde Intelligenz. Ich kenne mehr Akademiker, die zu Hause und in ihrer Freizeit handwerkliche Arbeiten erledigen und praktische Hobbies haben, als Nicht-Akademiker. Rauchen, Saufen, Fernsehen, Computerspiele und Sex ist nach meiner Erfahrung die Welt der nicht Gebildeten.
Richtig schlaue Menschen wissen in jedem Fall wann man den oder denn schreibt.
Sie wissen das offensichtlich nicht.
Und Ihr letzter Satz ist dümmlich und Menschen verachtend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansa_vor 11.07.2019, 20:18
64.

Zitat von poetnix
Also, wenn ich Sie richtig verstehe, gehören Menschen mit Abitur zu den gebildetsten und klügsten Köpfen und der überwiegende Teil der Bevölkerung wäre dumm? Kommen Sie sich mit diesem Beitrag nicht selbst lächerlich vor ?
Ist nicht schlimm dass sie dies kognitiv nicht nachvollziehen können.

Wenn man die beiden Beispiel aus dem Artikel nimmt fehlt eine Mindestquote von 99% Akademikern im BT, eindeutig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlo1952 11.07.2019, 20:59
65. Im Aufsichtsrat einer AG

sitzt in der Regel auch ein Nichtakademiker als Mitglied. Der kennt die Probleme und Interessen besser als seine Akademiker-kollegen. Und er vertritt ihre Meinungen auch nicht schlecht. Warum soll da in der Politik nicht auch funktionieren? Das Problem ist doch nur, dass sich kaum Nichtakademiker für eine politische Laufbahn aufstellen lassen, da sie eh kaum eine Chance haben aufgestellt zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Antidarwinist 11.07.2019, 21:02
66. bitte keinen Begriffsbetrug

Repräsentation bezieht sich in diesem Zusammenhang auf Wahlkreise, nicht auf qualitative Bevölkerungsgruppen.

Aus letzterer Interpretation irgendwelche Rechtsansprüche auf Quoten abzuleiten, ist glatte Rechtsbeugung.

Das Parlament exakt nach Bevölkerungsstatistik zusammenzusetzen, wäre ja das Gegenteil von freien Wahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stelzerdd 12.07.2019, 10:13
67. Rundumschlag gegen die dummen Politiker, die nie gearbeitet haben

Zitat von albertwilhelm-s
das soll man jetzt glauben??? Nahles ohne Beruf,Roth P ohne Beruf,Baerbock ohne Beruf,Merkel..hat sie mal was gearbeitet???,Harbeck ohne Beruf,ansonsten Juristen ohne Praxis in Berufen,keiner in produktiven Berufen,wo man sein Geld tats. selber VERDIENEN muss. In der Politik gibts hinterhergeschmisssen und zwarÜPPIGST Ach so: vdL nie als Ärtztin angekommen,als Mutter die Kinder von anderen betreuen lassen,als Ehefrau? Als Min. fehlbesetzt,da keine prakt. Berufserfahrung in Führung oder gar betriebsw. Angelegenheit. Da ist überall nix.....
Mal der Reihe nach:
- Nahles ist nicht ohne Beruf. Sie hat ein abgeschlossenes Studium Politikwissenschaft
- Roth P. - wer soll das sein? Petra Roth ist Arzthelferin. Aber vielleicht meint der Verfasser Claudia Roth. Die hat zwar kein abgeschlossenes Studium aber sehr wohl einen Beruf
- Harbeck? Ich kenn nur Habeck (ohne R) und der ist Doktor der Philosophie, hat also den höchsten Bildungsabschluss und einen Beruf hat er auch.
- von der Leyen ist promovierte Ärstin und hat auch Jahre als Ärztin gearbeitet

Schlussfolgerung von einem, der offenbar nur die Arbeit eines Steineklopfers für "produktiv" hält: Da ist überall nix.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
r.kenntnis 12.07.2019, 10:48
68. @die rote Viper

Nö. Ist nicht so. Kenne einige Promovierte,die ihren Dr. in Liechtenstein oder anderen exclusiven Orten gemacht haben. Und zwar ohne grössere Abwesenheit,nicht über mehrere Jahre,sondern in 6 Monaten !
Mein Handwerker für Alles konnte sich die Meisterschule nicht leisten : Soll öfters vorkommen.
Geld oder Ferienhäuschen interessiert ihn eher weniger. Engagiert sich in seiner Freizeit bei der Tafel !
Fehlende Selbstdisziplin,Trägheit und mangelnde Intelligenz (was nebenbeigesagt 3 ! und nicht 2 Probleme sind) sind bei ihm Fehlanzeige.
Haben Sie Arroganz studiert ??
Ihren letzten Satz kommentiere ich mal lieber nicht........
Gruss von einem Akademiker .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
annoo 12.07.2019, 11:08
69.

Zitat von Die rote Viper
wenn heutzutage jemand nicht Abitur macht, hat er ein Problem. Wer nicht begreift, dass nur noch Abitur die Voraussetzung für ein vernünftiges Berufs-, Familien- oder Privatleben ist, hat nichts begriffen, mit wenigen Ausnahmen. Wer es vermisst, das wir keine Kinder U14, Müllmänner und Toilettenpersonal im Bundestag sitzen haben, der tut mir leid. Bildung und Wissen sind unabdingbar für ein Bundestagsmandat.
Mir ist diese Bildungsfeindlichkeit die aus vielen Beiträgen zu lesen ist auch äußerst suspekt. Kein Beruf ist besser als der Andere, er muss nur passen. Ohne Reinigungskraft funktioniert die Welt genau so schlecht wie ohne Arzt oder Juristen.

Seltsam berührt bin ich, wenn hier so abfällig über Akademiker geschrieben wird, zumal heutzutage mehr als jeder zweite Schüler mit Abitur abschließt und viele davon ein Studium beginnen, weil die Berufswelt andere Anforderungen stellt als noch zu einer Zeit, als das Handwerkt "goldenen Boden" hatte.

Seltsam berüht bin ich auch dahingehend, dass ich mir vorstellen kann, dass auch unter denjenigen Schreibern die akademische Abschlüsse als völlig überbewertet beschreiben sicher auch solche sind, die sich abfällig über Zugewanderte und deren angeblich mangelnde Bildung äußern. Bei DENEN (Vorsicht, bewusste Übertreibung!) ist es wichtig, dass sie gut gebildet sind und unserer Gesellschaft beim Fachkräftemangel dienen, bei UNS schafft ein Studium nur unfähige nutzlose Akademiker die sich kein Brot unfallfrei schmieren können.

Vielleicht sollten diese Poster sich mehr an sich selbst abarbeiten aber nicht an Menschen einer Berufsgruppe, die man (freiwillig oder unfreiwillig) nicht gewählt hat. Ich wünsche mir mehr Respekt vor "dem Anderen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 8