Forum: Politik
Podcast "Stimmenfang": Mal ehrlich, wie viel tun Sie für den Klimaschutz?
DPA

Wir haben unsere Podcast-Hörer gefragt, was sie persönlich unternehmen, um das Klima zu schützen. Die Antwort: erstaunlich viel. Aber wie stark kann der Einzelne seinen CO2-Fußabdruck reduzieren - und wo muss die Politik ran?

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hansriedl 18.07.2019, 23:17
40. Mal ehrlich, wie viel tun Sie für den Klimaschutz?

Mal ehrlich, was tun Regierungen für den Klimaschutz?
Es liegt an den Regierungen was zu ändern, geht aber nicht. Die Wirtschaft hat immer noch Vorrang.
Außer Eltern von Kindern zu strafen. Wo die Jungen die Alten darauf hinweisen, tut endlich mal was für unsere
Zukunft.

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tucson58 19.07.2019, 06:29
41. Die Frage sollte man dem Umnweltministerium stellen

Laut dem Umweltministerium fliegen die dort Angestellten mehrfach und regelmäßig die Strecke Berlin nach Bonn und zurück .

In dem Jahr ; Januar bis Juni 2019 , sind schon 1174 Flüge zusammen gekommen ... Warum fängt hier unsere Umweltministerin nicht mal an das zu stoppen, denn diese Strecke könnte man ja auch mit der Bahn fahren oder sogar mit einem E -Auto ?

Wo bleibt den hier die Vorbildfunktion ?

Die Frage sei auch erlaubt , warum den diese Informationen so gar nicht in den Mainstreammedien zu finden sind , zu mindestens nicht im Zusammenhang mit Artikeln um den Menschen gemachten Klimawandel und der Forderungen nach einer CO 2 Steuer und Verteuerung der Flüge ?

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AirSeal 19.07.2019, 07:56
42.

Zitat von herbert
Da nun Deutschland am Weltweiten Klima mit 2 Prozent beteiligt ist und der CO2 Fussabdruck doch wenig zum Klimawandel beiträgt, sollten alle Aktivisten den Fussabdruck von China mit 4000 Kohlekraftwerke und den USA und Indien unter Beschuss nehmen in Form von massiven Protesten in diesen Ländern. Denn China ist mit 28 Prozent am Weltklima beteiligt. Denn dort kann der Klimawandel schnell gelöst werden, wenn man die CO2 Dreckschleuder beseitigt. Im Gegensatz zu China, Indien, USA ist Deutschland nur ein kleines Lichtlein aber es wird hier in den Medien und der Politik aber so getan, als wenn Deutschland der Dreh und Angelpunkt ist.
Man kann das ganz einfach erklären :

Die in Deutschland stümperhaft und chaotisch eingeleitet Energiewende verschlingt Milliarden von Steuergelder ohne Nutzen, die müssen ja irgendwo herkommen . Hier kommt nun die CO 2 Steuer ins Spiel und das ganz einfach , da wir ja die einzigen Bewohner des Planeten sind, die eine Regierung geradezu zwingt eine Steuer einzuführen .


Die Frage ist nur ob sich alle bewusst sind , das es dann jeden trifft , da alles teurer wird ! Wir sind eine mobile Gesellschaft und auch die Konsumgüter werden per Transport geliefert und entstehen nicht direkt im Supermarkt .... Somit wird im Zuge der CO 2 Steuer der ganze Lebensunterhalt Stück für Stück teurer und zwar für JEDEN .

Jedes Unternehmen wird seine Mehrkosten über Klimazertifikate und CO 2 Steuer für seine Produktion , Herstellung und Transport natürlich an den Verbraucher weiter geben !

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AirSeal 19.07.2019, 08:02
43.

Zitat von womo88
Ganz einfach. Ölheizung haben wir noch, haben aber schon 2017 auf Holzvergaserheizung umgerüstet. Ölheizung ist für Notfälle noch da. 2018 haben wir eine 6,05 kwh Photovoltaikanlage auf`s Dach bekommen, die mehr Strom produziert als wir verbrauchen. Ich denke, das macht einiges aus, und wir haben weder Kinder noch Enkel, an die wir denken müssen.
Holzvergaserheizung ? Toll somit erzeugen sie Feinstaub und CO 2 durch die Verbrennung von Holz


Auch ich habe eine Photovoltaikanlage und das schon seit 8 Jahren , aber ich habe da über die Monate Oktober bis März / April da so meine Problem mit der Stromgewinnung weil die Tage zu kurz sind die Witterungen oft ein Problem darstellt und ich kann mindestens den Strom den ich im Sommer und Frühjahr in großen Mengen erhalte speichern und dann in den Winterabenden nutzen , sie etwa ?

Somit sind die Schwankungen über rund 6 Monate schon beachtlich , das sollten sie aber wissen wenn sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben !

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SigismundRuestig 19.07.2019, 10:35
44. Keine Zeit mehr verlieren!

Es ist schon bemerkenswert, wieviele Scharlatane der Klimawandel-Leugner-Szene unterwegs sind. Krude Verschwörungstheoretiker? Auf dem Niveau von „Dr. Marlboro: Rauchen ist gar nicht gesundheitsschädlich“?
Habt Ihr noch nicht bemerkt, dass die Zeit für solche dämliche Diskussionen mit Euch Leugnern und Fälschern von unwiderruflichen naturwissenschaftlichen Gesetzen abgelaufen ist? Mit Euch Klimawandel-Leugnern, die Ihr Eure Weisheiten u.a. aus dem AfD-nahen Verein EIKE zur organisiertenKlimawandel-Leugnung und zur Verhinderung von Klimapolitik bezieht? Mit Euch Klimawandel-Leugnern und Klimapolitik-Bremsern der erbärmlichsten Art, die Ihr egoistisch und dreist die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder aufs Spiel setzt, um den Profiteuren der CO2-Schleudern zu Diensten zu sein?
Wir stecken bereits mitten im Klimawandel. Wenn wir so weiter machen, wird in den nächsten 10-20 Jahren die Unumkehrbarkeit der negativen Klimafolgen erreicht sein! Wir dürfen daher keine Zeit mehr verlieren! Anstatt diese nutzlosen Diskussionen weiter zu führen, müssen wir jetzt entschlossen handeln. Die erfolgreiche Fridays-for-Future-Bewegung führt es uns vor.
Aber was tun die Union und die FDP? Sie gefallen sich mal wieder in der Rolle des Bremsers und Aussitzers: Klimaneutralität 2050! Kohleausstieg 2038! Klimaziele 2020: einfach vergessen machen! Vorschläge der Ministerin Svenja Schulze: schlecht reden, aussitzen, als Vorpreschen denunzieren, eigene Hausaufgaben verweigern! Arbeitsplätze gegen die Rettung der Erde ausspielen. Ganz abgesehen von der AfD, die die Gesetze der Naturwissenschaft umschreiben will und den menschengemachten Klimawandel leugnet!
Mond: Ich such mir eine neue Erde!
https://youtu.be/Icna5A5urUQ

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claara 19.07.2019, 12:51
45. Konsum

Flugabgabe, Spritpreise, Klimawandel: Wer denkt, dass alleine die Preisschraube dafür sorgen kann, dass unser CO2-Bilanz besser wird, dürfte sich massiv irren. Die "CO"-Ausgaben" der Deutschen für "sonstige Konsumausgaben" (ohne Ernährung) entsprechen in etwa dem für Heizung, Strom und Mobilität zusammen. (Quelle: CO2-Rechner des Umweltbundesamtes: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/)
Insofern müsste - und nicht nur zur Müllvermeidung - an der Konsumschraube gedreht werden: Garantie-Fristen hoch, damit die Industrie nicht für den Ver-, sondern für den Gebrauch produziert, die Produktzyklen generell verlängern, und nicht bei jedem Facelift einen Hype ums Neuste und Tollste entfachen. Und: Autos länger fahren, damit das verbrauchte CO2 für die Produktion nicht ineffizient verpufft. Das sind nur Beispiele. Möglichkeiten gibt es viele, man muss sich nur mal wieder aus der Hysterie in eine Sachdiskussion zu bewegen. Mit einer vernünftigen Konsumpolitik würde man auch zahlreiche weitere Ressourcen sparen - was genauso nötig wäre, wie beim CO2. Aber: Die Klimadiskussion kommt gerade recht, die Preisschraube für den Bürger weiter anzuziehen - ohne einen tatsächlich dringend nötigen Systemwechsel von mehr zu weniger Kapitalismus zu vollziehen. Aber das wird nicht passieren: Konsum ist gut für die Industrie und beruhigt das Volk
Aber was erwartet man von einem Staat, in dem jetzt sogar das Bauen von Sandburgen am Strand reguliert wird.
https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Verhaltensregeln-fuer-Touristen-Sandburgen-bauen-verboten-id24766587.html

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claara 19.07.2019, 13:06
46. Immer die anderen

Zitat von herbert
Da nun Deutschland am Weltweiten Klima mit 2 Prozent beteiligt ist und der CO2 Fussabdruck doch wenig zum Klimawandel beiträgt, sollten alle Aktivisten den Fussabdruck von China mit 4000 Kohlekraftwerke und den USA und Indien unter Beschuss nehmen in Form von massiven Protesten in diesen Ländern. Denn China ist mit 28 Prozent am Weltklima beteiligt. Denn dort kann der Klimawandel schnell gelöst werden, wenn man die CO2 Dreckschleuder beseitigt. Im Gegensatz zu China, Indien, USA ist Deutschland nur ein kleines Lichtlein aber es wird hier in den Medien und der Politik aber so getan, als wenn Deutschland der Dreh und Angelpunkt ist.
Auch, wenn ich den derzeitigen Diskussionen über die Maßnahmen zur CO2-Diskussion skeptisch gegenüberstehe, weil ich sie a) für wenig relevant in Bezug auf das Klima betrachte und sie b) als wenig ziellführend für einen tatsächlichen Effekt betrachte: Immer mit dem Finger auf andere Leute zeigen, ist leicht - und sehr häufig falsch.

China ist auch mit einer wesentlich höheren Anzahl von Menschen an der Weltbevölkerung beteiligt - nämlich mit 1,4 Milliarden im Gegensatz zu der im Vergleich fast lächerlichen Bevölkerung von 80 Millionen in Deutschland - 17,5 Mal so viele Chinesen wie Deutsche gibt es also. Gäbe es so viele Deutsche wie Chinesen würde unser Konsum zu einem CO2-Anteil von 35 Prozent führen. Aber wie immer gilt auch hier: Verwirren Sie mich nicht mit Fakten.....

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antilobby 19.07.2019, 13:30
47.

Zitat von herbert
Denn China ist mit 28 Prozent am Weltklima beteiligt. Denn dort kann der Klimawandel schnell gelöst werden, wenn man die CO2 Dreckschleuder beseitigt.
China hat aber wenig Öl und Erdgas, so dass das Verfeuern von Kohle so schnell nicht aufhören. In China werden zwar auch jede Menge Staudämme inkl. Wasserkraftwerke gebaut, aber dass gefällt unser Naturschützer auch nicht, von wegen Naturzerstörung usw.

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claara 19.07.2019, 13:31
48.

Wer glaubt, dass wir paar Deutsche - oder sogar die Menscheit - den Klimawandel irgendwie beeinflussen können, leidet meiner Meinung nach an Größenwahn. Mmn. wird die Diskussion von beiden Seiten der Klimafront überwiegend nur auf Meinung basierend und mit Hysterie geführt. Sachdiskussionen sehen anders aus, als jeweils dem anderen Versagen vorzuwerfen.

Die vielzitierte Zahl von etwas über 200ppm CO2 in der Atmosphäre gilt für Zeiten der großräumigen Vereisung. Der Meeresspiegel im Mittelmeer steigt nicht erst seit der Industrialisierung, sondern schon seit Jahrtausenden: Höhlen mit Menschenmalerei liegen heute meterweise unter dem Meeresspiegel, während sie zur Zeit ihrer Nutzung noch 30 Meter über dem Meeresspiegel lagen. Der CO2-Gehalt steigt seit Jahrtausenden. Aber: Wir geben der Atmosphäre nur gerade den Rest. Den Klimawandel würde es auch ohne uns geben (und gibt es bereits) - nur nicht in diesem Tempo.

Natürlich machte es Sinn, mit mehr Wäldern und weniger Konsum den CO2-Ausstoß zu mindern und die Veränderung der Welt nicht noch weiter zu befeuern. Aber können wir uns bitte mal wieder auf die Sachebene bewegen? Im Moment geht es immer nur darum, das Leben für alle teurer - und vor allem für jene auf dem Land - schwieriger zu machen.

Den größten CO2-Ausstoß verursacht übrigens der Konsum (ohne Ernährung) - so viel wie Heizung, Strom und Mobilität des Durchschnittbürgers zusammen. (https://uba.co2-rechner.de/de_DE/)
Wenn wir wieder mehr "Soziale" statt "Markt"-Wirtschaft machen würden, und die unsäglichen Auswüchse von Handyhype und Abwrackprämien, von täglich wechselnden Moden und unersättlichem Konsumhunger bekämpfen würden, könnten wir nicht nur was fürs Klima, sondern auch ganz allgemein für die Umwelt tun. Doch das erfordert einen Politikwechsel - weg vom angeblich einzig heilbringendem Kapitalismus.

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antilobby 19.07.2019, 13:40
49.

Zitat von kassandra21
"Convenience-Produkte" im Supermarkt? KAUFT! SIE! NICHT! Warum "brauchen" wir Thunfisch-Sandwich in Plastikhülle oder fertig gebratene Putenbruststreifen? Brauchen wir gar nicht. So einfach ist das.
Ihre Idee ist wohl, dass jeder zuhause selbst kocht.

Ist ernährungstechnisch das optimal, schmeckt auch besser, ist aber WESENTLICH CO2-Intensiver, wenn jeder Haushalt eine Küche bereithält. Alle Backofen, Kühlschränke, Kochfelder und Kochutensilien verursachen garantiert mehr CO2, als das bisschen Verpackung an die Pizzen.

Jetzt dürfen Sie entscheiden: Klimaschutz um jeden Preis oder doch gesund leben?

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