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Podcast "Stimmenfang": Tempolimit und Fahrverbote - droht jetzt der Aufstand im Autol
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Ein Glaubenskrieg über Feinstaub-Grenzwerte und Wut auf ein Tempolimit (das gar nicht kommt) - warum wird die Debatte über Verkehrspolitik immer irrationaler?

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misterknowitall2 31.01.2019, 15:10
90. Jaja, sie sind großartig.

Zitat von jim.panse
Selbstverständlich gibt es bei mir nur EE-Strom (seit 10 Jahren). Und ich fahre weder ein Nischenprofil (mit bis zu 120km btw weit, weit, weit mehr als der Schnitt) noch lade ich ausschließlich zu Hause. Bei 16k Ladepunkten bundesweit habe ich oft die Qual der Wahl. Denken Sie ernsthaft sachlich können nur Sie? Und dann wundern Sie sich über die Reaktionen? Ich schreibe über persönliche Erfahrungen und bleibe sachlich und wenn Sie mir nicht glauben erkundigen Sie sich bei GE. Dort gibt es BEV-Fahrer mit allen gängigen Modellen. Die widerlegen Sie gerne. Und 250km am Tag wären im Jahr gut und gerne 60k km. Den PKW können Sie nach spätestens 3 Jahren entsorgen. Sie wollen diese Nische doch nicht zum Normalfall erklären? Im Schnitt fährt ein PKW 15k km im Jahr und steht 22-23 Stunden herum. Da reicht sogar eine Schukodose aus und davon gibt es in jeder Wohnung jede Menge. Und sogar mit dem aktuellen Strommix wäre ein BEV immer noch sauberer als ein Diesel. Bitte nicht mit der längst widerlegten Schweden-Lüg ... äh Studie auftauchen. Danke.
toll, was sie alles so machen. Das wollten Sie doch, oder? Ein paar Streicheleinheiten und ein bisschen Bewunderung. Bitte, da haben sie.

So, auch wenn ihr Ton weiterhin abstößt und mich nicht unbedingt zu ihrem Fan macht. Ich kann ihren Enthusiasmus nicht teilen. Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Ich kann auf diverse Konzepte zurückgreifen, E-Auto, Hybrid, Gasantrieb und Diesel. E-Auto ist nicht mein Favorit.

E-Auto, halber Verbrauch, doppelter Preis pro kWh und höher belastet mit Emissionen als Diesel. Der Strommix hat aktuell 0,489 g/kWh, Diesel 0,264 g/kWh. Echten EE-Strom bekommen sie nur aus einer eigenen Anlage.
Das sind übrigens empirische ermittelte Werte, also Tacho und Zähler ausgelesen.
Wenn sie wirklich was für die Umwelt tun wollen, fahren sie mit Gas.

Was wollen sie mir denn erzählen? Es ist mitnichten ständig und überall eine Zapfe zu erreichen, geschweige denn frei. Und laden sie mal mit dem normalen Netz. Da warten sie ein paar Stunden. Ich werde auch den Teufel tun und ein Kabel quer über die Straße spannen, wobei ich ja nicht mal sicher einen Parkplatz habe. Dass mit dem Laden klappt leider überhaupt nicht gut. Außerdem ist Strom teuer und wenn wir alle auf Strom setzen wird der Strom richtig teuer werden.

Nein, ich habe den Wagen nicht entsorgt, sondern fahre inzwischen den ganz langen E-Wagen (Bahn) und Fahrrad. Hey, nochmal einiges besser als E-Autos.

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dirkcoe 31.01.2019, 15:11
91. Ich finde es einfach lächerlich

das es Menschen bei uns gibt, die ein Tempolimit für Grund genug halten um auszurasten. Ähnlich denke ich über Fahrverbote für Diesel - jeder wusste das es kommt, jetzt herrscht überall Schnappatmung. Hat unser Land keine echten Probleme?

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mundi 31.01.2019, 15:12
92.

Zitat von emil7685
Die Debatte wird meiner Meinung nach endlich mal rationaler. Endlich gibt es mal "griffige" Aussagen von Politikern und nicht mehr nur puddingweiches Geschwurbel um den heißen Brei herum. Es muss ENDLICH mal klargestellt werden, wofür die Parteien wirklich stehen. In Dingen (NOx-Grenzwerte, Tempolimit, Fahrverbote, überbordender Verbraucherschutz der zur Gängelung mutiert) die den Ottonormalverbraucher DIREKT betreffen.
Die Regierenden Parteien sind für Wohlstand, Friede und schönes Wetter. Sie sind für Umweltschutz ohne Mehrkosten und ohne Behinderung aber besonders für Ihre Wiederwahl.

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tucson58 31.01.2019, 15:14
93.

Zitat von Flari
Das ist ja auch vernünftig, wenn durch das Fahren mit einem BEV CO2 und andere Luftschadstoffe eingespart werden. Vielleicht schaffen Sie es 2019 mit etwas mehr Anstrengung ja auch auf 40k?
CO 2 ist kein Luftschadstoff wie kommen sie denn auf dieses dünne Brett ?

CO2 benötigen Pflanzen zum Wachstum und über die Photonsynthese stoßen sie dann Sauerstoff aus den wiederrum Menschen und Tier benötigt .

Ohne CO2 gäbe es gar keine Wälder und Pflanzen schlechthin

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Jusoka 31.01.2019, 15:15
94. Rasen? Wo und wann bitte?

Manchmal habe ich den Eindruck dass die Tempolimit -Befürworter in den letzten Jahren nie auf einer Autobahn fuhren. Wo und wann kann man den auf unseren Autobahnen rasen? Immer wieder streckenweise Tempolimits. Immer wieder Baustellen. Immer wieder Staus. Permanent auf der Mittelspur fahrende. Immer wieder ohne Rücksicht auf den Hintermann auf die linke Spur Wechsler. Der Traum vom schnellen Reisen ist schon lange ein Traum. Man kann höchstens mal 2 bis 3 km rasen. dann ist schon wieder einer/e mit Tempo 110 auf der linken Spur. Wer mehrere km ( mind. 10 km) rasen will, muss schon um 3 Uhr früh auf die Autobahn. Dazu eine Strecke ohne Baustellen und ohne temporäre Tempolimits wählen.

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DerBlicker 31.01.2019, 15:15
95. das ist längst widerlegt

Zitat von Artefakt
3. Tempo-Limit auf Autobahnen!!! "Freie Fahrt für freie Bürger" ist historisch überholt. Emissionen und Verkehrsunfälle würden massiv reduziert. In allen Ländern rund um Deutschland lässt es sich herrlich entspannt auf der Autobahn fahren, ohne permanent vom Hintermann (weniger von der Hinterfrau) unter Druck gesetzt zu werden ...
An den Emissionen und Verkehrstoten auf der Autobahn würde ein Tempolimit so gut wie nichts ändern, denn wo die Autobahnen voll oder gefährlich sind, gibt es längst Tempolimits.

Warum soll ich auf einer wenig befahrenen Autobahn mit 130 schleichen? Dafür gibt es keine Grund.

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skeeve 31.01.2019, 15:16
96. Studie als Grundgesetz

Studien und Aussagen von Fachleuten müssen hinterfragt werden dürfen. Die Studie ist über 20 Jahre alt und beruhen auf Beobachtundstudien. Wenn man dann im Spiegel liesst „Wenn Feinstaub- und Abgaswerte steigen, steigt laut einer aktuellen Veröffentlichung im "British Medical Journal" (BMJ) über mehrere Tage lang die Zahl von Schlaganfall-Patienten.“ Dann wird nicht hinterfragt, ob es vielleicht andere Gründe für den Anstieg geben kann. Die nächste Studie belegt, dass ein hohes Verkehrsaufkommen mehr Lärm verursacht und das dann Stress und der dann Schlaganfallrisiko. Die nächste belegt, das die Wetterlage Ursache für Schlaganfall ist. Wenn man dann alles zusammenführen würde, dann kommt man bestimmt zum Schluss, dass von 100 Schlaganfällen 50 durch Abgase, 30 durch Stress, 26 durch Wetterextreme, 30 durch rauchen verantwortlich sind.
Deswegen muss hinterfragt werden, wie glaubwürdig diese Studien sind. Zum Glück wurde das in Vergangenheit auch zugelassen, denn zu Beginn der Mobilität (Auto, Eisenbahn) warnten führende Ärzte, das Geschwindigkeiten über 25-30 km/h schwere Gehirnschäden verursacht. Und eine Beobachtungsstudie belegt eindeutig dass der Storch die Kinder bringt, denn es gibt eine signifikante Kohärenz zwischen Storchpopulation und Geburtenzahlen.

Was auch noch nervt ist die Einteilung in anscheinend „akzeptieren“ und „schädlichen“ Schadstoffen. Am Stuttgart Neckartor verursacht das Auto Schadstoffe, die man dringend bekämpfen muss. Der Feinstaub, der etwas tiefer in der UBahnhaltestelle vom ÖPNV verursacht wird und ähnliche Werte hat, ist kein Problem. Auch der Grillplatz 200m weiter wird nicht in Frage gestellt.
Vielleicht sollte man das Problem auch anders lösen um den Grenzwert von 40mg zu umgehen. Zum Beispiel ein Schreibtisch aufstellen, denn in Büros sind 60mg zulässig. Oder Maschinen aufstellen, denn bei Produktionstätten sind 950mg zulässig. Nur im Freien verursachen 40mg zigtausende Tote.

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oliver_st 31.01.2019, 15:17
97.

Zitat von claus7447
Zum einen würde diese messstation von der CDU FDP Regierung aufgebaut, nach deren Vorgaben. Zum anderen tut Stuttgart jetzt nichts anderes als das, was die Gerichte vorgegeben haben. Und vergessen Sie nicht, die CDU hat die grösste Fraktion im Stadtrat.
Wussten Sie wer für die Grenzwerte verantwortlich ist? A. Merkel seinerzeit als Umweltministerin! CDU und FDP haben gar nichts aufgebaut, das machten andere unter der Vorgabe der jeweiligen Umweltämter. Aber das ist auch egal, Fakt ist daß die Meßstationen bewusst an Brennpunkten aufgestellt wurden und deren Werte auf die ganze Stadt extrapoliert werden. In München hat man durch eigene Messungen 2018 herausgefunden daß die Luft bei weitem nicht so schlecht ist wie errechnet....achso??? Die Gerichte.....haben sich über den Tisch ziehen lassen, die Fahrverbote wären leicht abzuwenden gewesen wenn man hätte wollen ;) Sehr wahrscheinlich gilt für CDU/FDP/SPD und Grüne alle dasselbe:
"das Erforderliche tun was politisch nicht durchsetzbar ist"!
Damit ist der tägliche Verkehrskollaps gemeint und man nutzt dazu die Feinstaub/NOx Problematik. Daß das auch gegangen wäre wenn man die Stadt abwechselnd für gerade und ungerade Autonummern sperrt, kam wohl keinem in den Sinn. Damit wären die Diesel nicht fast komplett wertlos geworden, es hätten sich mehr Fahrgemeinschaften gebildet, die Luft wäre besser geworden und der Verkehr halbiert.

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misterknowitall2 31.01.2019, 15:21
98. In Wirklichkeit

Zitat von dirkcoe
das es Menschen bei uns gibt, die ein Tempolimit für Grund genug halten um auszurasten. Ähnlich denke ich über Fahrverbote für Diesel - jeder wusste das es kommt, jetzt herrscht überall Schnappatmung. Hat unser Land keine echten Probleme?
rastet man über die Bevormundung aus. Vor allem wenn Leute ein Tempolimit fordern, die gar nicht oder einmal im Jahr Autobahn fahren.
Und Fahrverbote für Diesel? Das wusste kein Mensch, bis die DUH sich wichtig tat. Sonst würde sich doch nicht jeder Dieselfahrer betrogen fühlen.

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descartes 31.01.2019, 15:23
99.

Zitat von oliver_st
Vielleicht weil die Behauptungen zu den Dieseltoten, der Luftbelastung und das Aufstellen von Meßstationen irrational ist? Ich mein.....da gibt es einen Punkt in Stuttgart, wo eine Meßstation in der Nische, unmittelbar an der Fahrbahn, vor einer Ampel Grenzwertüberschreitungen anzeigt die 100m weiter schon nicht mehr überschritten werden und die nicht auf die ganze Stadt übertragbar sind, und dieser eine Punkt rechtfertigt ein komplettes Fahrverbot für die Stadt? Aber die Diskussion darum ist irrational? Nein, das Fahrverbot ist irrational!
Wenn Sie eine wissenschaftliche Untersuchung machen wollten, wo anders, als dort, wo Sie die Maximalwerte erwarten, würden, nein müssten Sie auch eine Messstation aufstellen? Welche Aussagekraft hätte eine Untersuchung, bei der Sie die Extremwerte noch nicht einmal kennen würden? Nein, der Standort ist nicht das Problem, das Problem ist die Interpretation der dort gemessenen Werte! Aus den Extremwerten an einer Stelle ein Fahrverbot für eine ganze Stadt einzuklagen, wobei sich die Fachwelt noch nicht einmal klar über die Grenzwerte ist, das ist die Irrationalität an der ganzen Sache.

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