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Podcast "Stimmenfang": Warum sind Sie nicht mutiger, Herr Weber?
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Der bald vielleicht wichtigste Mann Europas im Streitgespräch: Zwei Podcast-Hörer diskutieren mit Manfred Weber über seinen Umgang mit Viktor Orbán, mehr Leidenschaft für Europa - und frühere Fehler der CSU.

friedrich.grimm@gmx.de 09.05.2019, 18:32
1. Willfährigkeit

Es ist schon erstaunlich mit welchem Grad an Willfährigkeit Werbung für Weber betrieben wird. Und das nicht nur in den Printmedien, nein, auch in unseren angeblich "neutralen" Öffentlich/Rechtlichen wird minutenlang Werbung für Weber gemacht. Dabei ist Weber verglichen mit Frans Timmerman, die absolut schlechtere Wahl.
Aber klar ist auch, dass die neoliberalen "Volksparteien" an der Macht bleiben wollen. Und da ist natürlich jedwede Unterstützung wichtig, jedoch nicht richtig. Und ich möchte nicht zu weit vorpreschen, aber wenn es darauf ankommt, werden Orban und Co. allesamt, entgegen heutiger Aussagen, Weber krönen. Er hat es doch bislang sooo gut mit diesen Rechtsextremen gekonnt. Warum sollte das nachher anders sein?

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Dr. Kilad 09.05.2019, 18:59
2. Klar der "wichtigste Mann", steht schon fest

Trotz Wahlen! Warum verhalten sich die Medien in der Berichtserstattung so opportunistisch? Denn tatsächlich: Herrn Weber brauch niemand zu kennen. Aber wer den Untergang der EU will, soll Hern Weber und seine Freunde wählen.

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hugahuga 09.05.2019, 19:11
3.

Ob Weber nun der völlig falsche Kandidat ist, mag ich nicht entscheiden. Schließlich ist er gegen Nord Stream 2, was ihn für mich unwählbar macht. Alles eine Fehleinschätzung von Merkel:
Hätte diese auf die Nachfolge von Jucker verzichtet und stattdessen auf die Wahl von Jens Weidmann für die EZB gesetzt, dann wäre die wichtigere Position von einem Deutschen besetzt worden. Hinzu kommt, dass an Weidmanns Qualifikation keine Zweifel bestehen dürften - ganz im Gegensatz zu Weber.
Die folgen, dass damit eine wichtige Stelle nicht vom größten und stärksten Land der EU und die andere (Weber) nur schlecht besetzt sein wird, werden wir alle noch schmerzhaft zu spüren bekommen.

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ahrweiler.goesta 09.05.2019, 19:45
4. Ich verstehe die Redaktion nicht

Warum versuchen Sie uns permanent Herrn Weber schmackhaft zu machen? Aus fast allen Leserbeiträgen können Sie doch ersehen, dass die Spiegel Leserschaft Herrn Weber für unwählbar hält.

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domino3116 09.05.2019, 20:18
5. Weber, nein!

Mir passt seine Haltung zu Nordstream 2 nicht. Er knickt vor Trump ein. Dabei ist schon ein großer Teil des Projekts fertig. Es wird also, wenn Weber sich durchsetzt, Vertragsstrafen geben. Aber die schwarzen Nullen an unserer Spitze werden sie von unserem Steuergeld bezahlen.

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schmidt.it 09.05.2019, 20:22
6. Herr Weber der Lächler

Zitat von ahrweiler.goesta
Warum versuchen Sie uns permanent Herrn Weber schmackhaft zu machen? Aus fast allen Leserbeiträgen können Sie doch ersehen, dass die Spiegel Leserschaft Herrn Weber für unwählbar hält.
Herrn Weber fehlt die politische Erfahrung.

Er sollte eine Wahlperiode als Vize arbeiten und sich bei der nächsten Wahl für den Posten des EU-Kommisar bewerben.

Sollte er beim Klima und bei sozialen Fragen nicht umdenken,
wird er nicht EU-Komimisar,

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der_patentanwalt 10.05.2019, 19:13
7. Horst Seehofer hat...

...Orban hofiert, das es zum Würgen war. Um Angela Merkel in der Flüchtlingsfrage zu schaden. Bin kein Merkelfan, aber das werde ich ihm nicht vergessen. Seehofer hat damit dem Europa, so wie ich es mir wie erhofffe, sehr geschadet. Was sagt er denn dazu ? Wer soll der CSU in Europafragen noch trauen ?

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kochra8 10.05.2019, 19:23
8. Optionen?

Russland einverleibt sich indessen den schmollenden Erdogan samt Entourage. Der Griff nach der European Nato scheint nur noch eine Frage von Zeit. Und Erdogan hat immer noch das Druckmittel in den Händen, abertausende Flüchtlinge samt militärisch ausgebildeten IS-Kämpfern via verschiedene Wege in die EU einzuschleusen. Was immer auch im Interesse Putins sein kann: denn damit lässt sich die EU sehr schnell destabilisieren! Eine schwache EU würde auch Polen, der Slovakei oder Ungarn nicht mehr helfen können.

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suplesse 13.05.2019, 10:00
9. Alles soll bleiben wie es ist!

Die Strukturen eben gleich so lassen. Wir werden erleben, dass Weber die Fortsetzung der Politik von Juncker betreibt.. Es wird sich nichts wesentliches verändern. Und so wie es war, will ich es nicht mehr.

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