Forum: Politik
Pöbelnd gegen Populisten: Den Schuss nicht gehört
AFP

Günther Oettingers Ausfall gegen Frauke Petry zeigt: Die etablierte Politik hat noch immer kein Rezept gegen die Populisten von AfD und Pegida - und flüchtet sich in Beschimpfungen. Doch die werden die Rechten nicht schwächen.

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friedel_3 17.02.2016, 06:25
10. Oettinger - Wer ist das ?

Unser Mann in Brüssel. Aber was macht der dort eigentlich beruflich? Ich weiß es nicht; nur dass er fürstlich bezahlt wird, ein tolles Englisch spricht, und eine eher nasale Aussprache pflegt.

Argumente, Vorschläge, Lösungen zu deutschen oder europäischen Problemen bleiben aus.
Aber herumpoltern das scheint zu klappen...

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BeatDaddy 17.02.2016, 06:26
11. Dieser

Mann sitzt sowieso nicht ohne Grund in Brüssel...Ist das nicht der Laden, zu dem wir unsere unbeliebtesten Politiker schicken, wenn sie der regierenden Kaste auf den Keks gehen?

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gympanse 17.02.2016, 06:27
12.

Viel erschreckender ist doch, dass jeder "Normalsterbliche" für so eine Äußerung zurecht seinen Job verlieren würde. Man selber muß auch von Frau Petry oder ihren Äußerungen nicht viel halten, aber das kann man auch anders ausdrücken. Davon mal abgesehen waren die anderen Äußerungen Oettinger's bezüglich Datenschutz etc. sowas von lobbyhörig und gegen das Volk (und das von einem "Volksvertreter"), dass man eigentlich nur kopfschüttelnd erwidern kann, dass es in seinem Fall schade sei, dass man ihn nicht mit Frau Petry zwangsverheiraten könne, damit das endlich ein Ende hätte.

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mc6206 17.02.2016, 06:27
13. Stimmt

Guter artikel.

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ZornigerMitmischer 17.02.2016, 06:40
14. Zivilcourage

Volksverhetzendes Pack muss man mutig und couragiert beim Namen nennen. Falsch verstandene Rücksichtnahme führt in die falsche Richtung. Wehret den Anfängen!

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arrache-coeur 17.02.2016, 06:41
15.

Während der ersten beiden Absätze fragt man sich, warum Herr Bidder einen für ihn fachfremden Kommentar platziert. Aber bereits ab dem dritten Absatz bis zum Kommentarend spannt er den für ihn unvermeidlichen Bogen zum Kreml. Da Herr Bidder auf dem linken Auge blind zu sein scheint, nochmal zur Erinnerung: Es gibt nicht nur "rechte" Populisten, sondern ebenso viele "linke" und dazwischen Befindliche. Öttinger kann ebenfalls als Populist gelten, und Sigmar Gabriel ist mit Sicherheit ein Populist, mal links, mal rechts, mal mittig, ganz wie er es gerade braucht.

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schokohase123 17.02.2016, 06:43
16. Mücken zu Elefanten

Dass Ausgrenzung keinerlei praktikable Grundlage für dauerhaften Umgang bietet, versteht sich von selbst. Oettingers Ausfall war eine flapsige Bemerkung und sollte als das gesehen werden, was es ist: Eine sarkastische Spitze im momentan sehr einseitigen politischen Alltag.

Was die AfD anbelangt, so sollte man ihr endlich mal demokratisch begegnen. Zum einen wäre das den etablierten Parteien endlich mal würdig, zum anderen könnte sich die AfD selbst entweder bewähren oder selbst entlarven.

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funxxsta 17.02.2016, 06:46
17. Machtstreben und mit Macht leben

Dem Autor sei Dank, endlich wird es enmal benannt. Politikmüde, populistisch, rechtes Gedankengut, etc pp. Was muss sich der kritische - und mündige - Bürger nicht alles anhören. Von eigenem Machterhalt getriebenen und eigenem Machtstreben besoffenen Mandatsträgern. Der neue Feudalismus, so scheinbar die Lesart gewählter Volksvertreter, exponiert sich in immer bizarreren Kompromissen, welche dem Souverän im Nachhinein als der grosse Wurf verkauft werden. Wundert sich dieser und artikuliert die Zweifel, startet die Diffamierungsmaschinerie der Ministerien. Das unreflektiert moderierende Medien dies befeuern, trägt weder der Informationspflicht Rechnung, noch trägt es zu politischer Bildung bei. Jeder Bürger, gern auch Journalist, der so punktiert und besonnen die Tatsachen benennt wie hier geschehen, ist daher mit grosser Solidarität zu unterstützen. Denn am Ende...ist die Spaltung des Souveräns das Ziel der Neofeudalisten und der rechten Protagonisten dieser politischen Posse.

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thunderstorm305 17.02.2016, 07:00
18. Was sind denn das für Sprüche?

Von Herrn Göttinger ist man solche Sprüche schon gewohnt. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass man gegen die AfD bestehen kann, wenn man das eigene politische Niveau verlässt.

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sissibu 17.02.2016, 07:01
19. Schuss nicht gehört!?

Die Frage, die sich dabei stellt ist doch:
Wie viele Schüsse brauchen die "etablierten" Parteien, bis sie merken, dass ihre Planlosigkeit und Realitätsferne beim Lösen echter Probleme, die Wähler direkt in die Arme der Rechten treibt?

Dabei sollte H. Öttinger kein Maßstab sein, den dieser Mann hat niemals auch nur irgendeinen Schuss gehört!

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